Freitag Jul 22, 2016

Erfahrungsbericht zum (PL/SQL Function) Result Cache

Der Result Cache ist ein häufig beschriebenes Feature in der Oracle Datenbank Community. Auch wir haben im Rahmen unseres Blogs über die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten berichtet. Selten bekommt man allerdings Feedback, wie gut oder wo genau der Result Cache helfen konnte, um die Performance zu erhöhen. Der heutige Artikel ist eine Ausnahme! 

Marek-Anton Mierzwa, Mitarbeiter der Drägerwerk AG & Co. KGaA, beschreibt im aktuellen Blogartikel, wie hilfreich der PL/SQL Function Result Cache beim Datenbanktuning von Authentifizierungabfragen (von ORDS Modulen) war. Zitat: "Für mich ist Oracle Result Cache in einigen Applikationen unersetzlich, weil dadurch massiv Performance verbessert werden kann."
Aber lesen Sie selbst ...


Freitag Jul 08, 2016

Data Guard und Automatic Standby File Management

Standby Systeme sind für jede Datenbank unverzichtbar, die Wert auf Verfügbarkeit legt. Standby Datenbanken erlauben bei ungeplanten Ausfällen schnell wieder online zu sein und sollten deshalb auch in keiner Desaster Recovery Strategie fehlen. Oracle hat die Funktionalitäten rund um Standby Datenbanken kontinuierlich erweitert und so stehen mit Oracle Data Guard jeder Enterprise Edition der Datenbank viele erweiterte Standby Funktionalitäten zur Verfügung. Damit ist man gegen fast jedes Ausfall-Szenario abgesichert - nicht umsonst ist deshalb Data Guard auch ein fester Bestandteil der Maximum Availability Architektur von Oracle.

Eine Erweiterung von Data Guard war schon zu Oracle 9i Zeiten, die Einführung vom automatischen Standby File Management. Hier werden die Informationen im Redo der Datenbank erweitert, so dass auch das Anlegen von Datendateien und neuen Tablespaces automatisch auf die Standby Seite propagiert werden.

Damit dies auch dann reibungslos funktioniert, wenn sich die Dateistrukturen auf der Standby Seite vom Primärsystem unterscheiden, gibt es Convert Parameter, die entsprechende Pfade der Primärseite auf der Standby Seite durch die richtige Verzeichnisstruktur ersetzen. Diese Parameter finden aber nicht nur rein bei Data Guard Verwendung, sondern auch beim Duplizieren von Datenbanken mit dem Recovery Manager.

Leider gibt es bei den Convert Parametern immer wieder Verwirrung, wenn diese nicht greifen. Warum dies so ist erklärt der Community Tipp zu Data Guard und Automatic Standby File Management.

Freitag Jun 24, 2016

Konfiguration von Database Cloud Services an der Kommandozeile

In bisherigen Artikeln zum Oracle Database Cloud Service (DBCS) wurde lediglich darauf eingegangen, wie man dessen Konfiguration über grafische Oberflächen (z.B. im Web-basierten Dashboard) vornimmt.

Nicht für jeden Einsatzzweck ist eine GUI jedoch die richtige Wahl. Daher beschreibt dieser Artikel die Möglichkeiten der Kommandozeilen-und API-basierten Steuerung von DBCS Instanzen, und erläutert einige Beispiele anhand von "dbaascli" - einem im Rahmen des sogenannten "Cloud Toolings" in jeder DBCS-Instanz verfügbaren Werkzeug.

Hier geht es zum Artikel.

Freitag Jun 10, 2016

Härtung der Datenbank mit Security Technical Implementation Guide?

