Freitag Jan 08, 2016

Hochverfügbarkeit für APEX

Je mehr APEX für unternehmenskritische Anwendungen eingesetzt wird, desto wichtiger wird die Verfügbarkeit der APEX-Installation. Da APEX in der Oracle-Datenbank läuft, können alle Hochverfügbarkeitstechnologien derselben genutzt werden. So lässt sich APEX fast ohne Veränderung in einer RAC-Datenbank betreiben (Real Application Clusters). Auch die Verwendung einer Standby-Datenbank mit Oracle Data Guard für ein APEX-System ist völlig unproblematisch.

Wie einfach dies geht zeigt unser erster Community Tipp in diesem Jahr zusammen mit der APEX Community.

Montag Sep 07, 2015

Datenbank-Cloning - ACFS & 12c Multitenant

Egal ob für Testumgebungen, Entwicklungsumgebungen oder Sicherungen, das Klonen von Datenbanken hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Mit Oracle 12c Multitenant kommt sogar noch eine weitere hinzu: Das Erzeugen von Seed Datenbanken, die als "Gold-Image" für weitere pluggable Datenbanken dienen.

Genauso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten eines Klons sind aber auch die Technologien, diesen zu erzeugen. Von einfachen Datenbank Kopien, über platzsparende, schnelle Copy on Write (CoW) Snapshots, wie sie NAS basierte Filer anbieten, bis hin zu SAN Storage basierten Split Mirror Technologien. Neu in diesem Umfeld ist die Möglichkeit, einen Datenbank-Klon mit dem Oracle eigenen ASM Cluster Filesystem (ACFS) zu erzeugen. Dies ist insbesondere deshalb interessant, da die notwendige CoW Snapshot Funktion von ACFS kostenlos für Enterprise Editionen der Datenbank zur Verfügung steht.

Wie einfach, schnell und kostengünstig das Klonen mit ACFS im Umfeld von 12c Multitenant funktioniert, finden Sie in diesem Tipp.

Freitag Jul 10, 2015

ASM Filter Driver

Das Automatic Storage Management kurz ASM ist seit Oracle 10g der empfohlene und bevorzugte Volumemanager für Oracle Datenbankdateien, da dieses neben einer optimalen Datenbankperformance auch die Daten automatisch über alle Platten verteilt (Striping) und eine optionale Spiegelung zur Datensicherung mit sich bringt. Dies gilt sowohl für Single Instanz Datenbanken, wie auch für den Oracle Real Application Cluster.

ASM setzt dabei direkt auf den vom Betriebssystem als Devices für ASM bereitgestellten Platten bzw. LUNs an. Allerdings reicht das Betriebssystem die Platten einfach an das Automatic Storage Management weiter. Dem Betriebssystem ist nicht bewusst, dass es sich bei den Devices um Platten für ASM handelt. Dementsprechend gibt es auch keinen Schutz, wenn das Betriebssystem oder der Administrator aus Versehen diese Platten anders verwendet. In der Vergangenheit kam es deshalb häufiger vor, dass der Systemadministrator ASM Platten neu formatierte oder eine neue Partitionstabelle erzeugte. Dies hatte, wie Sie sich vorstellen können, fatalen Folgen für das Automatic Storage Management und damit auch für die Datenbank.

Der mit Oracle 12.1.0.2 eingeführte ASM Filter Driver (kurz ASMFD oder AFD) schützt die Platten, die für ASM verwendet werden, vor unbefugtem Zugriff und beugt damit auch dem versehentlichen Überschreiben durch den Administrator vor.

