Montag Sep 23, 2013

12c Oracle Database Days im Oktober

Seit Ende Juni steht Oracle Database 12c zum Download zur Verfügung. Um einzelne Themen ausführlich behandeln zu können, finden ab September die deutschsprachigen "Oracle Database Days" in verschiedenen Oracle Geschäftsstellen statt. Jeder Monat steht dabei unter einem anderen Motto. 

Der Oktober steht unter dem Motto Datenbank Security.

In dieser speziell von der Oracle BU DB zusammengestellten halbtägigen Veranstaltung lernen Sie alles Wissenswerte über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Datenbank Security. Veranstaltungsbeginn ist jeweils um  11:30 Uhr. 

Termine und Veranstaltungsorte: 

  •   9.10.2013: Oracle Customer Visit Center Berlin 
  • 17.10.2013: Oracle Niederlassung München
  • 24.10.2013: Oracle Niederlassung Düsseldorf

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen zur Agenda und allen weiteren geplanten Oracle Database Days sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link
http://tinyurl.com/odd12c

Informationen zur Anfahrt finden Sie zusätzlich unter Oracle Events auf www.oracle.com  (Berlin, München, Düsseldorf). Also am Besten gleich anmelden!

Freitag Aug 23, 2013

Alles Wichtige rund um Oracle Enterprise Manager 12c Database Express

Jede Installation einer Oracle Database 12c beinhaltet auch die Installation einer schlanken Verwaltungsoberfläche mit dem Namen Oracle Enterprise Manager 12c Database Express. Diese nutzt den Funktionalitätsbereich der XMLDB in der Datenbank und steht als reine Webanwendung zur Verfügung, sobald sie konfiguriert ist. Database Express löst auch die bis Oracle Database 11g verfügbare Variante EM Database Control als Verwaltungsoberfläche für eine einzelne Datenbank ab.

Dieser Tipp gibt Ihnen einen schnellen Überblick über die Funktionalität und zeigt, wie EM Database Express aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.

Freitag Aug 09, 2013

12c Pluggable Database, SQL Skripte & catcon.pl

Mit der neuen Multitenant Datenbankarchitektur mit Container Datenbank (CDB) und den dazugehörigen Pluggable Datenbanken (PDB) kommen auf CDB Ebene einige neue Funktionalitäten hinzu. Zwar ändert sich für den Administrator einer einzelnen PDB kaum etwas, aber einige Spezialitäten sollte der Datenbank Administrator auf Ebene der PDB bzw. CDB doch kennen.

Eine dieser Änderungen ist das Ausführen von einzelnen SQL Skripten auf unterschiedlichen Ebenen. Da PDBs prinzipell über Services angesprochen werden, unterliegen alle Skripte ohne eine explizite Service Spezifizierung einer speziellen Vorgehensweise. Darunter fallen auch einige von Oracle gelieferte Skripte wie z.B. utlsampl.sql oder das Demo Schema Skript mkplug.sql aus $ORACLE_HOME/demo/schema. Diese verwenden einen "direkten" Connect ohne Service Namen, in utlsampl.sql wäre dies "connect scott/tiger".

Noch essentieller trifft es einen CDB Administrator, wenn es darum geht, SQL Skripte auf CDB Ebene und zusätzlich PDB Ebene durchzuführen. Für diesen Anwendungsfall führt Oracle 12c ein Perl Skript ein: catcon.pl.

Wie Sie SQL Skripte trotz allem unverändert in einer PDB verwenden können, wie Sie die Demo Schemata nachträglich in eine PDB installieren können und wie Sie ein Skript fitt machen um es gleichzeitig auf mehreren PDBs anzuwenden (mit Hilfe von catcon.pl) erfahren Sie im neuen Community Tipp.

Freitag Jul 26, 2013

Netzwerkverschlüsselung für alle

IT Systeme werden fast ausschliesslich in einem Netzwerk betrieben. Datenbankanwendungen greifen über dieses Netzwerk auf die Datenbank zu. Für potentielle Angreifer ist der Netzwerkverkehr ein interessanter und mit einfachsten Mitteln zu attackierender Bereich eines IT Systems. Konsequenterweise gilt es, diesen Bereich unbedingt zu schützen.