Mit  einer Standardinstallation einer (Oracle) Datenbank versucht man in der Regel möglichst viele Funktionalitäten (wie auch Schematas) bereitzustellen. Zur Vereinfachung ist dabei die Übernahme von "default" Einstellungen (bei Benutzern, Passwörtern etc.) erlaubt. Diese Art von Installation eignet sich allerdings nur bedingt für den produktiven Einsatz von schützenswerten Services bzw. Daten. Viele Firmen oder Datenbankadministratoren haben daher über die Jahre eigene Vorgaben (auch "Härtung/Hardening" oder "Best Practices") bzgl. des Betriebs in der Produktion entwickelt. Die Umsetzung ist entweder gescripted oder liegt ganz in der Hand des jeweiligen Administrators. Beim Hardening der Datenbank selbst können auch "Best Practices" und Compliance Frameworks, die von Oracle bereitgestellt werden, herangezogen werden. Diese werden beispielsweise über den Enterprise Manager zur Verfügung gestellt. "Best Practices" gibt es natürlich auch in Form von Skripten die speziell für Assessments von Oracle oder anderen Firmen entwickelt wurden.

Michael Fischer, Systemberater bei ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, betrachtet eine Form der Best Practices Sammlungen, den Security Technical Implementation Guide (kurz STIG) im aktuellen Beitrag.

Freitag Mai 27, 2016

Oracle Management Cloud - Der Umgang mit den Agenten für Log-Analytics und IT-Analytics

Die Oracle Management Cloud stellt verschiedene Services zur Verfügung, unter Anderem Log-Analytics und IT-Analytics. Wenn Sie diese Services gebucht haben, müssen Sie natürlich auf Ihren Servern Software installieren, die dann die Daten erfasst. Dieser Tipp zeigt Ihnen ergänzend zum Handbuch, was dabei zu beachten ist und gibt ergänzende Hinweise.

Freitag Mai 13, 2016

Indexdesign mit SQL Access Advisor analysieren

In der letzten Zeit erhalten wir wieder vermehrt Anfragen zur Überprüfung der Indexstrukturen in der Datenbank. Speziell geht es darum, ob man zu viele oder zu wenige Indizes für die möglichen Zugriffe in der Datenbank angelegt hat. Beide Fragestellungen sind wesentlich bei der Ausführung von Abfragen. 

Einfach und schnell geht solch eine Analyse auch mit dem sogenannten SQL Access Advisor, der im Linemode über das Package DBMS_ADVISOR oder sehr intuitiv und einfach, graphisch im Enterprise Manager nutzbar ist. Wie diese Analyse funktioniert, demonstrieren wir an einem Beispiel in unserem aktuellen Blogeintrag.

Freitag Apr 29, 2016

Data Guard und Multitenant

Oracle Multitenant hat den Charme mehrere einzelne Pluggable Datenbanken mit einem einzigen Data Guard abzusichern, da Data Guard auf Container Datenbank Ebene funktioniert. Das erspart viel Verwaltungsaufwand und es muss nicht mehr wie früher für mehrere Datenbanken verschiedene Data Guard Umgebungen aufgebaut, überwacht und administriert werden. Weitere Vorteile und Grundlagen von Multitenant finden Sie auch in unserem Dojo #7: Oracle 12c Multitenant.

Dieser Vorteil, nur einige, wenige Data Guard Umgebungen pflegen zu müssen, birgt aber auch einige administrative Stolpersteine, derer man sich bewusst sein sollte. So sind mit der Version 12.1 noch einige Einschränkungen vorhanden: Das Flashback, gerne im Zusammenhang mit Data Guard Umgebungen gesehen, ist nicht für einzelnen Pluggable Datenbank möglich, ebenso wenig das Umschalten einer einzelnen Pluggable Datenbank auf die Standby Seite. Auch dies funktioniert technisch, wie Data Guard selber, nur auf Container Datenbank Ebene.

Ein weiterer Knackpunkt ist das Verhalten beim Anlegen, Einstecken oder Duplizieren von PDBs. Was genau es zu Berücksichtigen gibt, wenn in eine Multitenant Umgebung mit Data Guard abgesichert wird, erfahren Sie im aktuellen Community Tipp.

