Freitag Mrz 20, 2015

Cloud Control 12c: Datenbanken mit einem Mausklick patchen

Auch Oracle Datenbanken müssen hin und wieder gepatcht werden. Unter anderem sollten die Sicherheitspatches, die alle drei Monate erscheinen, eingespielt werden. Dieses ist in der Praxis mit einem manuellen Aufwand verbunden, der mit dem Lifecycle Management Pack von Cloud Control stark reduziert werden kann. Auch kleine hilfreiche Tools können verwendet werden, wie zum Beispiel Oplan, welches im letzten Tipp vorgestellt wurde. Bei aller Hilfe bleibt aber immer ein gewisser Aufwand übrig. Wie wäre es mit einem einzelnen Mausklick?

Wie das mit Cloud Control funktioniert, lesen Sie in diesem Tipp

Freitag Mrz 06, 2015

OPlan - Oracle Patches richtig anwenden

Wer kennt es nicht: Ein Vierteljahr ist vergangen und Oracle hat das nächste Patch Set Update (kurz PSU) für die Datenbank veröffentlicht.  Wie jedes mal stellen sich dem DBA folgende Fragen: Wie war das noch einmal mit dem Patchen? Muss dafür jetzt OPatch als Oracle Benutzer verwendet werden? Oder doch besser OPatchauto aufrufen als root Administrator? Wie funktioniert "Rolling Patch" im RAC? Muss es eigentlich immer ein Knoten nach dem anderen sein? Ausserdem: Neuerdings gibt es ja auch den PSU mit Java - der kann nicht während des laufenden Betriebs eingespielt werden, oder? Wie patcht man jetzt am Besten?

Genau hier setzt das kleine Werkzeug OPlan an, da es zu dieser Frage eine passende Antwort parat hat. Denn OPlan erzeugt für den jeweiligen Patch die passende Anleitung und zeigt die unterschiedlichen  Optionen auf mit Vor- und Nachteilen. Damit weiß man nun im Detail, welche Alternativen zum Patchen überhaupt zur Verfügung stehen, welche dieser Routen eine Downtime für den ganzen Cluster oder nur für einzelne Instanzen bedeuten und wie viele Schritte bzw. Zeit dies in Anspruch nimmt.

Und das beste dabei: OPlan existiert in Ihrer Datenbankinstallation bereits, Sie müssen es nur aufrufen! Wie? Das steht in diesem Tipp.

Montag Mrz 02, 2015

Real-Time (SQL) Monitoring in der Oracle Datenbank

Das Real-Time (SQL)- Monitoring ist mittlerweile ein wichtiges Werkzeuge im Datenbank Umfeld, wenn es um einfache unkomplizierte Überwachung der aktuellen Performance geht. Hat man ein Performance-Problem, sollte man daher unbedingt zuerst das SQL-Monitoring über die graphische Schnittstelle im Enterprise Manager verwenden, bevor man die Analyse mit AWRs startet oder ein aufwändiges SQL-Tracing beginnt. Schnell und ohne Aufwand erhält man einen aktuellen und detaillierten Überblick über globale SQL- und PL/SQL-Statistiken von Operationen, die gerade aktiv sind, sich in einer Warteschlange befinden oder gar abgebrochen worden sind. 

Ein aktueller Artikel in der Informatik aktuell beschreibt, wie das Real-Time (SQL) Monitoring eingesetzt werden kann, welche Werkzeuge Verwendung finden können und welche Neuigkeiten sich dazu in 12c ergeben haben.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Mittwoch Feb 25, 2015

ODD 12c Security kommt auch zu Ihnen

Nach dem erfolgreichem Abschluss der ODD Veranstaltungen zum Thema Datenbank Advisors im Februar, finden im März wieder 3 Veranstaltungen der Reihe statt. Auf diesem neuen Oracle Database Day 12c erhalten Sie Informationen zu Datenbank Themen aus dem Bereich SECURITY. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Sie finden statt am

03. März in München
05. März in Berlin
10. März in Düsseldorf

Agenda, Anmeldelinks und weitere Details finden Sie hier.

Mittwoch, 4. März - DBA Monthly nicht vergessen

Oracle DBA Monthly ist ein monatlich stattfindendes Webseminar für Administratoren, die mit der Oracle-Datenbank  arbeiten. Es beginnt immer um 14:00 Uhr und dauert etwa 30 Minuten. In diesem Webseminar, erhalten die Teilnehmer aktuelle Informationen rund um die Oracle-Datenbank: Das umfasst unter anderem jeweils aktuelle Releases, wichtige Patchsets, anstehende Termine, interessante Neuigkeiten aus der Blogosphere und dem Web 2.0 und mehr.

