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  • 29. May 2018

Cloud Computing: Erst recherchieren, dann einsteigen - und von ungeahnter Flexibilität profitieren

Deirdre Houchen
Senior Marketing Director, ERP/EPM, Oracle

Inzwischen nutzen Finanzabteilungen in aller Welt die Cloud, um sich die Arbeit zu erleichtern. In der Regel versprechen sie sich von diesem Schritt vor allem geringere Kosten und einen breiteren Funktionsumfang. Doch nach der Migration stellen viele Finanzteams außerdem überrascht fest, dass ihnen die Cloud unglaubliche geschäftliche Flexibilität bietet.

Es hat lange gedauert, doch mittlerweile ist die Cloud zur Standardumgebung für die Vereinfachung von ERP und EPM geworden. 56 % aller Finanzabteilungen haben die Migration in die Cloud bereits hinter sich oder planen sie für das kommende Jahr.* Weitere 24 % haben vor, bald in die Cloud zu wechseln.

Erhebliche Kostenvorteile

Die Migration in die Cloud bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile. Laut einer aktuellen Umfrage von Oracle sind Kosteneinsparungen (erwartungsgemäß) der Hauptgrund für die Cloud-Nutzung. An zweiter Stelle folgt das größere Funktionsspektrum. Die Unternehmenskultur, das richtige Timing und die Möglichkeit, bereits getätigte Investitionen abzuschreiben, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Dabei umfassen die finanziellen Beweggründe zwei Hauptmotive: die Vermeidung anstehender Investitionen in die Anschaffung oder Modernisierung von On-Premises-Hardware einerseits und die Senkung der Gesamtbetriebskosten andererseits.

Offensichtlich erfüllt die Cloud die in sie gesetzten Erwartungen: 70 % der ERP- und EPM-Nutzer gaben an, dass die Migration in die Cloud finanzielle Vorteile für ihr Unternehmen hatte.

Die Flexibilität der Cloud: ein unerwarteter Bonus

Doch der größte Vorteil der Cloud ist, dass ihre Nutzer stets die neueste Technologie zur Verfügung haben. Dieser Aspekt wurde von 85 % der befragten Cloud-Nutzer genannt. Außerdem gaben 75 % der Befragten an, dass Cloud-Lösungen nutzerfreundlicher seien, während 71 % die größere Flexibilität hervorhoben und 68 % meinten, dass sie neue Lösungen nun schneller produktiv setzen können. Kosteneinsparungen werden vor der Migration als Hauptgrund genannt, rangieren hinterher aber nur auf Platz vier der wichtigsten Vorteile. Damit liegen sie hinter drei Aspekten des Cloud Computing, die Finanzabteilungen helfen, flexibler zu arbeiten.

Das ist ein erstaunliches Ergebnis. Vor noch nicht allzu langer Zeit haben mittlere  und große Unternehmen die Auslagerung ihrer geschäftskritischen ERP- und EPM-Systeme nur in Erwägung gezogen, wenn sehr überzeugende Argumente dafür sprachen. Inzwischen herrscht die Meinung vor, dass die Vorteile einer solchen Migration – und insbesondere die Vorteile einer Cloud-basierten ERP- und EPM-Lösung – die Nachteile bei Weitem überwiegen.

Eine kommerzielle Notwendigkeit

Mancherorts wird die Cloud-Nutzung sogar als unverzichtbare Voraussetzung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit betrachtet. Wer Cloud-Lösungen nutzt, muss nicht mehr alle zwei bis drei Jahre seine Hardware durch neuere Modelle ersetzen. Stattdessen führt der Anbieter der Cloud-Lösung mehrmals pro Jahr kleinere Upgrades durch und stellt fortlaufend neue und verbesserte Funktionen bereit, ohne dass die Nutzer sich darum kümmern müssen.

Das ist vermutlich der Hauptgrund für die oben genannten Vorteile. Immer mehr Finanzprofis drängen darauf, neue Technologien auszuprobieren und zu nutzen. In einer beachtlichen Anzahl von Unternehmen werden Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz (KI), robotergestützte Prozessautomatisierung, das Internet der Dinge, intelligente Bots, Augmented Reality und Blockchain recherchiert. In einigen Fällen hat der Einsatz bereits begonnen.

Diese Technologien steigern die Effizienz des Kerngeschäfts, verbinden bislang voneinander isolierte Prozesse miteinander und reduzieren den manuellen Aufwand (und das Risiko von Bedienfehlern) durch verstärkte Automatisierung. Darüber hinaus wird KI zunehmend für Analysen eingesetzt, um Fragen zu beantworten, die bisher niemand gestellt hat. Das führt mitunter zu bahnbrechenden neuen Erkenntnissen.

 

Insgesamt werden Finanzabteilungen dynamischer: Sie probieren neue Denkweisen und Ansätze aus, arbeiten flexibler und nutzen brandaktuelle Technologien, um schneller zu agieren.

All das funktioniert nur mit einem Cloud-basierten ERP- und EPM-System

Inzwischen werden neue Funktionen in zunehmendem Maße ausschließlich für Cloud-Plattformen entwickelt und mehr und mehr anspruchsvolle Features in für Neueinsteiger konzipierte Cloud-Lösungen integriert, wenn auch mitunter in vereinfachter Form. Damit geben Anbieter Finanzprofis die Möglichkeit, neue Lösungen zu testen. Das bedeutet jedoch auch, dass diejenigen, die noch keine Cloud-basierten Tools nutzen, mit großer Wahrscheinlichkeit den Anschluss an ihre Mitbewerber verlieren werden – sowohl in puncto Wettbewerbsfähigkeit als auch in Bezug auf die Effizienz und Effektivität der Unternehmensprozesse.

In der Cloud ist es so einfach, neue Funktionen zu nutzen, auszuprobieren und mit bereits vorhandenen Lösungen zu verknüpfen, dass dies in Finanzabteilungen inzwischen als normal gilt. Deshalb deutet alles darauf hin, dass wir an einem kritischen Punkt in der Entwicklung angelangt sind. Die Betriebsabläufe der Cloud-Nutzer könnten schon bald so viel effizienter sein, dass die Nachzügler nicht mehr aufholen können.

Doch noch ist es nicht zu spät und der Einstieg ist denkbar einfach.  Für einen 2017 erschienenen Bericht befragte MIT Technology Review Unternehmensvertreter nach der Migration in die Cloud. 86 % gaben an, dass die Kosten der Umstellung ihren Erwartungen entsprachen oder niedriger waren. Bei 87 % wurde der Migrationsprozess im anvisierten Zeitrahmen oder schneller abgeschlossen.

Lassen Sie Zahlen sprechen

Mit unserem leistungsstarken Online-Tool können Sie ausrechnen, wie viel Ihr Unternehmen durch die Auslagerung der Finanzsysteme in die Cloud sparen könnte. Sie müssen nur einige Details angeben, dann erhalten Sie einen personalisierten Bericht über die Kosteneinsparungen, die in Ihrem Unternehmen mit einer einheitlichen Cloud-Plattform für ERP und HCM möglich sind.

Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-Mail und LinkedIn. Dee Houchen, Product Marketing Director.

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