Montag Apr 18, 2016

Automatisierte Backups von Cloud Datenbanken

Der Oracle Database Backup Cloud Service ermöglicht es, von einer Oracle Datenbank verschlüsselte Backups mittels RMAN in die Cloud zu legen. Dies gilt sowohl für "klassische" On-Premise (also im eigenen RZ betriebene) Datenbanken als auch für Datenbanken, die ihrerseits selbst in der Cloud laufen, wie z.B. dem Oracle Database Cloud Service.

Bei letzterem besteht über das mitgelieferte "Cloud Tooling" die Möglichkeit, mit wenigen Mausklicks automatische tägliche Backups in Kombination mit dem Database Backup Cloud Service einzurichten - selbst wenn man von RMAN überhaupt keine Ahnung haben sollte.

DBCS Create Instance Wizard - Backup

Neben der Möglichkeit eine - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr lauffähige Database Cloud Service Instanz wieder herzustellen, bietet die Kombination dieser beiden Dienste auch noch weitere Vorteile:
So lässt sich das Cloud Backup auch bequem dazu benutzen, einen inhaltlich konsistenten Aufsetzpunkt für Test- und Entwicklungszwecke zu erzeugen.

Wie diese Backups funktionieren und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind, ist Bestandteil eines jetzt veröffentlichten Tipps.
Er ergänzt damit auch unsere Videos aus der Reihe "Oracle Cloud Now".

Freitag Apr 01, 2016

Cloud Control 13c: Installation mit Download von Updates über Proxy

Wenn Sie Oracle Enterprise Manager Cloud Control 13c installieren, können Sie mit dem Universal Installer gleich auch Updates von Oracle herunterladen und mitinstallieren, damit Sie auch wirklich eine aktuelle Installation bekommen. Die hierbei benötigte Internetverbindung erfordert in vielen Umgebungen die Verwendung eines Proxyservers. Wie Sie das nutzen können, beschreibt dieser Tipp.

Cloud Control 12c: DBSNMP Accounts entsperren und neue Passwörter setzen

Der Datenbankbenutzer DBSNMP wird in der Datenbank angelegt und benutzt, um dem Oracle Management Agent einen Zugriff für ein Monitoring zu ermöglichen. Wie können die Passwörter regelmäßig geändert werden und wie kann man schnell alle DBSNMP Accounts, die gesperrt sind, wieder entsperren? EMCLI machts möglich und der aktuelle Tipp zeigt Ihnen, wie das geht.

Freitag Mrz 18, 2016

In-Database Archiving: Konzepte, Setup und Einsatz

Häufig gibt es die Anforderung bestimmte Zeilen einer Tabelle für die Anwendungen "unsichtbar" zu machen bzw. zu "archivieren". Die Realisierung kann über verschiedenste Methoden wie zum Beispiel das Anlegen von Views oder den Einsatz von Virtual Private Database erfolgen.

Neu in Oracle Database 12c ist das Feature In-Database Archiving, das in allen Editionen sofort nach der Installation zur Verfügung steht. Die Funktionsweise ist mit einem Satz erklärt: Mit In-Database Archiving lassen sich Zeilen einer Tabelle archivieren, in dem diese ausgeblendet werden. 

Möchte man In-Database Archiving verwenden, stellen sich zuerst einige grundsätzliche Fragen: Wie funktioniert das Setup? Wird weiterhin nach der "Archivierung" Speicherplatz verbraucht? Erfolgt eine automatische Archivierung? Kann man die "archivierten" Zeilen sichtbar machen? Muss eine Applikation für die Verwendung angepaßt werden?

Antworten dazu und weitere Informationen finden sich im aktuellen Blog.

Freitag Mrz 04, 2016

Sizing Oracle Database Appliance (ODA)

Die aktuelle X5-2 Generation der Oracle Database Appliance (ODA) bietet durch die eingesetzte Hardware und Ihre besonderen Eigenschaften, wie die Lizenzierung auf Basis einzelner Kerne, eine ideale Plattform um selbst hochverfügbare Datenbanken schnell und einfach aufzusetzen und zu betreiben.