Der nächste Termin für dieses Webseminar ist am Mittwoch, den 4. März. Weitere Details zur Anmeldung usw. finden Sie hier. Also: Einfach mal reinhören und reinschauen. Roland Aussermeier und sein BU DB Team freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Freitag Feb 20, 2015

Oracle Audit Vault and Database Firewall - Teil 2 (Database Firewall)

Oracle Audit Vault and Database Firewall (AVDF) besteht aus den zwei Komponenten Oracle Audit Vault (AV) und Oracle Database Firewall (DBF). Im Januar 2015 ist im Rahmen der DBA Community bereits ein Tipp zur Installation der Komponente AV erschienen. Der Januar Tipp beschreibt ausserdem, wie AV als Repository und Berichtsgrundlage für Audit Daten aus Oracle Datenbanken eingerichtet wird. Der folgende Tipp setzt die Lektüre des Tipps aus dem Januar voraus.

Als Folgetipp beschreibt der aktuelle Tipp die Installation und Inbetriebnahme der Komponente DBF: Die DBF überwacht den Netzwerkverkehr zu Oracle Datenbanken von Version 9 bis 12, aber auch zu den Datenbanken Microsoft SQL Server, IBM DB2 für LUW, Sybase ASE und SQL Anywhere sowie MySQL. Sie protokolliert den Netzwerkverkehr zu diesen Datenbanken nach konfigurierbaren Vorgaben, kann Berichte erzeugen, Alarme (alerts) auslösen sowie unerwünschte oder durch SQL Injection manipulierte Zugriffe unterbinden. Ein späterer Tipp wird beschreiben, wie Regeln implementiert werden, nach denen die DBF zum Beispiel einen Zugriff auf geschützte Daten abblockt.

Hier geht es zum Tipp.

Freitag Feb 06, 2015

DBMS_COMPRESSION in 12c: Der Compression Advisor (Teil 2)

Seit 11g Release 2 steht das Package DBMS_COMPRESSION mit der Enterprise Edition der Datenbank automatisch zur Verfügung. Keine zusätzliche Installation ist dabei erforderlich. Die Berechnung der Compression Ratio für Tabellen und Partitionen bzw. die nachträgliche Bestimmung des Komprimierungstyps gehören zu den Hauptaufgaben des Advisors. In Teil 1 des Tipps, der im November veröffentlicht wurde, haben wir die Neuigkeiten, die mit der Freigabe von 12c (12.1.0.1) verfügbar waren, beschrieben. Dabei handelte es sich um die erweiterte Verwendung mit neuen Konstanten und Parametern, der graphischen Implementierung im Enterprise Manager und der neuen Berechnung von Securefile Compression Ratio.

Mit Oracle Database 12.1.0.2 sind weitere interessante Features zur Datenbank hinzugefügt worden u. a. die Oracle Database In-Memory Option und eine neue Index Compression - die Advanced Index Compression. Parallel dazu wurde der Compression Advisor um die Berechnung der Ratio bei Verwendung von Advanced Index und In-Memory Compression erweitert. 

Im aktuellen Tipp (Teil 2) erklären wir nun diese neuen Funktionen und erläutern die Neuigkeiten an praktischen Beispielen.

Aktueller Hinweis: Die aktuellen ODD Veranstaltungen im Februar zum Thema Advisor beleuchten auch diese Funktionen. Es sind noch Plätze frei! Anmeldungen sind unter http://tinyurl.com/odd12c möglich.

Freitag Jan 23, 2015

Cloud Control 12c: Gruppen und Privilegien

Gruppen werden in Oracle Enterprise Manager Cloud Control auch dazu verwendet, Zugriffsrechte zu vergeben. Bis zur Version EM 12.1.0.3 gibt es aber eine große Einschränkung, die mit EM 12.1.0.4 durch eine fein granulare Definitionsmöglichkeit gelöst wurde.

Wenn Sie Zugriffsrechte in Cloud Control über Gruppen vergeben, dann sollten Sie diesen Tipp unbedingt lesen.