Wie AFD funktioniert und wie AFD optional vor der RAC Installation konfiguriert werden kann, zeigt der aktuelle DBA Community Tipp

Freitag Okt 31, 2014

Realtime Monitoring von Oracle Datenbanken mit OraTop

Etwas versteckt hat sich mit dem Oracle Trace File Analyzer (kurz TFA), der in einem der letzten Community Tipps näher beleuchtet wurde, noch ein weiteres nützliches Werkzeug zum Monitoring von Datenbanken mit installiert: OraTop. Dabei handelt es sich um ein kleines Werkzeug, das wie der Befehl "top" bei Unix/Linux Betriebssystemen funktioniert. "top" liefert dabei für Betriebssysteme eine Liste aller aktuellen Prozesse und listet diese, ähnlich wie der Windows Task Manager, sortiert nach CPU Auslastung, Speicherverbrauch oder I/O Anforderungen. Genau gleich funktioniert "oratop", aber eben für eine 11.2 oder 12.1 Datenbank.

Damit hilft OraTop, aktuelle Datenbankauslastungen zu überwachen und Performanceengpässe aufzuzeigen. Wie genau, zeigt der heutige Community Tipp.

Freitag Sep 19, 2014

Cluster Health Informationen im Enterprise Manager

Da jede Clustersoftware und damit auch die Oracle Clusterware tief in das Betriebssystem integriert ist, sind diese Lösungen auch von der Funktionstüchtigkeit des Betriebssystems abhängig. Es empfiehlt sich daher, bei Clusterumgebungen auch bestimmte Betriebssystemressourcen mit zu überwachen, da ein Engpass derselben schnell zu einem Problem für den Clusterknoten werden kann. Eine Oracle Real Application Clusters Datenbank wäre zwar von diesen Problemen nur indirekt betroffen, da der Cluster als solches weiter funktioniert und der Service der Datenbank auch weiterhin bereitgestellt wird. Der etwaitige Neustart des Knotens kann aber dennoch zu kurzfristigen Seiteneffekten führen.

Es ist daher für den Systemadministrator unerlässlich, die Gesundheit der einzelnen Knoten zu beobachten und zumindest im Fehlerfall Informationen darüber zu erhalten, was kurz vor einem Knotenreboot passiert ist. Zu diesem Zweck wird schon seit Version 11.2.0.2 der Oracle Grid Infrastruktur der sogenannte Cluster Health Monitor für das Betriebssystem (CHM/OS) automatisch mit installiert. Die Daten, die der CHM/OS sammelt, wurden bis Oracle 12c in einer Berkley Datenbank auf einem der Clusterknoten gespeichert. Mit Oracle Grid Infrastructure 12c wird nun eine Oracle Datenbank für das Vorhalten dieser Informationen verwendet: Das sogenannte Grid Infrastruktur Management Repository (kurz GIMR), oft auch als MGMTDB bezeichnet, nach der SID der verwendeten Datenbank. Die Informationen des GIMR lassen sich nun auch im Enterprise Manager Cloud Control 12c darstellen: Wie dies geht und was man sonst noch über das GIMR wissen sollte, finden Sie im heutigen Tipp.

Freitag Jun 27, 2014

Diagnose Daten einfach sammeln mit dem Oracle Trace File Analyzer

Die Prozesse im Umfeld einer Oracle Datenbank schreiben sehr viele Log- und Traceinformationen. Die wichtigsten Informationen finden sich auch im alert.log der Datenbank wieder. Solange eine Datenbank einwandfrei funktioniert, sind die aufgezeichneten Informationen für den normalen Betrieb eher uninteressant, ausser vielleicht beim Housekeeping. Wenn allerdings doch mal im Zuge einer Analyse diese Informationen zum Beispiel vom Oracle Support angefordert werden, steht man nicht selten vor dem Problem alle relevanten Informationen zusammenzutragen. Dies bedeutet aber nicht selten einen immensen Zeitaufwand beim Zusammensuchen und Hochladen der Informationen. Genau hier setzt der Oracle Trace File Analyzer (TFA) an und automatisiert das Suchen und Verpacken aller relevanten, zeitlich passenden Informationen. TFA berücksichtigt, sammelt, archiviert und packetiert dabei alle relevanten Logs, also auch Betriebssystem, OSWatcher, CHMOS usw..