Allerdings konzentrieren sich viele Konsolidierungsprojekte beim Sizing der ODA für Datenbanken auf die verfügbaren CPU, die vorhandenen Memory Ressourcen und Storage Kapazität. Letzteres ist insbesondere seit der Verwendung der 8TB Platten im Festplatten-Tier der ODA kaum noch ein Hindernis. Das führt zu den vorschnellen Beschlüssen, einfach Datenbanken auf die ODA zu konsolidieren, ohne dass neben der Datenbankgröße auf das I/O Profil der Datenbanken Wert gelegt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die spezielle Verwendung der Solid State Disks (SSD) in der ODA, die zum einen speziell für Redologs und zum anderen für den Datenbank Flash Cache verwendet werden, I/O Profile von existierenden Datenbanken nicht so einfach mit der ODA verglichen werden können.

Der heutige Community Tipp gibt eine Anleitung für einen "schnellen" Realtitätcheck für den Einsatz einer ODA für Ihre Datenbanken.

Freitag Feb 05, 2016

Installation von Hybrid Cloud Agenten - Quick Guide

Datenbanken, die in der Oracle Cloud im Rahmen von Database as a Service betrieben werden, können von Ihrer lokalen Cloud Control Umgebung verwaltet werden. Dazu müssen Sie in der Oracle Cloud die Agenten in den dort laufenden virtuellen Maschinen installieren. Dieser Tipp gibt Ihnen einen schnellen Einstieg in dieses Thema.

Freitag Jan 22, 2016

Full Database Caching in 12c

Die Datenbank übernimmt seit jeher automatisch das Caching von Datenbankblöcken im Database Buffer Cache. Der Cache unterliegt dabei unterschiedlichen Algorithmen, was die Dauer und die Lagerung der Blöcke im Buffer Cache angeht. Neu in 12c ist ein automatischer Full Database Caching Mode. Falls das Memory ausreichend für die gesamte Datenbank ist und bestimmte interne Regeln erfüllt sind, werden alle Tabellen als kleine (SMALL) Tabellen angesehen. 

Möchte man unabhängig von diesen Regeln sein, kann man diesen Modus auch forcieren. Das Konzept nennt sich dann Force Full Database Caching. Die Idee dahinter ist im Prinzip die gleiche wie beim automatischen Full Database Caching: Ist der Cache groß genug um alle Objekte im Cache zu speichern, können alle Objekte im Cache gelagert werden - einschließlich der LOB Objekte. Um den Full Database Mode zu nutzen, muss dieser zusätzlich im MOUNT Stadium der Datenbank separat eingeschaltet werden.

Mehr dazu in unserem aktuellen Tipp

Freitag Jan 08, 2016

Hochverfügbarkeit für APEX

Je mehr APEX für unternehmenskritische Anwendungen eingesetzt wird, desto wichtiger wird die Verfügbarkeit der APEX-Installation. Da APEX in der Oracle-Datenbank läuft, können alle Hochverfügbarkeitstechnologien derselben genutzt werden. So lässt sich APEX fast ohne Veränderung in einer RAC-Datenbank betreiben (Real Application Clusters). Auch die Verwendung einer Standby-Datenbank mit Oracle Data Guard für ein APEX-System ist völlig unproblematisch.

Wie einfach dies geht zeigt unser erster Community Tipp in diesem Jahr zusammen mit der APEX Community.

Freitag Dez 11, 2015

Erweiterte Statistiken (Extended Statistics)

Aussagekräftige Statistiken auf Tabellen und Spalten sind eine wichtige Voraussetzung, damit Statements mit optimaler Performance ausgeführt werden. Wie werden allerdings die Statistiken interpretiert, falls die Spalten in Beziehung (auch Korrelation) zueinander stehen oder durch Ausdrücke verändert werden?