Freitag Jan 09, 2015

Oracle Audit Vault and Database Firewall: Eine Einführung

Oracle bietet seit Mitte 2013 ein Produkt mit dem Namen Oracle Audit Vault and Database Firewall (AVDF) zum Kauf an. In der Namensgebung erhalten sich die beiden Produkte, durch deren Zusammenlegung AVDF entstanden ist: Das erste, Oracle Audit Vault (AV), ein Data Warehouse, in dem Audit Daten aus Datenbanken unterschiedlicher Hersteller abgelegt werden. Das zweite, Oracle Database Firewall (DBF), eine Firewall, die den Netzwerkverkehr zu Datenbanken unterschiedlicher Hersteller überwacht, protokolliert und unerwünschte oder durch SQL Injection manipulierte Zugriffe auf Datenbanken unterbindet. Bestandteil beider Produkte war jeweils ein eigenes umfangreiches Berichtswesen.

AV und DBF überschnitten sich vor allem im Bereich der Protokollierung und des Berichtswesens. Daher lag ein Zusammenlegen der Repositories für das Speichern der Protokolle und das Erzeugen von Berichten nahe. Zusätzlich wurde im Bereich der Steuerung der beiden Komponenten einiges verändert und aufeinander abgestimmt. Und schliesslich kam im Bereich Auditing das lang erwartete Software Development Kit (SDK) in den Lieferumfang. Mit diesem SDK können auch Produkte angebunden werden, für die Oracle keine eigene Anbindung (plugins) liefert.

Zwar änderte sich mit der Zusammenlegung der Produkte technisch einiges, aber auch hinsichtlich der Lizenzierung ergaben sich Änderungen. Gerade für kleinere und mittlere Installationen fallen nämlich deutlich geringere Lizenzkosten an: Das Repository ist kostenlos. Lediglich für jeden überwachten Server entstehen Lizenzgebühren und zwar für jeden angeschlossenen Server zur Zeit 4736 EURO / CPU - unabhängig von der Anzahl der darauf installierten und überwachten Systeme und unabhängig davon, ob eine Komponente des Produkts (AV oder DBF) oder beide Komponenten eingesetzt werden.

Dieser Tipp bietet eine Einführung in die Komponente Audit Vault.

Freitag Dez 12, 2014

Änderungen im Produktionsumfeld bewerten mit SPA Quick Check

Nimmt man Änderungen in der Datenbank wie zum Beispiel an Statistiken, SQL Profiles usw. vor, sollte man diese unbedingt vorher testen. Die Einführung von "Pending" Statistiken mit Oracle Database 11g und die Erweiterungen im Bereich dynamische Initialisierungsparameter erleichtern dabei den Testvorgang. Da allerdings häufig kein Testsystem zur Verfügung steht und zusätzlich das Produktionssystem nicht zu stark belastet werden darf, werden solche Tests in der Regel nicht durchgeführt.

Mit dem neuen Feature SPA Quick Check, einer Erweiterung von Real Application Testing, gibt es nun die Möglichkeit, einfach, schnell und auch Ressourcen schonend solche Änderungen in Oracle Enterprise Manager 12c Cloud Control zu testen. Der folgende Tipp beschreibt das Setup und die möglichen Einsatzgebiete.  Der aktuelle Tipp beschreibt das Setup und die möglichen Einsatzgebiete. 

Dienstag Dez 02, 2014

Oracle Database Days 12c im Dezember: Fokus auf HA

Auch im Dezember werden die Oracle Database Days (ODD) 12c weitergeführt: Fokus in Monat Dezember ist Hochverfügbarkeit und Desaster Recovery. Neben RAC, Data Guard und RMAN gibt es auch einen Spezial Track zur neuen Oracle Zero Data Loss Appliance (ZDLRA). 

Ausserdem erfahren Sie, welche kleinen aber feinen Änderungen der Patch Set 12.1.0.2 im Bereich Hochverfügbarkeit mit sich bringt und welche Werkzeuge nicht nur im RAC und Data Guard Umfeld Ihnen den Umgang mit der Oracle Datenbank erleichtern.

Die halbtägige Veranstaltung findet im Dezember 2014 in folgenden Oracle Geschäftsstellen statt:

09.12 in München
10.12 in Berlin
11.12. in Frankfurt

Die Veranstaltung wird von den Kollegen der OracleBU DB durchgeführt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen zur Agenda und allen weiteren geplanten Oracle Database Days sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link
http://tinyurl.com/odd12c oder unter http://tinyurl.com/oraclebudb

Freitag Nov 28, 2014

Compression Advisor DBMS_COMPRESSION in 12c

Seit 11g Release 2 wird das Package DBMS_COMPRESSION mit der Enterprise Edition der Datenbank automatisch mitausgeliefert. Keine zusätzliche Installation ist dabei erforderlich.

