Freitag Mai 17, 2013

ASM Cluster Filesystem - General Purpose vs. Oracle Home File System

Mit Oracle 11.2 führte Oracle ein allgemeines Cluster Filesystem auf Basis von ASM ein - das ASM Cluster Filesystem kurz ACFS. Es steht als Standard Posix konformes Filesystem für jegliche Applikation zur Verfügung, und ist deshalbt nicht nur im Zusammenhang mit Real Application Clusters interessant. Da geplant ist, das "reine ACFS" ohne Zusatzfunktionen, wie Read/Write Snapshots, erweiterte Sicherheit und Filesystemverschlüsselung, kostenfrei zur Verfügung zu stellen, ist ACFS eine eine echte Alternative zu anderen teuren Clusterfilesystemen - auch wenn keine Oracle Datenbank auf dem System installiert ist. In der Lizenzierung wird dieses Filesystem auch als "Oracle Cloud Filesystem" ausgewiesen. Dahinter verbirgt sich technisch das ACFS, lizenzrechtlich beinhaltet das Cloud Filesystem aber alle notwendigen Bestandteile, um mit ACFS zu arbeiten: Die Grid Infrastruktur, das Automatic Storage Management sowie die ASM dynamic Volumes (ADVM).

Legt man zum ersten Mal ein ACFS Filesystem über den ASM Configuration Assistant (kurz ASMCA) an, so wird wird man gefragt, ob das Filesystem für ein Oracle Home verwendet wird oder ein "General Purpose File System" ist. Für welche Anwendungsfälle man welche Art verwenden sollte, und wie man zwischen den Varianten wechselt, zeigt der folgende Tipp.

Montag Dez 10, 2012

Tipps & Tricks rund um CRSCTL

Egal ob Single Instanz oder für Real Applikation Cluster Datenbanken die Grid Infrastruktur findet man bei immer mehr Systemen im Einsatz. Das liegt sowohl an der vereinfachten Überwachungstätigkeiten für die Oracle Datenbank, Listener und ASM Instanz, als auch an einigen weiterführenden Features, wie der einfachen Service Verwaltung für Single Instanz, DataGuard und/oder RAC. Dabei kommen insbesondere den Cluster Ready Services (CRS), einem Bestandteil der Clusterware Komponente der Grid Infrastruktur, eine wichtige Bedeutung zu, da diese intern alle Ressourcen steuert. Ressourcen können hierbei natürlich nicht nur die Oracle Prozesse (Datenbank, Listener, Virtuelle IP Adressen etc.) sein, sondern auch eigene Applikationen, die unter die Überwachung der Grid Infrastruktur resp. Clusterware gestellt werden. Dies kann von simplen Neustartanforderungen im Single Server Betrieb bis zu klassischen Failover Szenarien in Clusterumgebungen reichen. Diesem Aspekt trägt auch die Tatsache Rechnung, dass es seit einiger Zeit generische Applikations-Agenten (Siebel, Tomcat, GoldenGate, Apache, ...) für die Clusterware gibt und eine abgespeckte GI Installation auf der Oracle eigenen Middleware Hardware (Exalogic) läuft, um die Prozesse zu überwachen.

Diese Cluster Ready Services werden vom Befehl "crsctl" gesteuert. Deshalb lohnt es sich dieses Utility mal genauer anzuschauen, zumal es einige Feinheiten enthält, die nicht direkt aus der Dokumentation bzw. Hilfe des Tools ersichtlich sind.

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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Oracle Datenbank.
Ulrike Schwinn, Ralf Durben
Heinz-Wilhelm Fabry und
Sebastian Solbach
ORACLE Deutschl. B.V. & Co. KG

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