Die "normalen" Statistiken auf einzelnen Spalten können diesen Sachverhalt leider nicht widerspiegeln. Im Falle von korrelierten Spalten werden nur die Einzelstatistiken berücksichtigt und keine zusammengesetzten Statistiken berechnet. Es kann zu nicht optimalen Ausführungsplänen kommen.

Schon in 11g wurde mit dem Feature "Extended Statistics" eine Lösung gefunden. Wie funktionieren diese Extended Statistics? Wie werden sie konfiguriert? Welche Neuigkeiten gibt es in Oracle Database 12c in diesem Zusammenhang?

Antworten dazu und weitere Informationen zu "Extended Statistics" erhalten Sie im aktuellen Community Tipp

Freitag Nov 27, 2015

Cloud Control 12c: Rollen und Named Credentials

Named Credentials stellen in Oracle Enterprise Manager Cloud Control ein wichtiges Instrument zur Zugriffskontrolle dar. Die Nutzung dieser Credentials kann aber erst seit Cloud Control 12.1.0.4 mittels Rollen vergeben werden. Dazu kommt eine neue Form von Rollen zum Einsatz: Private Rollen. Wie das funktioniert und wie Sie die neuen Rollen in ihr existierendes Rollenkonzept in Cloud Control einbinden können, finden Sie im aktuellen Tipp

Freitag Nov 13, 2015

Erzeugen und Verwalten von Pluggable Databases für Fachabteilungen und Poweruser

Mit Oracle Multitenant ist es seit Version 12c der Oracle Datenbank möglich, über sogenannte Pluggable Databases (PDBs) logisch voneinander getrennte Datenbanken in einer gemeinsamen Container-Datenbank (CDB) zu betreiben.
Multitenant ermöglicht es z.B. Anwendern in Fachabteilungen "eigene Datenbanken" zu geben, in denen sie nach dem "Sandbox Prinzip" frei arbeiten können. Praktischerweise lässt sich diese Vorgehensweise mit Multitenant einrichten, ohne dass die zentrale Datenbankadministration tatsächlich physisch (oder per VM) getrennte Datenbanksysteme für die Fachabteilungen vorhalten müsste.


Doch wie genau erzielt man diese Trennung für Nutzer dieser PDBs, und wodurch wird sichergestellt, dass deren Administratoren nicht auch gleichzeitig Zugriff bekommen auf andere PDBs oder sogar die globale CDB, in der sie laufen?

Diese und weitere Fragen werden im im aktuellen Community Tipp zu Oracle Multitenant behandelt.

Montag Nov 02, 2015

Datenbank-Cloning mit gDBClone (ACFS Snapshot)

Egal ob für Testumgebungen, Entwicklungsumgebungen oder Sicherungen, das Klonen von Datenbanken hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Das Klonen mit der ACFS Snapshot Funktionalität im Umfeld von Oracle 12c Multitenant wurde auf der DBA Community in einem früheren Tipp schon beleuchtet.

Was aber tun, wenn keine Multitenant Option zur Verfügung steht, wie zum Beispiel bei einer 11gR2 Datenbank mit der genau ein Upgrade auf 12c getestet werden soll? Oder wenn die Datenbank eine 12c Non-CDB ist oder gar die komplette 12c Multitenant Datenbank mit allen darin enthaltenen Pluggable Datenbanken geklont werden soll?

Auch hierfür kann natürlich die ACFS Snapshot Funktionalität eingesetzt werden. Wie genau dies funktioniert zeigt der aktuelle Community Tipp zu gDBClone.