Die Berechnung der Compression Ratio für Tabellen und Partitionen bzw. die nachträgliche Bestimmung des Komprimierungstyps gehören zu den Hauptaufgaben des Advisors. Einige schon veröffentlichte Tipps in der DBA Community beschreiben die Funktionsweise.

Da mit Oracle Database 12einige Neuigkeiten bzgl. Compression Advisor hinzukamen, haben wir dies zum Anlass genommen, die neuen Features in den DBA Community Blogs zu beschreiben. Lesen Sie in Teil 1 des Tipps über die neue graphische Implementierung im Enterprise Manager Cloud Control, die veränderten Parameter und die Erweiterung im Securefile Bereich.

Freitag Nov 14, 2014

Cloud Control 12c: Named Credentials und Rollen

Wie kann die Nutzung von bestimmten Named Credentials in Oracle Enterprise Manager Cloud Control über Rollen an EM Benutzer vergeben werden? Dieser Tipp zeigt es Ihnen.

Freitag Okt 31, 2014

Realtime Monitoring von Oracle Datenbanken mit OraTop

Etwas versteckt hat sich mit dem Oracle Trace File Analyzer (kurz TFA), der in einem der letzten Community Tipps näher beleuchtet wurde, noch ein weiteres nützliches Werkzeug zum Monitoring von Datenbanken mit installiert: OraTop. Dabei handelt es sich um ein kleines Werkzeug, das wie der Befehl "top" bei Unix/Linux Betriebssystemen funktioniert. "top" liefert dabei für Betriebssysteme eine Liste aller aktuellen Prozesse und listet diese, ähnlich wie der Windows Task Manager, sortiert nach CPU Auslastung, Speicherverbrauch oder I/O Anforderungen. Genau gleich funktioniert "oratop", aber eben für eine 11.2 oder 12.1 Datenbank.

Damit hilft OraTop, aktuelle Datenbankauslastungen zu überwachen und Performanceengpässe aufzuzeigen. Wie genau, zeigt der heutige Community Tipp.

Montag Okt 27, 2014

Oracle XML DB mit 12c aktueller als je zuvor!

Seit Oracle 9i Release 2 gibt es spezielle XML Features in der Datenbank, die unter dem Namen Oracle XML DB zusammengefasst sind. Oracle XML DB (kurz XDB) steht dabei in jeder Edition (auch Standard und Express Edition) ohne zusätzliche Installation zur Verfügung

Mit Oracle Database 12c ist Oracle XML DB nun eine Standardkomponente der Datenbank oder wie es in den Handbüchern und Notes heißt: Oracle XML DB is Mandatory – You Cannot Uninstall it!

Grund genug sich spätestens jetzt mit der XML DB zu befassen. Im aktualisierten Tipp der DBA Community "XMLDB für DBAs" finden Sie alles Wichtige zum Thema. Mehr dazu lesen Sie hier

Montag Okt 20, 2014

Advanced Index Compression in Oracle Database 12c (12.1.0.2)

Komprimierung im Index gibt es schon sehr lange in der Oracle Datenbank. Die Verwendung von Bitmap Indizes besonders bei Zugriffen aus den Data Warehouse Umgebungen ist nicht mehr wegzudenken. Weniger bekannt war sehr lange der sogenannte Key Compression Index (auch Prefix Index), der kein spezielles Locking erfordert und somit auch im OLTP Umfeld von Nutzen sein kann. Durch seine spezielle Implementierung sind allerdings nicht alle Schlüssel geeignet für diese Art der Komprimierung.

Diese Lücke wird mit 12.1.0.2 geschlossen! Es gibt eine neue Art der Index Compression, die Advanced Index Compression. Wie diese neue Komprimierung funktioniert und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, lesen Sie im aktuellen Tipp.

Freitag Okt 17, 2014

Development meets Customers - Der Oracle RAC Stack

Am 25.November findet ein ODD Spezial unter dem Motto: "Development meets Customers" statt. Oracle RAC Produkt Management ist an diesem Tag in der Oracle Geschäftsstelle in Düsseldorf und wird über Neuerungen und aktuelle Entwicklungen im 12c RAC Stack berichten.

Nutzen Sie die Gelegenheit um sich mit Oracle Produkt Management auszutauschen und erfahren Sie mehr darüber, wie Oracle Ihre Investionen in die Oracle Datenbank und Oracle RAC Technologie zukunftssicher macht.

Nähere Informationen, Anmeldung und die Agenda zu diesem ODD Spezial finden Sie hier.


