
Man kann es durchaus ein großes Versprechen nennen: Unternehmen bekommen eine vollständige Auswahl sowie die Integration von System- und Anwendungsmanagement auf lokalen, SaaS- und Cloud-Plattformen. Auf der Kundenveranstaltung „Oracle OpenWorld 2019“ wurde diese Zusage durch eine Vielzahl neuer Funktionen und Produktfreigaben unterfüttert, die die Konvergenz des Portfolios für Hybridsysteme und Cloud-Management beschleunigen sollen.
Bei Systemen, Anwendungen und Cloud-Management umfasst das Portfolio von Oracle drei bestehende Produktfamilien, die sich teilweise gegenseitig überschneiden. Bisher waren diese auf unterschiedliche Kundenprofile und Anwendungsfälle zugeschnitten:
Zu diesem Trio gesellte sich der gerade angekündigte Oracle OS Management Service (Start geplant Ende 2019), der zunächst für Oracle Autonomous Linux verfügbar war, eine neu eingeführte OCI-basierte Version von Oracle Linux, ebenfalls für Ende 2019 geplant. Autonomous Linux bietet automatisiertes Betriebssystem-Konfigurationsmanagement einschließlich Self-Patching ohne Ausfallzeiten. Es ist zu erwarten, dass der OS Management Service auf andere Versionen von Cloud-Linux und schließlich auch auf das Windows-Betriebssystem ausgedehnt wird. IDC rechnet damit, dass auf den OS Management Service über die OCI Management Console zugegriffen wird, ebenso wie auf andere neu angekündigte selbstlaufende autonome Angebote, die sowohl als serverlose als auch als dedizierte Cloud-Services angeboten werden. Dazu gehören Autonomous Data Warehouse, Autonomous Transaction Processing und die bereits angekündigte Autonomous Database.
Daneben kündigte das Management auf der Oracle OpenWorld 2019 weitere Upgrades für EM an, außerdem Pläne für die Konvergenz von EM-, OCI- und OMC-Datenmodellierung, Monitoring, Analytik, UI und APIs, damit Kunden eine einheitliche Managementerfahrung bekommen, unabhängig davon, ob sie eine lokale oder eine Cloud-basierte Steuerungsebene bevorzugen. Oracle hat sich auch verpflichtet, die Konsistenz von Plug-Ins und Konnektoren über EM, OMC und OCI hinweg aufrechtzuerhalten, so dass Kunden sich für den Wechsel von einer Management-Erfahrung zur anderen entscheiden können, ohne in umfangreiche Überarbeitungen und neue Integrationen investieren zu müssen.
Neue EM-Funktionen umfassen:
Pläne zur Konvergenz von OMC und OCI beinhalten:
In der Endphase sollen Oracle-Kunden von einer durchgängigen Management-Erfahrung profitieren, die sich auf die Unterstützung von Vor-Ort-, SaaS-, OCI- und integrierten Partnerangeboten stützt und auf gemeinsamen Plug-in- und Konnektor-, Data-Warehouse-, Analyse-, Orchestrierungs- und UI-Grundlagen basiert.
Einen positiven Eindruck haben die Präsentationen unter anderem bei der IDC hinterlassen: „Die Attraktivität einer zuverlässigeren und effizienteren Betriebssystem- und Cloud-Infrastruktur, die autonom läuft und selbstpatchend ist, kann Unternehmen überzeugen – vor allem solche, die derzeit noch auf manuelle Prozesse und Ad-hoc-Tools für die Verwaltung und Behebung von Kerninfrastrukturen und Betriebssystem-Konfigurationen angewiesen sind. (…) Oracles Vision bietet ein hoch automatisiertes, KI-gesteuertes Betriebsmodell, das den Personalbedarf drastisch reduziert und gleichzeitig menschliche Fehler und das Risiko von Ausfallzeiten aufgrund von Konfigurationsfehlern eliminiert.“
Laden Sie sich hier den vollständigen IDC-Bericht (englisch) über die Produktvorstellungen auf der Oracle OpenWorld 2019 herunter, ergänzt um die „Points of View“, die unabhängige Stellungnahme der IDC dazu.
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