Mittwoch Apr 15, 2015

Webseminar: Oracle Database Appliance 12.1.2.2 & X5-2

Die Oracle Database Appliance führt mit der aktuellen Version 12.1.2.2 zum ersten mal Funktionen ein, die nur auf der ODA verfügbar sind:

  • Oracle Database shared Flash Cache
  • ACFS Filesystem Performance Verbesserungen für Snapshots durch Auslagern von Metadaten auf Flash

Aber auch sonst hat sich mit der aktuellen Software, neben der Unterstützung der neuen X5-2 ODA, einiges getan:

  • Speziell angepasste Datenbanktemplates für OLTP und Data Warehouse
  • Snapshot von Datenbanken & VMs
  • ACFS Administration im OAKCLI
  • ACFS Sparse File Support

Folien Download. auch auf Slideshare.

Webcast Aufzeichnung.

Freitag Mrz 06, 2015

OPlan - Oracle Patches richtig anwenden

Wer kennt es nicht: Ein Vierteljahr ist vergangen und Oracle hat das nächste Patch Set Update (kurz PSU) für die Datenbank veröffentlicht.  Wie jedes mal stellen sich dem DBA folgende Fragen: Wie war das noch einmal mit dem Patchen? Muss dafür jetzt OPatch als Oracle Benutzer verwendet werden? Oder doch besser OPatchauto aufrufen als root Administrator? Wie funktioniert "Rolling Patch" im RAC? Muss es eigentlich immer ein Knoten nach dem anderen sein? Ausserdem: Neuerdings gibt es ja auch den PSU mit Java - der kann nicht während des laufenden Betriebs eingespielt werden, oder? Wie patcht man jetzt am Besten?

Genau hier setzt das kleine Werkzeug OPlan an, da es zu dieser Frage eine passende Antwort parat hat. Denn OPlan erzeugt für den jeweiligen Patch die passende Anleitung und zeigt die unterschiedlichen  Optionen auf mit Vor- und Nachteilen. Damit weiß man nun im Detail, welche Alternativen zum Patchen überhaupt zur Verfügung stehen, welche dieser Routen eine Downtime für den ganzen Cluster oder nur für einzelne Instanzen bedeuten und wie viele Schritte bzw. Zeit dies in Anspruch nimmt.

Und das beste dabei: OPlan existiert in Ihrer Datenbankinstallation bereits, Sie müssen es nur aufrufen! Wie? Das steht in diesem Tipp.

Freitag Jan 09, 2015

Oracle Audit Vault and Database Firewall: Eine Einführung

Oracle bietet seit Mitte 2013 ein Produkt mit dem Namen Oracle Audit Vault and Database Firewall (AVDF) zum Kauf an. In der Namensgebung erhalten sich die beiden Produkte, durch deren Zusammenlegung AVDF entstanden ist: Das erste, Oracle Audit Vault (AV), ein Data Warehouse, in dem Audit Daten aus Datenbanken unterschiedlicher Hersteller abgelegt werden. Das zweite, Oracle Database Firewall (DBF), eine Firewall, die den Netzwerkverkehr zu Datenbanken unterschiedlicher Hersteller überwacht, protokolliert und unerwünschte oder durch SQL Injection manipulierte Zugriffe auf Datenbanken unterbindet. Bestandteil beider Produkte war jeweils ein eigenes umfangreiches Berichtswesen.

AV und DBF überschnitten sich vor allem im Bereich der Protokollierung und des Berichtswesens. Daher lag ein Zusammenlegen der Repositories für das Speichern der Protokolle und das Erzeugen von Berichten nahe. Zusätzlich wurde im Bereich der Steuerung der beiden Komponenten einiges verändert und aufeinander abgestimmt. Und schliesslich kam im Bereich Auditing das lang erwartete Software Development Kit (SDK) in den Lieferumfang. Mit diesem SDK können auch Produkte angebunden werden, für die Oracle keine eigene Anbindung (plugins) liefert.

Zwar änderte sich mit der Zusammenlegung der Produkte technisch einiges, aber auch hinsichtlich der Lizenzierung ergaben sich Änderungen. Gerade für kleinere und mittlere Installationen fallen nämlich deutlich geringere Lizenzkosten an: Das Repository ist kostenlos. Lediglich für jeden überwachten Server entstehen Lizenzgebühren und zwar für jeden angeschlossenen Server zur Zeit 4736 EURO / CPU - unabhängig von der Anzahl der darauf installierten und überwachten Systeme und unabhängig davon, ob eine Komponente des Produkts (AV oder DBF) oder beide Komponenten eingesetzt werden.