Donnerstag Okt 16, 2014

Webseminar: Oracle Database Appliance 12.1.2

Die Oracle Database Appliance unterstützt nun seit ca. einem Monat die Oracle Datenbank 12.1.0.2. mit Multitenant und InMemory. Aber das war nicht das Einzige, was sich mit dem ODA Release 12.1.2 geändert hat. Zu den weiteren Funktionen gehören:

  • Datenbanken auf ASM Cluster Filesystem
  • Snapshots von Datenbanken
  • Snapshots von VMs

Wie Sie von der ODA und den neuen Funktionen profitieren können erfahren Sie im ODA Webcast am 29 Oktober.

Zur Anmeldung geht es hier.

Montag Okt 06, 2014

Oracle Key Vault als Wallet Repository

Im August ist im Rahmen der DBA Community ein Artikel erschienen, in dem die Grundzüge des Arbeitens mit Oracle Key Vault (OKV) vorgestellt wurden. Dabei wurde gezeigt, wie man OKV installiert, konfiguriert und als Hardware Security Modul (HSM) nutzt. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass OKV als Repository für Wallets (Terminologie für die Versionen 10 und 11 der Datenbank) oder Keystores (Terminologie der Datenbank Version 12) verwendet werden kann.

Ein Repository für Wallets kann sinnvoll sein, wenn man befürchten muss, dass lokale Wallets gelöscht werden und - anything that can go wrong, will go wrong - sogar die eigenen Sicherungen dieser Wallets verloren sind oder sogar nicht einmal gemacht wurden. Da auch Oracle hier nicht weiterhelfen kann, wären dann je nach Szenario alle verschlüsselten Daten komplett verloren.

Ein weiterer Aspekt, der für die Repository Lösung sprechen könnte, steht im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit der Datenbank: Bei einem Verlust der Verbindung zwischen Datenbank und OKV / HSM würde die Datenbank ohne irgendwelche Einschränkungen weiter verfügbar sein. Denn selbst wenn die Datenbank neu gestartet werden müsste, ist das dazu in der Regel benötigte Wallet weiterhin lokal verfügbar.

Der aktuelle Beitrag zur Community beschreibt nun, wie man OKV als Wallet Repository zum Einsatz bringt.

Freitag Sep 19, 2014

Cluster Health Informationen im Enterprise Manager

Da jede Clustersoftware und damit auch die Oracle Clusterware tief in das Betriebssystem integriert ist, sind diese Lösungen auch von der Funktionstüchtigkeit des Betriebssystems abhängig. Es empfiehlt sich daher, bei Clusterumgebungen auch bestimmte Betriebssystemressourcen mit zu überwachen, da ein Engpass derselben schnell zu einem Problem für den Clusterknoten werden kann. Eine Oracle Real Application Clusters Datenbank wäre zwar von diesen Problemen nur indirekt betroffen, da der Cluster als solches weiter funktioniert und der Service der Datenbank auch weiterhin bereitgestellt wird. Der etwaitige Neustart des Knotens kann aber dennoch zu kurzfristigen Seiteneffekten führen.

Es ist daher für den Systemadministrator unerlässlich, die Gesundheit der einzelnen Knoten zu beobachten und zumindest im Fehlerfall Informationen darüber zu erhalten, was kurz vor einem Knotenreboot passiert ist. Zu diesem Zweck wird schon seit Version 11.2.0.2 der Oracle Grid Infrastruktur der sogenannte Cluster Health Monitor für das Betriebssystem (CHM/OS) automatisch mit installiert. Die Daten, die der CHM/OS sammelt, wurden bis Oracle 12c in einer Berkley Datenbank auf einem der Clusterknoten gespeichert. Mit Oracle Grid Infrastructure 12c wird nun eine Oracle Datenbank für das Vorhalten dieser Informationen verwendet: Das sogenannte Grid Infrastruktur Management Repository (kurz GIMR), oft auch als MGMTDB bezeichnet, nach der SID der verwendeten Datenbank. Die Informationen des GIMR lassen sich nun auch im Enterprise Manager Cloud Control 12c darstellen: Wie dies geht und was man sonst noch über das GIMR wissen sollte, finden Sie im heutigen Tipp.

Freitag Sep 05, 2014

Cloud Control 12c: Aktivierung des AWR Warehouse

Seit Anfang August 2014 steht das neue AWR Warehouse zur Verfügung. Damit können die AWR- und ASH-Daten von vielen Datenbanken zentral in einer Datenbank gespeichert und analysiert werden. Damit ist auch eine sehr lange Speicherdauer möglich. Der aktuelle Tipp zeigt, wie das neue AWR Warehouse aktiviert, konfiguriert und genutzt wird.

