Freitag Jul 10, 2015

ASM Filter Driver

Das Automatic Storage Management kurz ASM ist seit Oracle 10g der empfohlene und bevorzugte Volumemanager für Oracle Datenbankdateien, da dieses neben einer optimalen Datenbankperformance auch die Daten automatisch über alle Platten verteilt (Striping) und eine optionale Spiegelung zur Datensicherung mit sich bringt. Dies gilt sowohl für Single Instanz Datenbanken, wie auch für den Oracle Real Application Cluster.

ASM setzt dabei direkt auf den vom Betriebssystem als Devices für ASM bereitgestellten Platten bzw. LUNs an. Allerdings reicht das Betriebssystem die Platten einfach an das Automatic Storage Management weiter. Dem Betriebssystem ist nicht bewusst, dass es sich bei den Devices um Platten für ASM handelt. Dementsprechend gibt es auch keinen Schutz, wenn das Betriebssystem oder der Administrator aus Versehen diese Platten anders verwendet. In der Vergangenheit kam es deshalb häufiger vor, dass der Systemadministrator ASM Platten neu formatierte oder eine neue Partitionstabelle erzeugte. Dies hatte, wie Sie sich vorstellen können, fatalen Folgen für das Automatic Storage Management und damit auch für die Datenbank.

Der mit Oracle 12.1.0.2 eingeführte ASM Filter Driver (kurz ASMFD oder AFD) schützt die Platten, die für ASM verwendet werden, vor unbefugtem Zugriff und beugt damit auch dem versehentlichen Überschreiben durch den Administrator vor.

Wie AFD funktioniert und wie AFD optional vor der RAC Installation konfiguriert werden kann, zeigt der aktuelle DBA Community Tipp

Freitag Mai 17, 2013

ASM Cluster Filesystem - General Purpose vs. Oracle Home File System

Mit Oracle 11.2 führte Oracle ein allgemeines Cluster Filesystem auf Basis von ASM ein - das ASM Cluster Filesystem kurz ACFS. Es steht als Standard Posix konformes Filesystem für jegliche Applikation zur Verfügung, und ist deshalbt nicht nur im Zusammenhang mit Real Application Clusters interessant. Da geplant ist, das "reine ACFS" ohne Zusatzfunktionen, wie Read/Write Snapshots, erweiterte Sicherheit und Filesystemverschlüsselung, kostenfrei zur Verfügung zu stellen, ist ACFS eine eine echte Alternative zu anderen teuren Clusterfilesystemen - auch wenn keine Oracle Datenbank auf dem System installiert ist. In der Lizenzierung wird dieses Filesystem auch als "Oracle Cloud Filesystem" ausgewiesen. Dahinter verbirgt sich technisch das ACFS, lizenzrechtlich beinhaltet das Cloud Filesystem aber alle notwendigen Bestandteile, um mit ACFS zu arbeiten: Die Grid Infrastruktur, das Automatic Storage Management sowie die ASM dynamic Volumes (ADVM).

Legt man zum ersten Mal ein ACFS Filesystem über den ASM Configuration Assistant (kurz ASMCA) an, so wird wird man gefragt, ob das Filesystem für ein Oracle Home verwendet wird oder ein "General Purpose File System" ist. Für welche Anwendungsfälle man welche Art verwenden sollte, und wie man zwischen den Varianten wechselt, zeigt der folgende Tipp.

Mittwoch Feb 13, 2013

Zugriff auf Dateien in ASM (asmcmd cp)

Die Frage, welcher Speicherort am Besten für Oracle Datenbankdateien geeignet ist, ist leicht zu beantworten: Oracle Automatic Storage Management, kurz ASM. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine Single Instanz Datenbank oder einen Real Application Cluster, eine Standard Edition oder eine Enterprise Edition handelt. ASM bietet für jede Datenbank viele Vorteile: Dazu gehört die Möglichkeit, über mehrere Platten bzw. Luns hinweg zu Stripen, ohne dafür teure Storage Systeme zu benötigen, und damit optimale Performance für die Datenbank zu liefern, sowie die Möglichkeit, die einzelnen Blöcke in ASM einfach oder sogar zweifach zu spiegeln. Dies funktioniert nicht nur innerhalb eines Storage Systems, sondern auch über verschiedene Storages hinweg.

Allerdings ist ASM kein wirkliches Dateisystem, sondern eigentlich nur ein Volume Manager, genauer gesagt Extent Verwalter. Dies hat definitiv den Vorteil, dass ASM niemals zu einem Flaschenhals für den I/O werden kann. Allerdings liegt darin auch die Herausforderung, da auf die Dateien in ASM nicht über die herkömmlichen Betriebssystembefehle zugegriffen werden kann. Welche Möglichkeiten dies sind, damit beschäftigt sich der aktuelle Community Tipp.

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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Oracle Datenbank.

Die Community-Einträge repräsentieren die Meinung der Autoren und entsprechen nicht zwingend der Meinung der Oracle Deutschland B.V. & Co KG.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Ulrike Schwinn, Ralf Durben
Heinz-Wilhelm Fabry und
Sebastian Solbach

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