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Einzelhändler brauchen jetzt Analysestrategien für das „neue Normal“

Der Einzelhandel hat es längst gemerkt: Es ist nichts wie zuvor. Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie stellen alles auf den Kopf. Umsätze, Kundenverhalten, Lieferketten – das und einiges mehr entwickelt sich chaotisch. Wann, wie und wo dies landet, in einem halben Jahr oder in zwölf Monaten, traut sich niemand zu sagen.

 

Auf einen Blick: Einzelhändler brauchen jetzt Analysestrategien für das "neue Normal" 

Einzelhändler und Covid-19: Das neue Normal erfordert angepassten Umgang mit Daten und Analytics und eine Cloudstrategie auch über die Pandemie hinaus.

 

Was jetzt gnadenlos hervortritt, ist nach meiner Beobachtung während des letzten Jahres, dass verschleppte, scheinbar nur kleine Schwächen in der Struktur vieler Einzelhändler schlagend werden. Was ist zu tun?

Für Einzelhändler und die Konsumgüterindustrie haben sich praktisch alle Vorhersagemodelle, auf die einmal Verlass war, im besten Falle als schwach, nicht selten aber auch als komplett nutzlos erwiesen. Die Modebranche und der Einzelhandel verzeichnen laut Gartner Rückgänge von bis zu 30 Prozent; im Lebensmittelhandel ist dagegen aus der Laufkundschaft mitunter eine Stampede geworden. Es fühlt sich alles in allem nach der größten wirtschaftlichen Umwälzung seit mehr als einem halben Jahrhundert an.

Aber: So wie das Gesicht unter meiner Maske dasselbe ist wie vor dieser Pandemie, so gelten auch weiterhin einige fundamentale Wahrheiten über Datenanalysen und ihre Effekte auf intuitive Erkenntnisse und das Management. Das heißt: Die alten Datenstrategien funktionieren nicht mehr, aber die Macht und das Potenzial von Daten an sich sind unverändert.

Ein kurzer Blick auf die Zahlen zeigt, wie weit sich die Dinge verschoben haben: Eine Studie von Accenture besagt, dass 56 Prozent der Verbraucher jetzt lokal einkaufen, und 84 Prozent haben vor, auch zukünftig dabei zu bleiben. Wie können aber nun Einzelhandel und Konsumgüterindustrie diese Pandemie und ihre Lektionen nutzen, um ihre Vorgangsweisen zu überdenken und besser, stärker und reicher an Erkenntnissen in die Zukunft zu blicken?

 

Das Pulver muss nicht neu erfunden werden

Was Datenanalysen betrifft, hat die Pandemie nicht etwa neue Probleme geschaffen, sondern nur Probleme aufgedeckt, die eh schon da waren. Lange vor dem ersten Fall von Covid-19 mussten sich Einzelhändler mit Datensilos herumschlagen, die Akzeptanz von KI war unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, und es  gab so eine Mentalität „Ich lade alles auf den Computer runter“. Das fraß die Produktivität auf, schuf Sicherheitsrisiken und schnitt Unternehmen von den vielfältigen Vorteilen ab, die ihnen durch den Übergang zur Cloud eigentlich zur Verfügung standen.

Aber, keine Frage, die Pandemie ist jetzt ein Katalysator. Sie beschleunigt in vielerlei Hinsicht das dringend benötigte Wachstum, den Wandel und erforderliche Anpassungen, die für viele Einzelhändler längst überfällig sind.

 

Was Ihr Geschäft zum Laufen bringt – genau da brauchen Sie Analytics!