Freitag Aug 22, 2014

Oracle Key Vault - Hardware Security Modul für TDE und mehr

Anfang August hat Oracle ein neues Produkt namens Oracle Key Vault (OKV) zum Einsatz freigegeben. Es handelt sich dabei um ein Hardware Security Modul (HSM) - also um ein Stück Hardware zum Speichern von Schlüsseln, Passwörtern und Dateien, die Schlüssel und Passwörter enthalten.

Oracle Datenbank Installationen nutzen die zuletzt genannte Form des Speicherns von Passwörtern und Schlüsseln in Dateien für Oracle Advanced Security Transparent Data Encryption (TDE) und external password stores. Die Dateien werden in den Versionen 10 und 11 der Datenbank als Wallets bezeichnet, in der Version 12 als Keystores. Allerdings gibt es auch schon seit der Datenbankversion 11.2 beim Einsatz von TDE die Möglichkeit, statt der Wallets / Keystores HSMs einzusetzen. Da Oracle selbst kein eigenes HSM Produkt anbieten konnte, haben Unternehmenskunden dann auf Produkte anderer Anbieter zurückgegriffen. Das kann sich mit OKV nun ändern.

Abhängig vom Bedrohungsszenario kann die Entscheidung gegen den Einsatz von Wallets / Keystores und für den Einsatz eines HSMs durchaus sinnvoll sein, denn

  • ein HSM bietet mehr Sicherheit: Eine Betriebssystemdatei kann leichter gestohlen (kopiert) werden, als ein HSM, das in der Regel als speziell gesicherte Steckkarte in einem Rechner eingebaut ist oder als eigenes Gerät geschützt in einem Rechenzentrum steht.
  • ein HSM kann anders als ein Wallet / Keystore systemübergreifend verwendet werden. Das erlaubt eine gemeinsame Nutzung von Schlüsseln - was wiederum zum Beispiel den Einsatz von TDE auf RAC Installationen perfekt unterstützt.
  • ein HSM kann von mehreren Anwendungen genutzt werden. Das erleichtert das Konsolidieren und Verwalten von Passwörtern und Schlüsseln.
Im aktuellen Tipp wird als Einführung in das neue Produkt dargestellt, wie OKV für TDE genutzt werden kann.

Freitag Aug 08, 2014

Anonymisierung mit Oracle Mitteln

Die Oracle Datenbank bietet je nach Anforderung verschiedene Möglichkeiten Daten zu anonymisieren.

Virtual Private Database ist ein Feature der Oracle Datenbank Enterprise Edition und seit Oracle 8i verfügbar. Es ermöglicht das Erstellen von Regeln, die den Datenbankzugriff auf Zeilen- und / oder Spaltenebene einschränken. VPD fügt den SQL Anweisungen, die auf eine Tabelle, View oder ein Synonym mit einer VPD Regel abgesetzt werden, eine dynamische WHERE-Klausel hinzu.

Da es oftmals nicht ausreichend ist, Spalten nur mit NULL Werten zu redigieren, bietet Oracle mit dem Datenbank Release 12c Data Redaction an. Oracle Data Redaction ist Bestandteil der Oracle Advanced Security Option.

Für Entwicklungs- und / oder Testumgebungen dürfen in der Regel keine Daten aus einer Produktionsumgebung verwendet werden. Mit dem Oracle Data Masking Pack können sensible Produktionsdaten irreversibel mit fiktiven Daten ersetzt werden. Kopien von Produktionsdatenbanken mit anonymisierten Daten können so einfach und schnell für Test- und Entwicklungsumgebungen bereitgestellt werden.

Der aktuelle Tipp stellt die 3 Varianten vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Data Redaction und Data Masking. Hier geht's zum Tipp.


Freitag Jul 25, 2014

Was verbirgt sich hinter einer View? - Neue Möglichkeiten mit 12c

Wem ist das nicht auch schon mal passiert? Man möchte eine relativ einfache Abfrage tunen und hat es plötzlich mit einem sehr langen Ausführungsplan zu tun. Bei genauer Analyse stellt man fest, dass mehrere Views in der Abfrage genutzt werden; schliesslich gehört es auch zu einer der Best Practices, umfangreiche Abfragen über Views zu verbergen, um die Komplexität der Abfragen zu verringern. 