Dieser Tipp bietet eine Einführung in die Komponente Audit Vault.

Freitag Okt 17, 2014

Development meets Customers - Der Oracle RAC Stack

Am 25.November findet ein ODD Spezial unter dem Motto: "Development meets Customers" statt. Oracle RAC Produkt Management ist an diesem Tag in der Oracle Geschäftsstelle in Düsseldorf und wird über Neuerungen und aktuelle Entwicklungen im 12c RAC Stack berichten.

Nutzen Sie die Gelegenheit um sich mit Oracle Produkt Management auszutauschen und erfahren Sie mehr darüber, wie Oracle Ihre Investionen in die Oracle Datenbank und Oracle RAC Technologie zukunftssicher macht.

Nähere Informationen, Anmeldung und die Agenda zu diesem ODD Spezial finden Sie hier.


Montag Okt 06, 2014

Oracle Key Vault als Wallet Repository

Im August ist im Rahmen der DBA Community ein Artikel erschienen, in dem die Grundzüge des Arbeitens mit Oracle Key Vault (OKV) vorgestellt wurden. Dabei wurde gezeigt, wie man OKV installiert, konfiguriert und als Hardware Security Modul (HSM) nutzt. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass OKV als Repository für Wallets (Terminologie für die Versionen 10 und 11 der Datenbank) oder Keystores (Terminologie der Datenbank Version 12) verwendet werden kann.

Ein Repository für Wallets kann sinnvoll sein, wenn man befürchten muss, dass lokale Wallets gelöscht werden und - anything that can go wrong, will go wrong - sogar die eigenen Sicherungen dieser Wallets verloren sind oder sogar nicht einmal gemacht wurden. Da auch Oracle hier nicht weiterhelfen kann, wären dann je nach Szenario alle verschlüsselten Daten komplett verloren.

Ein weiterer Aspekt, der für die Repository Lösung sprechen könnte, steht im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit der Datenbank: Bei einem Verlust der Verbindung zwischen Datenbank und OKV / HSM würde die Datenbank ohne irgendwelche Einschränkungen weiter verfügbar sein. Denn selbst wenn die Datenbank neu gestartet werden müsste, ist das dazu in der Regel benötigte Wallet weiterhin lokal verfügbar.

Der aktuelle Beitrag zur Community beschreibt nun, wie man OKV als Wallet Repository zum Einsatz bringt.

Freitag Sep 19, 2014

Cluster Health Informationen im Enterprise Manager

Da jede Clustersoftware und damit auch die Oracle Clusterware tief in das Betriebssystem integriert ist, sind diese Lösungen auch von der Funktionstüchtigkeit des Betriebssystems abhängig. Es empfiehlt sich daher, bei Clusterumgebungen auch bestimmte Betriebssystemressourcen mit zu überwachen, da ein Engpass derselben schnell zu einem Problem für den Clusterknoten werden kann. Eine Oracle Real Application Clusters Datenbank wäre zwar von diesen Problemen nur indirekt betroffen, da der Cluster als solches weiter funktioniert und der Service der Datenbank auch weiterhin bereitgestellt wird. Der etwaitige Neustart des Knotens kann aber dennoch zu kurzfristigen Seiteneffekten führen.

Es ist daher für den Systemadministrator unerlässlich, die Gesundheit der einzelnen Knoten zu beobachten und zumindest im Fehlerfall Informationen darüber zu erhalten, was kurz vor einem Knotenreboot passiert ist. Zu diesem Zweck wird schon seit Version 11.2.0.2 der Oracle Grid Infrastruktur der sogenannte Cluster Health Monitor für das Betriebssystem (CHM/OS) automatisch mit installiert. Die Daten, die der CHM/OS sammelt, wurden bis Oracle 12c in einer Berkley Datenbank auf einem der Clusterknoten gespeichert. Mit Oracle Grid Infrastructure 12c wird nun eine Oracle Datenbank für das Vorhalten dieser Informationen verwendet: Das sogenannte Grid Infrastruktur Management Repository (kurz GIMR), oft auch als MGMTDB bezeichnet, nach der SID der verwendeten Datenbank. Die Informationen des GIMR lassen sich nun auch im Enterprise Manager Cloud Control 12c darstellen: Wie dies geht und was man sonst noch über das GIMR wissen sollte, finden Sie im heutigen Tipp.