Freitag Okt 16, 2015

Mehrfachindizierung in 12c (multiple indexes on same set of columns)


Wenn es um Schemaänderungen geht, können immer auch Indizes betroffen sein. Seit 11
g gibt es die Möglichkeit, statt des Indexlöschens ein Umschalten auf INVISIBLE durchzuführen. Dieses Feature stellt eine wichtige Vereinfachung beim Umgang mit Indizes dar. Allerdings konnte eine Spaltenkombination (mit gleicher Spaltenreihenfolge) nicht mit Indizes unterschiedlichen Typs (Mehrfachindizierung) belegt werden. Es könnte beispielsweise sinnvoll sein, Bitmap Indizes für Datawarehouse Abfragen anstatt B-Tree Indizes zu verwenden. Ähnliche Beispiele könnte man sich auch mit globalen und lokalen Indizes vorstellen. 

Mit dem 12c Feature "multiple indexes on same set of columns" ist es jetzt auch möglich durch Mehrfachindizierung die Indizierungsart zu ändern. Über die Voraussetzungen dazu und das nötige Setup lesen Sie in unserem aktuellen Blog.

Freitag Okt 02, 2015

Datenbank-Cloning - Snapclones mit Cloud Control

Das Kopieren (Klonen) von Datenbanken kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. Vor allem bei der Erstellung von Test- und Entwicklungsumgebungen wird gerne auf die existierenden Datenbanken zurückgegriffen. Dabei können sogenannte "Full Clones" erstellt werden, bei denen die Datenbankdateien vollständig kopiert werden. Moderne Storagetechnologien erlauben aber auch ein sogenanntes "Snapcloning", bei dem eine virtuelle Kopie per "Copy on Write" erstellt wird. Physisch wird dabei nur eine Verwaltungsstruktur erzeugt, die auf die Speicherbereiche der zu kopierenden Datenbank verweisen, sowie ein Speicherbereich in dem alle Datenänderungen separat abgelegt werden. Dieser Tipp zeigt, wie es mit Cloud Control gemacht wird.

Freitag Sep 18, 2015

External Password Stores - Ohne Benutzername und Passwort sicher einloggen

Client-Server-Anwendungen und Batch Jobs, aber auch privilegierte Benutzer wie DBAs, die Werkzeuge wie SQL*Plus nutzen, loggen sich unter Angabe von Benutzername und Passwort auf Datenbanken ein. Die Steuerdateien der Batch-Jobs bergen ein Sicherheitsrisiko, denn sie enthalten häufig Benutzernamen und Passwörter. Auf UNIX-Systemen kann sogar jeder, der Zugriff auf das System hat, die im Skript enthaltenen oder eingegebenen Passwörter in der Prozessliste im Klartext sehen. 

External password stores (eps) sind ein Feature, das in allen Editionen der Datenbank zur Verfügung steht. Implementiert wird das Feature über Einträge in den Dateien sqlnet.ora und tnsnames.orasowie über ein Wallet. Dieses Wallet ist das eigentliche external password store - eine nur wenige KB große verschlüsselte Datei, die durch ein Passwort gesichert ist. External password stores werden meistens auf der Clientseite eingesetzt, aber sie funktionieren auch direkt auf dem Server.

Der Beitrag zeigt, wie sowohl Batch Jobs als auch Benutzer sich mittels sogenannter external password stores sicher und ohne Eingabe von Benutzername und Passwort bei der Datenbank anmelden können. Hier geht es zu den Details des Artikels.

Montag Sep 07, 2015

Datenbank-Cloning - ACFS & 12c Multitenant

Egal ob für Testumgebungen, Entwicklungsumgebungen oder Sicherungen, das Klonen von Datenbanken hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Mit Oracle 12c Multitenant kommt sogar noch eine weitere hinzu: Das Erzeugen von Seed Datenbanken, die als "Gold-Image" für weitere pluggable Datenbanken dienen.