Wie erhält man nun die View Abfrage? Eine Möglichkeit, diese Fragestellungen zu beantworten, besteht darin, das Data Dictionary zu befragen; eine andere, den Ausführungsplan der verwendeten Tabellen bzw. Filterkriterien anzuzeigen. Ab Oracle Database 12c gibt es nun eine dritte Möglichkeit, diese Problematik anzugehen: die neue Prozedur EXPAND_SQL_TEXT des Package DBMS_UTILITY.

Wer mehr darüber erfahren möchte: Im aktuellen Tipp zeigen wir Beispiele zur Verwendung.

Mittwoch Jul 23, 2014

Oracle Database 12c Release 1 (12.1.0.2) is now available

Das neue Patchset 12.1.0.2 steht auf edelivery.oracle.com und OTN für die Plattformen Linux x86-64 und Solaris zur Verfügung. Nicht nur einige Fehlerbehebungen ( Bug Fixes) sind Teil des Patchsets, sondern auch zahlreiche Erweiterungen, wie zum Beispiel:   

Weitere Informationen zu den neuen Features finden sich im New Features Guide oder in der Dokumentation. Mehr dazu werden wir auch in den nächsten Tipps veröffentlichen. 

Freitag Jul 11, 2014

Cloud Control 12c: Metriksammlungen für den Database Usage Tracking Report mit EMCLI aktivieren

In Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c gibt es viele Reports, die Ihnen Informationen über den Zustand von Zielsystemen geben. Diese Berichte stehen in dem alten Information Publisher Format oder dem neuen BI Publisher Format zur Verfügung. Ab Release 4 von Cloud Control 12c wird der BI Publisher auch automatisch mit installiert, muss aber manuell konfiguriert werden (Siehe "Advanced Installation and Configuration Guide").

In BI Publisher gibt es einen Report, der Ihnen anzeigt, welche Optionen und Management Packs in den einzelnen Zieldatenbanken verwendet werden. Dieser steht seit Release 3 von Cloud Control zur Verfügung und ist sehr hilfreich, um die Nutzung dieser separat lizenzpflichtigen Produkte im Auge zu behalten. Die Nutzung dieses Berichts ist Bestandteil der Basisfeatures von Cloud Control, jedoch gibt es einen Konfigurationsschritt für diesen Report, bei dem man aufpassen muss, da er unter Umständen eine Lizenz des Datenbank Diagnostics Pack erfordert. Dieser Tipp zeigt Ihnen, wie Sie diesen Schritt ohne die Lizenz eines Management Packs auch für eine große Anzahl von Zielsystemen vornehmen können.

Freitag Jun 27, 2014

Diagnose Daten einfach sammeln mit dem Oracle Trace File Analyzer

Die Prozesse im Umfeld einer Oracle Datenbank schreiben sehr viele Log- und Traceinformationen. Die wichtigsten Informationen finden sich auch im alert.log der Datenbank wieder. Solange eine Datenbank einwandfrei funktioniert, sind die aufgezeichneten Informationen für den normalen Betrieb eher uninteressant, ausser vielleicht beim Housekeeping. Wenn allerdings doch mal im Zuge einer Analyse diese Informationen zum Beispiel vom Oracle Support angefordert werden, steht man nicht selten vor dem Problem alle relevanten Informationen zusammenzutragen. Dies bedeutet aber nicht selten einen immensen Zeitaufwand beim Zusammensuchen und Hochladen der Informationen. Genau hier setzt der Oracle Trace File Analyzer (TFA) an und automatisiert das Suchen und Verpacken aller relevanten, zeitlich passenden Informationen. TFA berücksichtigt, sammelt, archiviert und packetiert dabei alle relevanten Logs, also auch Betriebssystem, OSWatcher, CHMOS usw..

Wie TFA installiert wird und welche weiteren Funktionen TFA bietet, zeigt der heutige DBA-Community Tipp.

Freitag Jun 13, 2014

Online DATAFILE MOVE in Oracle Database 12c

Einige Operationen im Datenbankumfeld können nicht nur offline sondern auch online durchgeführt werden. Ein wichtiges Kennzeichen einer Online Operation ist dabei, dass Abfragen und DML Operationen während des Ablaufs der Operation (beispielsweise einer Reorganisation) ohne Unterbrechung weiter laufen können. Je nach einplanbarer Maintenance Zeit ist es daher durchaus wünschenswert, gewisse Operationen online durchzuführen.