Freitag Aug 22, 2014

Oracle Key Vault - Hardware Security Modul für TDE und mehr

Anfang August hat Oracle ein neues Produkt namens Oracle Key Vault (OKV) zum Einsatz freigegeben. Es handelt sich dabei um ein Hardware Security Modul (HSM) - also um ein Stück Hardware zum Speichern von Schlüsseln, Passwörtern und Dateien, die Schlüssel und Passwörter enthalten.

Oracle Datenbank Installationen nutzen die zuletzt genannte Form des Speicherns von Passwörtern und Schlüsseln in Dateien für Oracle Advanced Security Transparent Data Encryption (TDE) und external password stores. Die Dateien werden in den Versionen 10 und 11 der Datenbank als Wallets bezeichnet, in der Version 12 als Keystores. Allerdings gibt es auch schon seit der Datenbankversion 11.2 beim Einsatz von TDE die Möglichkeit, statt der Wallets / Keystores HSMs einzusetzen. Da Oracle selbst kein eigenes HSM Produkt anbieten konnte, haben Unternehmenskunden dann auf Produkte anderer Anbieter zurückgegriffen. Das kann sich mit OKV nun ändern.

Abhängig vom Bedrohungsszenario kann die Entscheidung gegen den Einsatz von Wallets / Keystores und für den Einsatz eines HSMs durchaus sinnvoll sein, denn

  • ein HSM bietet mehr Sicherheit: Eine Betriebssystemdatei kann leichter gestohlen (kopiert) werden, als ein HSM, das in der Regel als speziell gesicherte Steckkarte in einem Rechner eingebaut ist oder als eigenes Gerät geschützt in einem Rechenzentrum steht.
  • ein HSM kann anders als ein Wallet / Keystore systemübergreifend verwendet werden. Das erlaubt eine gemeinsame Nutzung von Schlüsseln - was wiederum zum Beispiel den Einsatz von TDE auf RAC Installationen perfekt unterstützt.
  • ein HSM kann von mehreren Anwendungen genutzt werden. Das erleichtert das Konsolidieren und Verwalten von Passwörtern und Schlüsseln.
Im aktuellen Tipp wird als Einführung in das neue Produkt dargestellt, wie OKV für TDE genutzt werden kann.

Freitag Jun 27, 2014

Diagnose Daten einfach sammeln mit dem Oracle Trace File Analyzer

Die Prozesse im Umfeld einer Oracle Datenbank schreiben sehr viele Log- und Traceinformationen. Die wichtigsten Informationen finden sich auch im alert.log der Datenbank wieder. Solange eine Datenbank einwandfrei funktioniert, sind die aufgezeichneten Informationen für den normalen Betrieb eher uninteressant, ausser vielleicht beim Housekeeping. Wenn allerdings doch mal im Zuge einer Analyse diese Informationen zum Beispiel vom Oracle Support angefordert werden, steht man nicht selten vor dem Problem alle relevanten Informationen zusammenzutragen. Dies bedeutet aber nicht selten einen immensen Zeitaufwand beim Zusammensuchen und Hochladen der Informationen. Genau hier setzt der Oracle Trace File Analyzer (TFA) an und automatisiert das Suchen und Verpacken aller relevanten, zeitlich passenden Informationen. TFA berücksichtigt, sammelt, archiviert und packetiert dabei alle relevanten Logs, also auch Betriebssystem, OSWatcher, CHMOS usw..

Wie TFA installiert wird und welche weiteren Funktionen TFA bietet, zeigt der heutige DBA-Community Tipp.

Montag Nov 18, 2013

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Neue Plug-in Versionen im Oktober 2013

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c ist modular aufgebaut. Ein generischer Kern wird durch Plug-ins ergänzt, die jeweils spezielle Funktionalitäten für Targettypen oder komplette Funktionsbereiche enthalten. Durch neue Versionen dieser Plug-ins wird das System auf den neuesten Stand gebracht, damit zum Beispiel neue Versionen von Targettypen unterstützt werden. Am 31.10.2013 hat Oracle für einige Plug-ins neue Versionen publiziert, darunter auch das Datenbank und Cloud Management Plug-in. Dieser Tipp stellt die für Datenbankadministratoren interessanten Neuerungen vor.