Angesichts dessen, wir lange diese Pandemie sich nun schon hinzieht, kann es schwierig sein, Prioritäten zu setzen. Aber datengesteuerte Einzelhändler müssen fokussiert bleiben und verstehen: Daten bieten einen Wettbewerbsvorteil bei der Kundenbindung – und zwar einen, der anderswo nicht zu holen ist. Die drei wichtigsten Bereiche sind:

  1. Working Capital. Verbessern Sie den Cashflow, indem Sie Ihre analytischen Bemühungen auf die DPO konzentrieren. Sichern Sie Ihre Lieferketten ab, damit die Regale auch bei einem erneuten Lockdown gefüllt bleiben, und schaffen Sie eine dynamischere Bestandskontrolle. 
  2. Erfahren Sie mehr über die Verbraucher. Die Nachfrage ändert sich in Krisenzeiten schnell: von proaktiv (das tiefverwurzelte Jäger- und Sammlerverhalten, mit dem wir uns mit Dosenravioli und Toilettenpapier eingedeckt haben) bis hin zum Upgrade unserer Speisekammern und dem Leben in einer neuen Normalität.
  3. Gesundheit und Sicherheit. Der Schutz Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden ist existenziell! Das Infektionsrisiko von Mitarbeitern differenziert nach Filiale und Funktion einschätzen zu können ermöglicht Ihnen, die Servicequalität zu gewährleisten, die Ihre Kunden erwarten. Erhöhen Sie Ihre Hygiene-Kennzahlen und erheben Sie Daten noch genauer, damit Kunden darauf vertrauen, dass der Einkauf in Ihrem Geschäft sicher ist. 

Bringen Sie Ihre Datenstrategie auf Vordermann. Das „neue Normal“ passiert in Echtzeit. Für Sie heißt das: Vieles, was Sie vor März 2020 wussten, stimmt einfach nicht mehr – oder zumindest nicht mehr so, wie Sie es kannten. Daten, und zwar alle Daten, die Unternehmen vor Covid-19 gesammelt haben, werden wahrscheinlich ab jetzt das Kundenverhalten nicht mehr genau vorhersagen können. Trotzdem, sagt McKinsey, haben nur 20 Prozent der Unternehmen eine Datenstrategie, die sie im Bereich KI unterstützt.

Das ist tragisch kurzsichtig! Denn: "Es ist eine schlechte Idee, bis zu einer ausgewachsenen Rezession zu warten, um zu überlegen, wie man mit KI die Kosten senken und die Produktivität verbessern kann." Das meinte der renommierte Wissenschaftler und KI-Experte Tom Davenport kürzlich. Es gibt heute Daten, die vor nur ein paar Monaten noch unbekannt waren. Die Nützlichkeit anderer Daten hat abgenommen. Orientieren Sie sich also an der Wirklichkeit bei der Anpassung Ihrer Datenstrategie und nutzen Sie das Potenzial von KI, um Ihre bestehenden Datenquellen zu erweitern, anzureichern und aufzuwerten. Wenn Sie bisher gezögert haben, Machine Learning einzuführen – jetzt ist die Zeit dafür gekommen.

Wechseln Sie in die Cloud, falls Sie das noch nicht getan haben. Es ist eine der einfachsten und effizientesten Möglichkeiten, Ihre Agilität zu verbessern. Und Sie kommen damit auch an leistungsstarke Tools für Beweglichkeit und globale Teamarbeit. Gartner prognostiziert, dass weltweit die Ausgaben für Public Clouds in den nächsten zwölf Monaten um 18 Prozent steigen werden. Kein schlechter Moment also, um endlich auf diesen Zug aufzuspringen.

Wissen und Skills im Umgang mit Daten – es ist höchste Zeit auch dafür: Ihre Leute, die großteils im Home Office arbeiten, brauchen Unterstützung, d. h. Kurse und zusätzliche Schulungen im Bereich Daten und Analytics. Noch nie gab es eine bessere Zeit für Höherqualifizierung. Sowohl Einzelne als auch die Belegschaft insgesamt profitieren davon. Machen Sie sich das zunutze.

 

Wollen Sie erfahren, wie Sie von Oracle Analytics profitieren können? Besuchen Sie Oracle.com/analytics und folgen Sie uns auf Twitter@OracleAnalytics.

 

Kontakt:

Ich würde gerne erfahren, wie Sie Ihre Daten- und Analysestrategie angepasst haben und was als nächstes für Sie und Ihr Analyseteam ansteht. Schreiben Sie mir per E-MailLinkedInXing oder Twitter. Sabine Leitner, Sr. Marketing Manager.

 

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