Generell gibt es in jedem Datenbankrelease einige Erweiterungen im Umfeld von Online Operationen. Besonders im aktuellen Release 12c gibt es eine Vielzahl neuer Operationen zu diesem Thema.Während der ersten 12c Veranstaltungen fand besonders das Kommando "DATAFILE ONLINE MOVE" besondere Aufmerksamkeit bei vielen Kunden. Aus diesem Grund wird im aktuellen Tipp dazu eine kleine Einführung gegeben. 

Mehr dazu erfahren Sie hier

Mittwoch Jun 04, 2014

Aktuell: Oracle Enterprise Manager 12c Release 4 ist da

Ein neues Release für Oracle Enterprise Manager Cloud Control ist verfügbar. Es ist das Release 4, oder genauer die Version 12.1.0.4. Der Download steht für alle unterstützten Plattformen seit dem 03.06.2014 auf OTN zur Verfügung.Natürlich gibt es viele Neuerungen, daher können hier nur wenige aufgezählt werden:

- Als Repository Datenbank wird jetzt auch die Datenbankversion 12c (als Non-CDB) unterstützt

- Das Sicherheitsmodell für zusammengefasste Zieltypen (z.B. Gruppen) wurde geändert. Jetzt kann man Rechte auf die Member einer Grupper vergeben, ohne dass das gleiche Recht auf die Gruppe selbst vergeben werden müsste

- Default Preferred Credentials stellen sicher, dass neue EM Benutzer auch ohne weitere Konfiguration arbeiten können

- Der Bereich Cloud Management, also der Betrieb einer eigenen Cloud wurde stark weiterentwickelt.

- Im Datenbankbereich können die AWR Daten der einzelnen Zieldatenbanken jetzt in ein zentrales AWR Warehouse übertragen und somit besser für längere Zeit gespeichert werden.

Details zum neuen Release werden in Kürze hier in dieser Community besprochen.

Freitag Mai 30, 2014

Flashback Data Archives: Ein gutes Gedächtnis für DBA und Entwickler

Daten werden gespeichert und zum Teil lange aufbewahrt. Mitunter werden Daten nach ihrer ersten Speicherung geändert, vielleicht sogar mehrfach. Je nach gesetzlicher oder betrieblicher Vorgabe müssen die Veränderungen sogar nachverfolgbar sein. Damit sind zugleich Mechanismen gefordert, die sicherstellen, dass die Folge der Versionen lückenlos ist. Und implizit bedeutet das zusätzlich, dass die Versionen auch vor Löschen und Verändern geschützt sein müssen.

Das Versionieren kann über die Anwendung, mit der die Daten auch erfasst werden, erfolgen, über Trigger oder über besondere Werkzeuge. Jede dieser Lösungen hat ihre eigenen Schwächen. Zusätzlich steht die Frage nach dem Schutz vor unerlaubtem Löschen oder Ändern versionierter Daten im Raum. Flashback Data Archives lösen diese Frage, denn sie bieten nicht nur einen wirksamen Mechanismus zum Versionieren von Datensätzen, sondern sie schützen diese Versionen auch vor Veränderung und löschen sie schließlich sogar automatisch nach Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist.

Ursprünglich wurden die Archive als eigenständige Option zur Enterprise Edition der Oracle Database 11g unter dem Namen Total Recall eingeführt. Ende Juni 2012 verloren die Flashback Data Archives ihren Status als eigenständige Option. Weil die Archive aber grundsätzlich komprimiert wurden, hat Oracle sie stattdessen zu einem Feature der Advanced Compression Option der Enterprise Edition (ACO) gemacht. Seit der Version 11.2.0.4 der Datenbank ist das Komprimieren aber für die Archive nicht mehr zwangsläufig, sondern optional. Damit gibt es lizenzrechtlich erneut eine Änderung: Wer die Kompression verwendet, der muss nach wie vor ACO lizensieren. Wer die Flashback Data Archives dagegen ohne Kompression verwendet - also zum Beispiel Entwickler -, dem stehen sie ab 11.2.0.4 aufwärts im Lieferumfang aller Editionen der Datenbank zur Verfügung. Diese Änderung ist in den Handbüchern zur Lizensierung der Versionen 11.2 und 12.1 der Datenbank dokumentiert.

Im Rahmen der DBA Community ist bereits über die Flashback Data Archives berichtet worden. Der hier vorliegende Artikel ersetzt alle vorangegangenen Beiträge zum Thema.

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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Oracle Datenbank.
Ulrike Schwinn, Ralf Durben
Heinz-Wilhelm Fabry und
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