Freitag Nov 15, 2013

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Mehrere Plug-ins gleichzeitig deployen

Für Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c gibt es regelmäßig neue Versionen von Plug-ins, die in den OMS deployed werden müssen. Dabei ist ein Durchstarten des OMS Bestandteil dieses Deployments. Um die Downtime des OMS so gering wie möglich zu halten, können Sie ab dem Release 3 von Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c ein Deployment gleichzeitig für mehrere Plug-ins durchführen und den OMS nur einmal herunterfahren. Dieses ist nur mit dem Enterprise Manager Commandline Interface (emcli) möglich und wird in diesem Kurztipp erläutert.

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Agenten upgraden

Die Agenten für Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c müssen in verschiedenen Situationen auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dieses ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie die am 31.10.2013 neu publizierten Plug-in Versionen (Oracle Database, Cloud Applikation, ...) nutzen möchten, die nur auf Agenten ab der Version 12.1.0.3 funktionieren. Wenn Sie zum Beispiel noch alte Agenten der Version 12.1.0.2 verwenden, müssen diese per Upgrade aktualisiert werden. Dieses ist ein leicht durchzuführender Vorgang innerhalb der GUI, der in diesem Kurztipp erläutert wird.

Freitag Aug 23, 2013

Alles Wichtige rund um Oracle Enterprise Manager 12c Database Express

Jede Installation einer Oracle Database 12c beinhaltet auch die Installation einer schlanken Verwaltungsoberfläche mit dem Namen Oracle Enterprise Manager 12c Database Express. Diese nutzt den Funktionalitätsbereich der XMLDB in der Datenbank und steht als reine Webanwendung zur Verfügung, sobald sie konfiguriert ist. Database Express löst auch die bis Oracle Database 11g verfügbare Variante EM Database Control als Verwaltungsoberfläche für eine einzelne Datenbank ab.

Dieser Tipp gibt Ihnen einen schnellen Überblick über die Funktionalität und zeigt, wie EM Database Express aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.

Freitag Jul 26, 2013

Netzwerkverschlüsselung für alle

IT Systeme werden fast ausschliesslich in einem Netzwerk betrieben. Datenbankanwendungen greifen über dieses Netzwerk auf die Datenbank zu. Für potentielle Angreifer ist der Netzwerkverkehr ein interessanter und mit einfachsten Mitteln zu attackierender Bereich eines IT Systems. Konsequenterweise gilt es, diesen Bereich unbedingt zu schützen.

Dieser Schutz ist mit der Freigabe der Oracle Datenbank 12c Release 1 Ende Juni 2013 deutlich erleichtert worden. Denn sowohl die native Verschlüsselung über SQL*Net als auch die Verschlüsselung über SSL sind ab sofort nicht mehr als Teil der Advanced Security Option zu lizenzieren, sondern stehen - ebenso wie die starken Authentifizierungsmethoden - als Feature der Datenbank sowohl in der Enterprise Edition als auch in der Standard Edition der Datenbank ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Das gilt übrigens auch für vorangegangene Releases (zum Beispiel für Oracle Database 11g), sofern diese das technisch unterstützen.

Da die Netzwerkverschlüsselung über SQL*Net innerhalb von Minuten aktiviert werden kann, wird in diesem Artikel diese Form der Verschlüsselung näher dargestellt. Vorweg sollen einige Erläuterungen die Entwicklung der verschlüsselten Übertragung im Kontext der Oracle Datenbank erläutern.

Hier geht's zum Tipp.

Freitag Mai 17, 2013

ASM Cluster Filesystem - General Purpose vs. Oracle Home File System

Mit Oracle 11.2 führte Oracle ein allgemeines Cluster Filesystem auf Basis von ASM ein - das ASM Cluster Filesystem kurz ACFS. Es steht als Standard Posix konformes Filesystem für jegliche Applikation zur Verfügung, und ist deshalbt nicht nur im Zusammenhang mit Real Application Clusters interessant. Da geplant ist, das "reine ACFS" ohne Zusatzfunktionen, wie Read/Write Snapshots, erweiterte Sicherheit und Filesystemverschlüsselung, kostenfrei zur Verfügung zu stellen, ist ACFS eine eine echte Alternative zu anderen teuren Clusterfilesystemen - auch wenn keine Oracle Datenbank auf dem System installiert ist. In der Lizenzierung wird dieses Filesystem auch als "Oracle Cloud Filesystem" ausgewiesen. Dahinter verbirgt sich technisch das ACFS, lizenzrechtlich beinhaltet das Cloud Filesystem aber alle notwendigen Bestandteile, um mit ACFS zu arbeiten: Die Grid Infrastruktur, das Automatic Storage Management sowie die ASM dynamic Volumes (ADVM).