Genauso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten eines Klons sind aber auch die Technologien, diesen zu erzeugen. Von einfachen Datenbank Kopien, über platzsparende, schnelle Copy on Write (CoW) Snapshots, wie sie NAS basierte Filer anbieten, bis hin zu SAN Storage basierten Split Mirror Technologien. Neu in diesem Umfeld ist die Möglichkeit, einen Datenbank-Klon mit dem Oracle eigenen ASM Cluster Filesystem (ACFS) zu erzeugen. Dies ist insbesondere deshalb interessant, da die notwendige CoW Snapshot Funktion von ACFS kostenlos für Enterprise Editionen der Datenbank zur Verfügung steht.

Wie einfach, schnell und kostengünstig das Klonen mit ACFS im Umfeld von 12c Multitenant funktioniert, finden Sie in diesem Tipp.

Freitag Aug 21, 2015

Parallele DML Operationen (PDML)

Schon lange stellt die Oracle Datenbank eine Parallel Execution Engine zur Verfügung, die ohne viel Zutun eine Parallelisierung von Operationen wie z.B. SELECT, DDL, Rollback, Recovery und auch DML ermöglicht. Wie kann man Parallel DML aktivieren? Wie kann man diese Statements überwachen? Warum läuft ein Statement nicht parallel? Wann soll überhaupt parallelisiert werden? Gibt es eine Alternative zu PDML?

Da zu diesem Thema immer wieder Fragen bzw. Missverständnisse bei der Verwendung auftauchen, soll das neue Blogposting nicht nur generelle Informationen zu PDML liefern, sondern auch mit einigen Mythen aufräumen. Natürlich wird dabei der aktuelle Stand der Datenbank berücksichtigt und die entsprechenden neuen Features in Oracle Database 12c erklärt. Interesse geweckt? Hier geht's zum Blogeintrag.

Freitag Aug 07, 2015

Cloud Control 12c: EMCLI Nutzung auf bestimmte Rechner begrenzen

Das Enterprise Manager Command Line Interface (EMCLI) ist ein Client Programm, welches einfach zu installieren ist. Es gibt dabei immer wieder den Wunsch seitens der Administration, zu steuern auf welchen Rechnern EMCLI zu Einsatz kommt. Wie Sie das in Cloud Control erreichen können sehen Sie in diesem Tipp.

Cloud Control 12c: Software Standardization Advisor

Standardisierung und Automatisierung sind alte Begriffe und Ziele in der IT, die viele immer noch nicht vollständig umgesetzt haben. Vor allem bei Umgebungen mit vielen Datenbanken ist es nicht leicht, den Überblick darüber zu behalten, wieviele unterschiedliche Softwareversionen und -stände betrieben werden. Für viele unbemerkt ist seit Anfang 2015 (Cloud Control 12c Release 4 mit den Plugins von Januar 2015) ein solcher Überblick "auf Knopfdruck" in Cloud Control eingebaut: der Software Standardization Advisor. Sie können Ihn nutzen, wenn Sie das Lifecycle Management Pack lizenziert haben. Mehr dazu in diesem Tipp.

Freitag Jul 24, 2015

AWR Reports, Performance Hub, historisches SQL Monitoring in 12c

Performance Monitoring mit Oracle Werkzeugen - wie geht das? Was kann man tun, wenn man den Eindruck bekommt, ine Datenbank Applikation läuft nicht (mehr) performant? Viele von Ihnen kennen mittlerweile die wichtigen Hilfsmittel wie AWR, SQL Monitoring, Tracing von Dateien usw.; einige vielleicht auch die Möglichkeit Active Reports zu erstellen um die Informationen auch offline zur Verfügung zu stellen.

Mit 12c sind diese Hilfsmittel um einige interessante Funktionen erweitert worden. So kann man nun auch das SQL Monitoring historisch nutzen, es gibt einen neuen Performance Bericht - der sogenannte Performance Hub Report und auch der AWR Report ist um einige interessante Informationen zur Performance erweitert worden. 