Dieser Schutz ist mit der Freigabe der Oracle Datenbank 12c Release 1 Ende Juni 2013 deutlich erleichtert worden. Denn sowohl die native Verschlüsselung über SQL*Net als auch die Verschlüsselung über SSL sind ab sofort nicht mehr als Teil der Advanced Security Option zu lizenzieren, sondern stehen - ebenso wie die starken Authentifizierungsmethoden - als Feature der Datenbank sowohl in der Enterprise Edition als auch in der Standard Edition der Datenbank ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Das gilt übrigens auch für vorangegangene Releases (zum Beispiel für Oracle Database 11g), sofern diese das technisch unterstützen.

Da die Netzwerkverschlüsselung über SQL*Net innerhalb von Minuten aktiviert werden kann, wird in diesem Artikel diese Form der Verschlüsselung näher dargestellt. Vorweg sollen einige Erläuterungen die Entwicklung der verschlüsselten Übertragung im Kontext der Oracle Datenbank erläutern.

Hier geht's zum Tipp.

Donnerstag Dez 13, 2012

Aus 2 mach 1: Oracle Audit Vault and Database Firewall

Gestern hat Oracle bekanntgegeben, dass die beiden Produkte Oracle Audit Vault und Oracle Database Firewall zu einem Produkt werden. Der neue Produktname wird "Oracle Audit Vault and Database Firewall" sein. Software und Dokumentation werden in den nächsten Tagen zum Download verfügbar sein.

Das Zusammenlegen macht durchaus Sinn, denn die ursprünglichen Produkte wiesen im Bereich der Protokollierung und des Berichtswesens deutliche Überschneidungen auf. Damit lag es nahe, die Repositories für das Speichern des Protokolls zu vereinheitlichen. Endlich wird es im Bereich Auditing durch die Einführung eines Development Kits auch möglich sein, Systeme anzubinden, für die Oracle keine vorgefertigten Konnektoren / Kollektoren liefert. Mit der Zusammenlegung verbunden ist ein völlig neues Lizenzierungsmodell, das zu deutlichen Kostensenkungen für kleinere und mittlere Installationen führt.

Freitag Jul 20, 2012

Erfahrungsbericht zur Nutzung des Database Resource Managers

2009 fand bei der Payback GmbH eine Migration des bestehenden Payback-DWHs auf eine Exadata V1 statt. Im Zuge dieser Migration wurden alle Prozesse, die auf dem DWH ausgeführt wurden, an DB-Services gebunden. Es wurden Services implementiert, welche die Möglichkeit eines Loadbalancing über das komplette RAC bieten, aber auch Services, die nur auf einem dedizierten Knoten aktiv sind. Wie kann nun sichergestellt werden, dass bestimmte Prozesse bzw. Benutzergruppen nur die Ressourcen allokieren, die ihnen ggf. vertraglich zugesichert/zugestanden werden? Die Payback GmbH benötigt ein globales Resource-Manager-Konzept! Der Oracle Database Resource Manager lieferte die passende Antwort.

Thomas Riedel von der Payback GmbH nahm sich der Fragestellung an, konzipierte ein Lösungskonzept und testete in unterschiedlichen Szenarien den Database Resource Manager. Die Vorgehensweise, die verwendeten Skripte, die Testszenarien und das Resultat stehen nun im Rahmen der DBA Community als Artikel zur Verfügung.

Montag Jul 09, 2012

Daten versionieren mit Oracle Database Workspace Manager

Wie können extrem lange Transaktionen durchgeführt werden, also Transaktionen, die Datensätze über Stunden oder Tage exklusiv sperren, ohne dass diese langen Transaktionen 'normale' Transaktionen auf diesen Datensätzen behindern? Solche langen Transakionen sind zum Beispiel im Spatial Umfeld keine Seltenheit.