Legt man zum ersten Mal ein ACFS Filesystem über den ASM Configuration Assistant (kurz ASMCA) an, so wird wird man gefragt, ob das Filesystem für ein Oracle Home verwendet wird oder ein "General Purpose File System" ist. Für welche Anwendungsfälle man welche Art verwenden sollte, und wie man zwischen den Varianten wechselt, zeigt der folgende Tipp.

Montag Dez 10, 2012

Tipps & Tricks rund um CRSCTL

Egal ob Single Instanz oder für Real Applikation Cluster Datenbanken die Grid Infrastruktur findet man bei immer mehr Systemen im Einsatz. Das liegt sowohl an der vereinfachten Überwachungstätigkeiten für die Oracle Datenbank, Listener und ASM Instanz, als auch an einigen weiterführenden Features, wie der einfachen Service Verwaltung für Single Instanz, DataGuard und/oder RAC. Dabei kommen insbesondere den Cluster Ready Services (CRS), einem Bestandteil der Clusterware Komponente der Grid Infrastruktur, eine wichtige Bedeutung zu, da diese intern alle Ressourcen steuert. Ressourcen können hierbei natürlich nicht nur die Oracle Prozesse (Datenbank, Listener, Virtuelle IP Adressen etc.) sein, sondern auch eigene Applikationen, die unter die Überwachung der Grid Infrastruktur resp. Clusterware gestellt werden. Dies kann von simplen Neustartanforderungen im Single Server Betrieb bis zu klassischen Failover Szenarien in Clusterumgebungen reichen. Diesem Aspekt trägt auch die Tatsache Rechnung, dass es seit einiger Zeit generische Applikations-Agenten (Siebel, Tomcat, GoldenGate, Apache, ...) für die Clusterware gibt und eine abgespeckte GI Installation auf der Oracle eigenen Middleware Hardware (Exalogic) läuft, um die Prozesse zu überwachen.

Diese Cluster Ready Services werden vom Befehl "crsctl" gesteuert. Deshalb lohnt es sich dieses Utility mal genauer anzuschauen, zumal es einige Feinheiten enthält, die nicht direkt aus der Dokumentation bzw. Hilfe des Tools ersichtlich sind.

Freitag Nov 23, 2012

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Die Verwendung von Gruppen

Mit Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c können Sie eine Vielzahl von Zielsystemen verwalten, sowohl was die Vielfältigkeit als auch die pure Anzahl betrifft. Eine große Anzahl von Zielsystemen wirft die Frage auf, wie diese Menge effizient verwaltet werden kann. Dazu gehören die Kontrolle des Zugriffs, die möglichst automatische Einstellung des Monitorings und die Bildung von benutzerorientieren Sichten.

Zu diesem Zweck gibt es das Konzept der Gruppen, in denen Zielsysteme (Targets) zusammengefasst werden können. In Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c gibt es drei verschiedene Typen von Gruppen, die im aktuellen Tipp erklärt und voneinander abgegrenzt werden.

Freitag Sep 28, 2012

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c: Neue Features im Release 2

Seit dem 14.09.2012 steht ein neues Release 2 von Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c zur Verfügung. Zum ersten Mal in der Geschichte von Enterprise Manager hat Oracle ein neues Release für alle Komponenten und Plattformen am gleichen Tag freigegeben. Das neue Release steht also sowohl bzgl. OMS als auch der Agenten für alle unterstützten Plattformen zur Verfügung. Damit kann das neue Release sofort für alle Umgebungen eingesetzt werden.

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c Release 2 trägt die Versionsnummer 12.1.0.2 und ist vor allem ein Stabilitätsrelease. Es enthält hauptsächlich Bugfixes und Performance-Verbesserungen. Es gibt aber auch einige neue Features. Der heutige Tipp zeigt die neuen Features auf.

Freitag Sep 14, 2012

Wer kennt Oracle Label Security?

Oracle Label Security (OLS) ist eine Option der Enterprise Edition der Datenbank seit der Datenbankversion 9.0.1. Es handelt sich bei OLS um eine fertige Anwendung, die vollständig auf Oracle Virtual Private Database (VPD) aufgebaut ist.

Obwohl es sich also bei OLS um ein 'gestandenes' Oracle Produkt handelt, ist es vielen Kunden unbekannt. Oder vielleicht sollte man präziser sagen: Kaum ein Kunde redet über OLS. Das liegt sicherlich in erster Linie daran, dass Kunden, die sensibel für Security Fragen sind, sowieso nicht gerne Auskunft geben über die Massnahmen, die sie selbst ergriffen haben, sich zu schützen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Kunden, die OLS einsetzen, häufig aus Bereichen stammen, die für ihre Diskretion bekannt sind - Dienste, Polizei, Militär, Banken - hat man einen weiteren Grund dafür gefunden, warum so wenige über OLS reden.