Wie TFA installiert wird und welche weiteren Funktionen TFA bietet, zeigt der heutige DBA-Community Tipp.

Freitag Apr 04, 2014

Rolling OS Upgrade mit RAC

Ein Real Application Cluster unterstützt ein sogenanntes rollierendes Upgrade. Konkret bedeutet das, dass ein Knoten nach dem anderen im Cluster gepatched werden kann. Dies betrifft vor allem Hardware Änderungen, wie Firmware Upgrades, Betriebssystem Upgrades, Grid Infrastruktur Patch und die sogenannten Patch Set Updates und OneOff Patches der Oracle Datenbank, die als Rolling Upgrade markiert sind.

Bei einfachen Betriebssystemupgrades (bzw. Betriebssystem Patches) ist dies dann auch meistens genau so möglich: Clusterware auf einem Knoten herunterfahren, dann das Betriebssystem patchen und im Anschluss die Clusterware auf dem Knoten wieder starten. Die gleiche Prozedur dann auf dem nächsten Knoten.

Wie muss man nun aber vorgehen, wenn sich das Betriebssystem nicht mit einem einfachen Patch Update upgraden lässt, sondern eigentlich eine Neuinstallation vorgenommen werden muss bzw. sollte, wie es z.B. beim Umstieg von Oracle Linux 5 auf Oracle Linux 6 der Fall ist?

Genau dies beschreibt der folgende Community Tipp.

Montag Okt 07, 2013

Ereignisbenachrichtigung mit DBMS_ALERT im RAC

Generell verhalten sich Applikationen in einer Real Application Cluster Umgebung nicht anders als in Single Instanz Umgebungen auch. Allerdings gibt es zu jeder Regel mindestens eine Ausnahme, wie zum Beispiel bei der Verwendung des DBMS_ALERT Package. Im Gegensatz zur Single Instanz Datenbank, in der die Benachrichtigungen unmittelbar geschehen, stellt das Package in einer RAC Umgebung auf einen Polling Mechanismus um.

Frank Großheim hat in seiner Arbeit bei IT-P GmbH (Oracle Partner), dieses Verhalten in seinen Kundenprojekten analysiert und berichtet über seine Erfahrungen im aktuellen Artikel.

Freitag Aug 03, 2012

Housekeeping 11gR2 RAC

11g Release 2 Real Application Cluster ist nun schon seit geraumer Zeit verfügbar und bei vielen Kunden im produktiven Einsatz. Im Normalfall laufen diese Systeme rund um die Uhr - höchstens unterbrochen durch das Einspielen eines Patches.

Bei laufenden Systemen schenkt der Administrator allen anfallenden Log-, Trace- und anderen Files - wie zum Beispiel Sicherungskopien der Oracle Cluster Registry (OCR) - die Oracle an vielen Stellen zur Analyse/Sicherung ablegt keine weitere Beachtung. Schaut man aber trotzdem genauer auf die ORACLE_HOME Verzeichnisse der Installation, so wird man bemerken, dass im Gegensatz zu einer neuen Installation der zur Verfügung stehende Plattenplatz doch erheblich reduziert ist.

Zwar hat Oracle an vielen Stellen vorgesorgt, dass Logfiles rotieren oder alte automatisch gelöscht werden, leider trifft dies aber nicht für alles zu. Ein Grund mehr sich einmal anzuschauen, in welche Verzeichnisse der Oracle RAC mit seiner Grid Infrastruktur Informationen ablegt und welche Verzeichnisse man im Bezug auf den verwendeten Speicherplatz im Auge behalten sollte.

Zum Tipp.

About

Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Core und Cloud Themen der Oracle Datenbank.

Die Community-Einträge repräsentieren die Meinung der Autoren und entsprechen nicht zwingend der Meinung der Oracle Deutschland B.V. & Co KG.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Ulrike Schwinn, Ralf Durben,
Manuel Hoßfeld und Sebastian Solbach

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