Wie können unterschiedliche historische Zustände von Produktionsdaten online zeitlich unbegrenzt vorgehalten werden? Die UNDO Daten, die das gesamte Änderungsvolumen einer Datenbank vorhalten, gewährleisten in der Regel nur einen zeitlich sehr limitierten Zugriff auf 'ältere' Daten. Und die Technologie der database archives, auch bekannt unter dem Namen Total Recall, erlaubt einerseits keine Änderungen an den älteren Daten und steht andererseits ausschließlich in der Enterprise Edition der Datenbank zur Verfügung.

Wie kann man die aktuellsten Produktionsdaten für WHAT-IF-Analysen verändern und währenddessen andere Benutzer ungestört auf den Originaldaten weiterarbeiten lassen? Ein SET TRANSACTION READ ONLY erlaubt keinerlei Änderungen und ist ebenfalls begrenzt auf die 'Reichweite' der UNDO Informationen. Zwar könnte man für derartige Analysen eine Datenbankkopie aus dem Backup aufbauen oder eine Standby Lösung implementieren, aber das ist doch eher aufwändig.

Es gibt eine verblüffend einfache Antwort auf diese scheinbar komplizierten Fragen. Sie heisst Oracle Database Workspace Manager oder kurz Workspace Manager (WM). Der WM ist ein Feature der Datenbank seit Oracle9i, das sowohl in der Standard als auch in der Enterprise Edition zur Verfügung steht. Anders als in den ersten Versionen ist er längst auch Bestandteil jeder Installation. Um so erstaunlicher ist es, dass so wenige Kunden ihn kennen. Dieser Tipp soll dazu beitragen, das zu ändern.

Sonntag Jun 10, 2012

Flashback Database

Flashback Database bezeichnet die Funktionalität der Oracle Datenbank, die Datenbank zeitlich auf einen bestimmten Punkt, respektive eine bestimmte System Change Number (SCN) zurücksetzen zu können - vergleichbar mit einem Rückspulknopf eines Kassettenrekorders oder der Rücksetztaste eines CD-Players.

Mag dieses Vorgehen bei Produktivsystemen eher selten Einsatz finden, da beim Rücksetzten alle Daten nach dem zurückgesetzten Zeitpunkt verloren wären (es sei denn man würde dieser vorher exportieren), gibt es gerade für Test- oder Standby Systeme viele Einsatzmöglichkeiten:

  • Rücksetzten des Systems bei fehlgeschlagenen Applikations-Upgrade
  • Alternatives Point in Time Recovery (PITR) mit anschließendem Roll Forward (besonders geeignet bei Standby Systemen)
  • Testdatenbank mit definiertem, reproduzierbaren Ausgangspunkt (z.B. für Real Application Testing)
  • Datenbank Upgrade Test
Einige bestehende Datenbank Funktionalitäten verwenden Flashback Database implizit:
  • Snapshot Standby
  • Reinstanziierung der Standby (z.B. bei Fast Start Failover)
Obwohl diese Funktionalität gerade für Standby Systeme und Testsysteme bestens geeignet ist, gibt es eine gewisse Zurückhaltung Flashback Database einzusetzen. Eine Ursache ist oft die Angst vor zusätzlicher Last, die das Schreiben der Flashback Logs erzeugt, sowie der zusätzlich benötigte Plattenplatz. Dabei ist die Last im Normalfall relativ gering (ca. 5%) und auch der zusätzlich benötigte Platz für die Flashback Logs lässt sich relativ genau bestimmen. Ebenfalls wird häufig nicht beachtet, dass es auch ohne das explizite Einschalten der Flashback Logs möglich ist, einen garantieren Rücksetzpunkt (Guaranteed Restore Point kurz GRP) festzulegen, und die Datenbank dann auf diesen Restore Point zurückzusetzen. Das Setzen eines garantierten Rücksetzpunktes funktioniert in 11gR2 im laufenden Betrieb.

Wie dies genau funktioniert, welche Unterschiede es zum generellen Einschalten von Flashback Logs gibt, wie man Flashback Database monitoren kann und was es sonst noch zu berücksichtigen gibt, damit beschäftigt sich dieser Tipp.
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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Oracle Datenbank.
Ulrike Schwinn, Ralf Durben
Heinz-Wilhelm Fabry und
Sebastian Solbach
ORACLE Deutschl. B.V. & Co. KG

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