Das ist allerdings bedauerlich, denn besonders in dieser Zeit steigenden Security Bewusstseins, verdient OLS auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit. Dieser Tipp möchte deshalb dazu beitragen, OLS bekannter zu machen. Dazu werden zunächst einige einführende Informationen zu OLS gegeben. Danach wird anhand eines kleinen Beispiels gezeigt, wie man mit OLS arbeitet. Ergänzend sei hier noch erwähnt, dass der Einsatz von OLS keinerlei Veränderungen an vorhandenen Anwendungen erfordert. In der Oracle Terminologie heisst das: OLS ist transparent für Anwender und Anwendungen.

Zum vollständigen Artikel geht es hier.

Mittwoch Sep 12, 2012

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c Release 2 (12.1.0.2) ist da!

Das zweite Release von Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c ist jetzt verfügbar und zwar für alle Plattformen, auf denen auch das Vorgängerrelease genutzt werden konnte. Das gab es bei Enterprise Manager noch nie: Alle Plattformen haben die gleiche Priorität!

In dem neuen Release wurde die Stabilität nochmals verbessert und einige Wünsche unserer Kunden verwirklicht. Auch einige neue Funktionalitäten, wie zum Beispiel "Java as a Service" stehen nun zur Verfügung. Neben dem Cloud Control Framework wurden auch einige Plug-Ins erneuert.

Cloud Control 12.1.0.2 ist ein komplettes Release und der Download enthält alles für die Installation des OMS und Agenten. Damit kann mit der Software eine komplette Neuinstallation oder ein Upgrade von EM 10.2.0.5, 11.1 oder 12.1.0.1 (auch ohne Bundle Patch 1) vorgenommen werden.

Eine Übersicht über die Neuerungen finden Sie im Oracle Enterprise Manager Cloud Control Introduction Document.

Montag Jul 09, 2012

Daten versionieren mit Oracle Database Workspace Manager

Wie können extrem lange Transaktionen durchgeführt werden, also Transaktionen, die Datensätze über Stunden oder Tage exklusiv sperren, ohne dass diese langen Transaktionen 'normale' Transaktionen auf diesen Datensätzen behindern? Solche langen Transakionen sind zum Beispiel im Spatial Umfeld keine Seltenheit.

Wie können unterschiedliche historische Zustände von Produktionsdaten online zeitlich unbegrenzt vorgehalten werden? Die UNDO Daten, die das gesamte Änderungsvolumen einer Datenbank vorhalten, gewährleisten in der Regel nur einen zeitlich sehr limitierten Zugriff auf 'ältere' Daten. Und die Technologie der database archives, auch bekannt unter dem Namen Total Recall, erlaubt einerseits keine Änderungen an den älteren Daten und steht andererseits ausschließlich in der Enterprise Edition der Datenbank zur Verfügung.

Wie kann man die aktuellsten Produktionsdaten für WHAT-IF-Analysen verändern und währenddessen andere Benutzer ungestört auf den Originaldaten weiterarbeiten lassen? Ein SET TRANSACTION READ ONLY erlaubt keinerlei Änderungen und ist ebenfalls begrenzt auf die 'Reichweite' der UNDO Informationen. Zwar könnte man für derartige Analysen eine Datenbankkopie aus dem Backup aufbauen oder eine Standby Lösung implementieren, aber das ist doch eher aufwändig.

Es gibt eine verblüffend einfache Antwort auf diese scheinbar komplizierten Fragen. Sie heisst Oracle Database Workspace Manager oder kurz Workspace Manager (WM). Der WM ist ein Feature der Datenbank seit Oracle9i, das sowohl in der Standard als auch in der Enterprise Edition zur Verfügung steht. Anders als in den ersten Versionen ist er längst auch Bestandteil jeder Installation. Um so erstaunlicher ist es, dass so wenige Kunden ihn kennen. Dieser Tipp soll dazu beitragen, das zu ändern.
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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Oracle Datenbank.

Die Community-Einträge repräsentieren die Meinung der Autoren und entsprechen nicht zwingend der Meinung der Oracle Deutschland B.V. & Co KG.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Ulrike Schwinn, Ralf Durben
Heinz-Wilhelm Fabry und
Sebastian Solbach

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