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Cloud Management: das Tuningprogramm für die Unternehmens-IT

Höhere Steigerungsraten bei Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Höheres Innovationsniveau. Schnellere Markteinführung neuer Produkte. Mehr Kundenzufriedenheit bei niedrigeren Kosten. – Was sich anhört wie veritable Reklame für einen Manager-Zauberkasten, ist in Wirklichkeit völlig seriös: nämlich Ergebnis einer Studie, für die 730 IT-Manager aus Großunternehmen befragt wurden. Das Thema: Was kommt heraus, wenn Unternehmen in die Cloud wechseln? Mehr dazu am Schluss dieses Beitrags.

Was ist Cloud Management?

 

Der Prozess in Unternehmen, die stärker auf die Cloud-Integration setzen wollen, ist kein Selbstläufer!
Cloud Management ist eine lohnende, aber auch anspruchsvolle Steuerungsaufgabe. Dabei geht es hauptsächlich um Bedarfserhebung und Analyse der bestehenden IT-Ressourcen; um eine Strategie, für welche Anforderungen welche Cloud-Services infrage kommen, und um das Thema, wie eine reibungslose Integration bisheriger Systeme in cloudbasierte Anwendungen, Infrastrukturen und Plattformen gelingen kann.

 

Zum Cloud Management gehört nach außen hin die sorgfältige Auswahl der richtigen Partner, nach innen eine professionelle, motivationsorientierte Einbeziehung der betrieblichen IT-Kräfte. Nicht zuletzt ist das Cloud Management – in enger Abstimmung mit anderen Unternehmensbereichen – mit der Entwicklung einer IT-Vision befasst, die sich in die Ziele des Unternehmens einfügt.

Was bietet die Cloud für Unternehmen?

Cloud Computing zählt zu jenen Buzzwords, die zu Recht Wirbel machen. Grob erklärt, geht es dabei darum: Cloudserver gibt es seit vielen Jahren. Private User kennen Filehosting-Dienste wie Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive. Hier können sie mit einfachen Mitteln über virtuelle Laufwerke Dateien aller Art in die Cloud auslagern. Power-User mieten Rechnerkapazitäten und Arbeitsspeicher bei Anbietern wie Amazon Web Services (AWS), um damit die eigene IT-Infrastruktur zu entlasten. Ganz allgemein umfasst die Cloud Serversysteme, die im Netz verteilt sind. Der Endanwender "sieht" davon nur einen zentralen Service, die Lasten sind jedoch tatsächlich auf viele Computer im Netz verteilt.

 

Zum Cloud Computing gehören im Wesentlichen drei verschiedene Servicemodelle:

•     "Software as a Service" (SaaS) stellt dem Nutzer Anwendungsprogramme und Softwaresammlungen online zur Verfügung. Deren Frontend wird oft direkt im Browser ausgeführt. Bekannte Beispiele hierfür sind die Office-Anwendungen Google Docs und Google Sheets. Darüber hinaus lassen sich ausführbare Dateien einer Applikation über die Cloud laden. Selbst das Booten des kompletten Betriebssystems eines Computers kann cloudbasiert erfolgen, ohne dass dafür eigene Festplattenlaufwerke oder Fileserver vorgehalten werden müssen. SaaS wird gelegentlich auch als "Software on demand" bezeichnet. Einige Geschäftsmodelle stellen etwa Programme gegen eine Jahresgebühr zur Verfügung.

Was ist Cloud Management? Welche Vorteile bietet das gerade großen Unternehmen? Der Wechsel in die Cloud bringt mehr Produktivität und Innovationskraft, schnellere Produkteinführungen und zufriedenere Kunden – laut Umfrage bei 730 IT-Managern in Großunternehmen. Und zwar inkl. Datenschutz im Fokus.

•     "Infrastructure as a Service" (IaaS) ist die Bereitstellung virtueller Computerhardware-Ressourcen, z. B. Netz-Infrastrukturen, Prozessoren, Datenbanken oder Speicherplatz. Mit IaaS können Nutzer eigene Computer-Cluster frei gestalten. Dabei ist der Administrator für den Betrieb und die Funktion selbst verantwortlich.

•     "Platform as a Service" (PaaS) beinhaltet Zugänge zu Entwicklungs- oder Laufzeitumgebungen, bei denen Daten- und Rechenkapazitäten dynamisch und flexibel bedarfsorientiert angepasst werden. Hier können Programmierer ihre Anwendungen entwickeln und in cloudbasierten Laufzeitumgebungen ausführen, die von einem Serviceprovider betrieben werden. Amazons Webservice "AWS" etwa ließ tausende von Skills-Entwicklern ihre Anwendungen für den Spracherkennungsservice "Alexa" programmieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

 

Cloud Computing, der IT-Markt und natürlich: Datenschutz

Keine Frage: Der Markt rund um das Cloud Management boomt. Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud Services – inzwischen sogar mehrere gleichzeitig, in der sogenannten Multicloud. Dennoch stoßen Cloud Services vielerorts nach wie vor auf Skepsis. Das hängt derzeit auch stark mit dem EU-weiten Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung zusammen. Unternehmenseigene Daten und neuerdings auch personenbezogene Kundendaten in die Datenwolke auszulagern, weckt bei vielen IT-Verantwortlichen ein ungutes Gefühl - die Verantwortung ist groß. Hier sind Beratungsdienstleister stark gefragt, die einen Berg von Fragen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit zu beantworten haben. Mittlerweile bieten Services wie das Cloud Management von Oracle professionelle Hilfestellungen beim Einrichten und Administrieren von unternehmenseigenen Clouds.

