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Big Data und KI – hier wächst zusammen, was zusammengehört

Sie brauchen kein Hightech-Startup zu sein, um es mit Big Data zu tun zu kriegen. Irgendwer fängt an, Ihre Warenströme digital zu analysieren. Sie haben einen Außendienst und/oder Serviceteams, die mobil und vernetzt mit Ihrem Intranet kommunizieren. Und dann oder demnächst kommen irgendwelche Ressourcen, die Internet of Things spielen … Und im Handumdrehen sitzen Sie auf Big Data herum. Da beginnt das Problem – beim Herumsitzen.

Auf einen Blick: Big Data und KI – hier wächst zusammen, was zusammengehört

 
Big Data und KI gehören untrennbar zusammen, um für Unternehmen produktiv werden zu können. Ein spannender Oracle Podcast zeigt die Zusammenhänge.

 

Denn bestenfalls bedeutet das totes Kapital. Daten sind zwar das neue Gold, aber nur, wenn sie produktiv werden. Schlimmstenfalls haben Sie einen Schlamassel in Ihrer IT, gerne auch verbunden mit einem satten Datenschutzproblem. Die Sache ist also wichtig, deswegen von vorne:

Sind Big Data einfach sehr viele Einsen, Nullen und Kennzahlen?

Technisch gesehen sind Big Data tatsächlich bloß Bits und Bytes, und zwar eine riesige Menge; Petabyte oder mehr, das sind die mit 15 Nullen. Das ist aber noch nicht alles. Big Data, in den richtigen Kontext gestellt, führen nämlich ab einem bestimmten Punkt ein „Eigenleben“.

Genau hier kommt künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel. Denn KI und Big Data können ohne einander nicht sein, jedenfalls nicht sinnvoll: KI braucht Big Data als „Gehirnfutter“, weil KI nur aus großen Mengen von Daten das kann, wozu sie da ist: selbständig lernen (Machine Learning). Und umgekehrt braucht Big Data KI, damit Menschen überhaupt auch nur den Hauch einer Chance haben, aus den besagten Petabyte irgendwie schlau zu werden.

Aus der Sicht des Oracle-Teams, das für das Produktmarketing der Cloud Business Group (CBG) von Oracle zuständig ist, lassen sich diese Prozesse zwischen Big Data und KI mit der Entwicklung menschlicher Erfahrung vergleichen. Auf Oracle's Practical Path To KI Podcast, in der Folge über „Connecting the Dots Between Big Data and AI“ (siehe unten) haben die Teammitglieder diesen KI-Lernprozess, der analog zur menschlichen Erfahrung abläuft, genauer geschildert.

 

KI lernt ähnlich wie das menschliche Gehirn

Spoileralarm, hier ist die Kurzfassung: Das menschliche Gehirn verarbeitet in jedem Moment unzählige Erfahrungen. Alles, was von den Sinnen aufgenommen wird, ist technisch gesehen ein Stück Information oder Daten – eine Note Musik, ein Wort in einem Buch, ein Tropfen Regen, alles. Das beginnt schon beim Säugling. Jeder sensorische Eindruck führt zu neuen Verknüpfungen, und je mehr davon hereinkommt, desto mehr lernt das kindliche Gehirn und sein ganzer Organismus, sich anzupassen und noch mehr Information zu verarbeiten. So reagiert das Kind dann auf neue und immer intelligentere Weise.

KI funktioniert im Prinzip genauso. Je mehr Daten einem KI-Modell unterkommen, desto intelligenter kann es werden. Mit der Zeit, wenn die KI immer mehr Daten verarbeitet hat, gewinnen diese auch zunehmend an Bedeutung. KI-Modelle werden also förmlich mit Big Data trainiert.

Das mag sich im ersten Moment etwas spooky anhören. Aber in der Öffentlichkeit wächst das Vertrauen in KI-basierte Software spürbar. Das CBG-Team bei Oracle diskutiert genau dies im genannten Podcast weiter; es zeigt sich dabei, dass alles auf die Idee der menschlichen Erfahrungen zurückgeht. In einer digitalen Umgebung können Menschen jetzt Erfahrungen dokumentieren, überprüfen, bewerten und weiterverfolgen. Daraus werden wiederum Datenpunkte innerhalb von Big Data, die in KI-Modelle eingespeist werden. Diese können dann die Erfahrungen bestätigen oder eben nicht. Ist die Stichprobe ausreichend groß, lässt sich eine bestimmte Festlegung vornehmen, die auf der Grundlage "einer Kraft des kollektiven Wissens" basiert, die weiter wächst und ein Netzwerk schafft.

Das heißt aber nicht, dass KI die Autorität über alles hat, auch nicht, wenn sie über alle Daten der Welt verfügt.  

Mehr über dieses Thema – und warum menschliches Urteilsvermögen immer noch sehr real und notwendig für, nun ja: praktisch alles ist – erfahren Sie im genannten Podcast Connecting the Dots Between Big Data and AI.

Besuchen Sie auch die Big Data-Website von Oracle, um über die neuesten Entwicklungen im Bereich Big Data auf dem Laufenden zu bleiben.

 

 

 

Kontakt:

Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Sabine Leitner, Sr. Marketing Manager.

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