Wer mehr darüber wissen will, erfährt Details in unserem aktuellen Blogeintrag

Freitag Jul 10, 2015

ASM Filter Driver

Das Automatic Storage Management kurz ASM ist seit Oracle 10g der empfohlene und bevorzugte Volumemanager für Oracle Datenbankdateien, da dieses neben einer optimalen Datenbankperformance auch die Daten automatisch über alle Platten verteilt (Striping) und eine optionale Spiegelung zur Datensicherung mit sich bringt. Dies gilt sowohl für Single Instanz Datenbanken, wie auch für den Oracle Real Application Cluster.

ASM setzt dabei direkt auf den vom Betriebssystem als Devices für ASM bereitgestellten Platten bzw. LUNs an. Allerdings reicht das Betriebssystem die Platten einfach an das Automatic Storage Management weiter. Dem Betriebssystem ist nicht bewusst, dass es sich bei den Devices um Platten für ASM handelt. Dementsprechend gibt es auch keinen Schutz, wenn das Betriebssystem oder der Administrator aus Versehen diese Platten anders verwendet. In der Vergangenheit kam es deshalb häufiger vor, dass der Systemadministrator ASM Platten neu formatierte oder eine neue Partitionstabelle erzeugte. Dies hatte, wie Sie sich vorstellen können, fatalen Folgen für das Automatic Storage Management und damit auch für die Datenbank.

Der mit Oracle 12.1.0.2 eingeführte ASM Filter Driver (kurz ASMFD oder AFD) schützt die Platten, die für ASM verwendet werden, vor unbefugtem Zugriff und beugt damit auch dem versehentlichen Überschreiben durch den Administrator vor.

Wie AFD funktioniert und wie AFD optional vor der RAC Installation konfiguriert werden kann, zeigt der aktuelle DBA Community Tipp

Freitag Jun 26, 2015

Die eigene Datenbank in der Oracle Cloud - So funktioniert Public Database as a Service (Teil 2)

Unser Kollege Manuel Hossfeld, Systemberater in der Oracle BU DB, hatte schon vor ein paar Wochen in seinem Artikel zum Thema Oracle Cloud Service in der Oracle Cloud die Grundlagen zur Nutzung gelegt. Dort wurde beschrieben, wie einfach es ist, eine eigene Oracle Datenbank zu erzeugen und zu betreiben,

Im zweiten Teil geht es nun um das automatische Backup, die verschiedenen Möglichkeiten des Zugriffs auf die "Database Cloud Service" (DBCS) Instanzen und den Umzug einer bestehenden  Datenbank in die "Cloud".

Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Tipp.  

Mittwoch Jun 17, 2015

Oracle 12c. Jetzt - Webseminare und vieles mehr ...

JETZT ist der richtige Zeitpunkt, die aktuelle Datenbankversion einzusetzen. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen findet im Rahmen von 12cjetzt statt, um Sie dabei zu unterstützen. Alles Wichtige finden Sie unter

http://tinyurl.com/12cjetzt

7 Webinare beleuchten unterschiedliche Aspekte von Oracle Database 12c und den Weg dorthin. Testen, neue Architekturen oder die Vermeidung von Downtimes sind nur einige der Themenschwerpunkte. Es wird nicht nur gezeigt, was beim eigentlichen Upgrade zu beachten ist, sondern auch, wie neue Funktionen von Oracle Database 12c künftige Upgrades vereinfachen. Kunden und Partner bereichern zusätzlich durch Praxisberichte die Seminare.

Auf Twitter wird unter dem Hashtag #12cjetzt auf Aktionen und Neuigkeiten innerhalb der Kampagne aufmerksam gemacht.

Zusätzlich zu den bisherigen Veranstaltungen sind noch weitere Aktionen in der Planung - stay tuned!
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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Core und Cloud Themen der Oracle Datenbank.

Die Community-Einträge repräsentieren die Meinung der Autoren und entsprechen nicht zwingend der Meinung der Oracle Deutschland B.V. & Co KG.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Ulrike Schwinn, Ralf Durben,
Manuel Hoßfeld und Sebastian Solbach

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