Im E-Commerce etwa bietet aber ein modernes Cloud Management große Chancen – auch und gerade im Zuge der digitalen Transformation. Mit Cloud Management lassen sich Geschäftsprozesse digital optimieren, während die eigene IT-Infrastruktur entlastet wird. Der Branchenverband BITKOM hat in seiner Studie "Cloud-Monitor" im vergangenen Jahr ermittelt, dass sich bereits zwei von drei Unternehmen Cloud-Dienste und Cloud Management zunutze machen. Auch das zeigt: Der europäische Cloud-Computing-Markt wächst weiterhin explosiv an.  

Was sind die Herausforderungen im Cloud Management für große Unternehmen?

Datensicherheit und Datenschutz stehen bei der Nutzung von Cloud Services ganz oben auf der Prioritätenliste – schon wegen der enormen Datenmengen, z. B. bei Big-Data-Anwendungen. Sensible Daten im Gesundheitsbereich, Marktanalysen eines Unternehmens, Aufbereitung und Verarbeitung von Daten einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit usw. sind Bereiche, die maximal sichere IT-Services erfordern. Die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Cloud bietet dafür optimale Voraussetzungen.

Was ist Cloud Management? Welche Vorteile bietet das gerade großen Unternehmen? Der Wechsel in die Cloud bringt mehr Produktivität und Innovationskraft, schnellere Produkteinführungen und zufriedenere Kunden – laut Umfrage bei 730 IT-Managern in Großunternehmen. Und zwar inkl. Datenschutz im Fokus.

Das Risiko eines Cyberangriffs auf die hauseigene IT-Infrastruktur wird – auch von großen Unternehmen – unterschätzt. Dabei sind sie in technischer Hinsicht sehr viel schlechter gegen Ausfälle und Datenverluste gesichert als professionelle Cloudanbieter wie das Oracle-Cloud-Management, dessen Sicherheitsfeatures höchsten Anforderungen gerecht werden.

Der Einsatz eines Cloud Managements entbindet Unternehmen jedoch nicht von der Verantwortung für die ordnungsgemäße Verarbeitung personenbezogenen Daten. Zur meist geltenden „shared responsibility“ gehört vorrangig, dass auch das Cloud Management des Unternehmens sämtliche Voraussetzungen gemäß der DSGVO erfüllt. Denn im täglichen Umgang mit dem Datenverkehr der Cloud ist das Unternehmen dafür verantwortlich, dass keine Datenschutzverstöße auftreten können. Die Details dieser Verantwortlichkeiten müssen mit dem Cloudanbieter vertraglich vereinbart werden;

Cloud am Ende des Tunnels: Zuversicht für die IT-Zukunft

Speicher- und Prozessorleistungen kommen zunehmend aus der Cloud – kostengünstig und nach Bedarf frei skalierbar. Hier ist schon heute absehbar, dass sich die Cloud zu einer Multi-Cloud entwickeln wird. Denn die Anforderungen der Nutzer werden immer komplexer. Und damit auch die Cloud-Szenarien. Das Cloud Management wächst mit diesen Anforderungen.

Die IT-Administratoren der Zukunft werden buchstäblich mit Sicherheit nicht arbeitslos. Mittelfristig umdenken müssen sie halt! Multi-Cloud-Lösungen werden zur Königsdisziplin des IT-Managers, und die interoperable strategische Steuerung der Multi-Cloud steht deutlich über den kleinen Dingen des Alltagsgeschäftes.

Es ist also zukünftig mehr Agilität gefragt. Wo es bislang Spezialisten für Datenbanken, Netzwerke und sonstige Systembestandteile gab, da ändern sich die Aufgaben und die Anforderungen in künftigen IT-Szenarien in immer kürzeren Zeitabständen. Der ganzheitlich denkende IT-Mitarbeiter ist die Fachkraft der Zukunft. Ihm zur Seite stehen flexible Cloud-Tools wie das Cloud Management von Oracle. Für diese Skill-Erweiterung drängt die Zeit: Hybride Multi-Cloud-Strukturen werden schon heute Realität!

Warum sich diese Agilität auszahlt, lesen Sie in der Studie „Was beim Wechsel in die Cloud zu erwarten ist“ oder laden Sie unseren kostenlosen Ratgeber "Der Intelligentere Weg Daten zu managen":

 

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