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And the winner is… – Ihr Unternehmen!

Der Eurovision Song Contest (ESC) ist ein geniales Trainingscamp für unternehmerische Datenanalysen und Datenvisualisierung. Denn die komplexen Verbindungen unter den über 40 Teilnehmerländern sowie mit dem Bewertungssystem können es an Kniffligkeit durchaus mit den Herausforderungen aufnehmen, die volatile Märkte für Unternehmen bereithalten.

Vorhang auf für den 63. Eurovision Song Contest! Schauplatz war Lissabon, da Portugal im Vorjahr als Sieger hervorging. Nach dem Halbfinale am 8. und 10. Mai stieg am 12. Mai das große Finale – bei dem Deutschland mit einem 4. Platz in diesem Jahr nach langer Durststrecke, sehr erfreulich abgeschnitten hatte.

Aber schauen wir mal, was die Daten aus der Vergangenheit hergeben.

Für unsere Beitragsreihe mit "weniger typischen" Datenquellen für die Oracle Data Visualization haben wir diesmal fast schon Antiquitäten ausgegraben: historische Stimmdaten, die bis ins Jahr 1975 zurückreichen, als das 12-Punkte-Bewertungssystem zum ersten Mal verwendet wurde, ab 2004 auch für das Halbfinale.

In Zusammenarbeit mit Ismail Syed vom Oracle UK Interns Programm analysierten und visualisierten wir historische Wahlmuster, um die erfolgreichsten und erfolglosesten Länder sichtbar zu machen sowie mögliche Günstlingswirtschaft zwischen benachbarten Ländern zu identifizieren.

Es ist nicht immer, wie es scheint: Winner und Loser

Oracle Business Analytics: Gewinner oder Verlierer?

Es gibt Spitzenreiter und „Spitzen-Loser“, also Länder, die am häufigsten mit zwölf bzw. null Punkten ausgezeichnet wurden. Das Gewinner-Rudel führt – vielleicht keine Überraschung – Schweden an, 102-mal erhielt die Heimat von ABBA die 12 Punkte. Trotzdem ist Irland mit sieben Siegen das erfolgreichste Land: Die Schweden gewannen sechsmal, aber vor allem in den letzten Jahren, als schon mehr Länder mitstimmten. Russland liegt bei den "zwölf Punkten“ mit 87-mal auf dem zweiten Rang, hat aber eben nur einmal den Wettbewerb gewonnen. So gesehen ist Russland vielleicht  „erfolgreichster Verlierer".

Interessant sind auch jene Länder, die am häufigsten mit null Punkten bewertet worden sind. Hier „führt“ Spanien mit 761-mal! Das überrascht insofern, als es Norwegen ist, das den Contest am häufigsten verloren hat. Finnland folgt Spanien mit 710-mal null Punkte. Großbritannien weist eine ausgewogene Mischung aus Erfolg und Misserfolg auf und erscheint in den Top Ten beider Charts. Soll heißen, an den Briten scheiden sich die Geister häufig.

Liebe deinen Nächsten? – Die lieben Nachbarn

Oracle Business Analytics: Die lieben Nachbarn

Alte Eurovisions-Füchse werden es geahnt haben: Nachbarländer tun sich bei den Bewertungen nur selten weh; im Gegenteil, man hilft sich gegenseitig. Den auffallendsten Kuschelkurs fahren Zypern und Griechenland. Im Durchschnitt spendieren sie einander jährlich 10 Punkte. Das war auch beim jetzigen ESC so, zumindest einseitig – Griechenland hatte sich ja nicht qualifiziert. Auch Weißrussland und die Ukraine sympathisieren deutlich miteinander. Dänemark, Schweden und Norwegen bilden eine Art Skandinavien-Kartell bei der Bewertung, und die Iren und Briten treiben das Spiel diskret, aber immer noch mit durchschnittlich 5 jährlichen Punkten füreinander. Mehr oder weniger haben sich alle diese Werte auch in diesem Jahr bestätigt, wie die interaktiven Voting-Seiten des ESC anschaulich zeigen

Einen gewissen Sonderfall bildet die Vorliebe der Deutschen für die Türkei beim Song Contest. Hier spielt höchstwahrscheinlich die relativ hohe Anzahl türkischstämmiger Bürger eine Rolle, die seit den 50er Jahren hierher gezogen sind und Familien gegründet haben. In Lissabon war die Türkei nicht dabei – es wäre sicher intreressant gewesen zu sehen, ob die politischen Spannungen an den früheren Ergebnissen etwas ändern.

Ein wachsender Wettbewerbsmarkt

Oracle Business Analytics: Der Wettbewerb wächst

Mit nur sieben Ländern begann der ESC im Jahr 1956. Immerhin bis 1975 reichen unsere Daten zurück; da war der Teilehmerkreis bereits auf 19 Länder angewachsen. Seit der Jahrtausendwende schließlich schwankt diese Zahl um die 40, gemessen an Ländern, die sich bewerben.

Auf Überraschungen basieren Erfolge!

Datenanalysen können unsere Annahmen bestätigen. Es kann aber auch sein, das sie unsere liebevoll erarbeiteten Vorurteile pulverisieren. Letzteres ist – und jetzt sind wir bei Unternehmensdaten! – oft das nützlichere Ergebnis einer guten Datenanalyse. Denn nur so gelingt es uns, von wirklich fundierten Fakten zu handlungsleitenden Erkenntnissen vorzustoßen!

Im Business-Bereich gilt das oft für das Marketing. Unternehmen können zwar durchaus viele wichtige Daten über Services, Verkauf oder etwa Finanzen erfassen. Häufig werden diese Daten aber nicht nicht in Marketingpläne integriert und für Planungen im Bereich Strategie oder Kampagnen verwendet.

Hier kann ein Self-Service-Datenvisualisierungstool eine echte Unterstützung für das Marketing sein, um Daten aus verschiedenen Quellen, etwa personenbezogene und Unternehmensdaten, zu bündeln. So entstehen Erkenntnisse und eine „Story“, um ein klareres Bild von der Wirklichkeit zu zeichnen.

Erfahren Sie in unserem Whitepaper mehr darüber, warum Marketingexperten auf All-in gehen müssen.

Finden Sie jetzt die erfolgskritischen Überraschungen in Ihren Daten: Werfen Sie einen Blick auf unser kurzes Demo und melden Sie sich für Ihre Testversion der Oracle Data Visualizationan! – Viel leichter, als sich durch Tabellenzeilen zu quälen, dafür mit viel mehr Output für Ihr Unternehmen..

 

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Ein spannendes Thema, über das ich gerne mit Ihnen spreche, per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Cesar Ortiz, Principal Solution Consultant.

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