Freitag Aug 03, 2012

Housekeeping 11gR2 RAC

11g Release 2 Real Application Cluster ist nun schon seit geraumer Zeit verfügbar und bei vielen Kunden im produktiven Einsatz. Im Normalfall laufen diese Systeme rund um die Uhr - höchstens unterbrochen durch das Einspielen eines Patches.

Bei laufenden Systemen schenkt der Administrator allen anfallenden Log-, Trace- und anderen Files - wie zum Beispiel Sicherungskopien der Oracle Cluster Registry (OCR) - die Oracle an vielen Stellen zur Analyse/Sicherung ablegt keine weitere Beachtung. Schaut man aber trotzdem genauer auf die ORACLE_HOME Verzeichnisse der Installation, so wird man bemerken, dass im Gegensatz zu einer neuen Installation der zur Verfügung stehende Plattenplatz doch erheblich reduziert ist.

Zwar hat Oracle an vielen Stellen vorgesorgt, dass Logfiles rotieren oder alte automatisch gelöscht werden, leider trifft dies aber nicht für alles zu. Ein Grund mehr sich einmal anzuschauen, in welche Verzeichnisse der Oracle RAC mit seiner Grid Infrastruktur Informationen ablegt und welche Verzeichnisse man im Bezug auf den verwendeten Speicherplatz im Auge behalten sollte.

Zum Tipp.

Freitag Jul 20, 2012

Erfahrungsbericht zur Nutzung des Database Resource Managers

2009 fand bei der Payback GmbH eine Migration des bestehenden Payback-DWHs auf eine Exadata V1 statt. Im Zuge dieser Migration wurden alle Prozesse, die auf dem DWH ausgeführt wurden, an DB-Services gebunden. Es wurden Services implementiert, welche die Möglichkeit eines Loadbalancing über das komplette RAC bieten, aber auch Services, die nur auf einem dedizierten Knoten aktiv sind. Wie kann nun sichergestellt werden, dass bestimmte Prozesse bzw. Benutzergruppen nur die Ressourcen allokieren, die ihnen ggf. vertraglich zugesichert/zugestanden werden? Die Payback GmbH benötigt ein globales Resource-Manager-Konzept! Der Oracle Database Resource Manager lieferte die passende Antwort.

Thomas Riedel von der Payback GmbH nahm sich der Fragestellung an, konzipierte ein Lösungskonzept und testete in unterschiedlichen Szenarien den Database Resource Manager. Die Vorgehensweise, die verwendeten Skripte, die Testszenarien und das Resultat stehen nun im Rahmen der DBA Community als Artikel zur Verfügung.

Montag Jul 09, 2012

Daten versionieren mit Oracle Database Workspace Manager

Wie können extrem lange Transaktionen durchgeführt werden, also Transaktionen, die Datensätze über Stunden oder Tage exklusiv sperren, ohne dass diese langen Transaktionen 'normale' Transaktionen auf diesen Datensätzen behindern? Solche langen Transakionen sind zum Beispiel im Spatial Umfeld keine Seltenheit.

Wie können unterschiedliche historische Zustände von Produktionsdaten online zeitlich unbegrenzt vorgehalten werden? Die UNDO Daten, die das gesamte Änderungsvolumen einer Datenbank vorhalten, gewährleisten in der Regel nur einen zeitlich sehr limitierten Zugriff auf 'ältere' Daten. Und die Technologie der database archives, auch bekannt unter dem Namen Total Recall, erlaubt einerseits keine Änderungen an den älteren Daten und steht andererseits ausschließlich in der Enterprise Edition der Datenbank zur Verfügung.

Wie kann man die aktuellsten Produktionsdaten für WHAT-IF-Analysen verändern und währenddessen andere Benutzer ungestört auf den Originaldaten weiterarbeiten lassen? Ein SET TRANSACTION READ ONLY erlaubt keinerlei Änderungen und ist ebenfalls begrenzt auf die 'Reichweite' der UNDO Informationen. Zwar könnte man für derartige Analysen eine Datenbankkopie aus dem Backup aufbauen oder eine Standby Lösung implementieren, aber das ist doch eher aufwändig.

Es gibt eine verblüffend einfache Antwort auf diese scheinbar komplizierten Fragen. Sie heisst Oracle Database Workspace Manager oder kurz Workspace Manager (WM). Der WM ist ein Feature der Datenbank seit Oracle9i, das sowohl in der Standard als auch in der Enterprise Edition zur Verfügung steht. Anders als in den ersten Versionen ist er längst auch Bestandteil jeder Installation. Um so erstaunlicher ist es, dass so wenige Kunden ihn kennen. Dieser Tipp soll dazu beitragen, das zu ändern.

Freitag Jun 22, 2012

Hilfreiche Linemode Skripte

Die mitgelieferten Skripte im Verzeichnis $ORACLE_HOME/rdbms/admin bieten schon seit jeher DBAs und Entwickler eine zusätzliche Unterstützung bei ihrer Arbeit. Sie stehen automatisch nach jeder Installation im Verzeichnis rdbms/admin zur weiteren Verwendung zur Verfügung. Nur wie findet man genau das Skript, das einem die richtige Unterstützung bietet?

Eine Dokumentation aller Skripte existiert nicht. Man kann sich an den Namen der Skripte orientieren, da sie mit sprechenden Namen aufgelistet sind und kann die Kurzeinleitung im Skript nachlesen. Das ist mühselig und kostet Zeit.

Daher wird im neuen Tipp ein Überblick über wichtige Skripte einschließlich einer Kurzbeschreibung gegeben. Mehr dazu hier

 

Sonntag Jun 10, 2012

Flashback Database

Flashback Database bezeichnet die Funktionalität der Oracle Datenbank, die Datenbank zeitlich auf einen bestimmten Punkt, respektive eine bestimmte System Change Number (SCN) zurücksetzen zu können - vergleichbar mit einem Rückspulknopf eines Kassettenrekorders oder der Rücksetztaste eines CD-Players.

Mag dieses Vorgehen bei Produktivsystemen eher selten Einsatz finden, da beim Rücksetzten alle Daten nach dem zurückgesetzten Zeitpunkt verloren wären (es sei denn man würde dieser vorher exportieren), gibt es gerade für Test- oder Standby Systeme viele Einsatzmöglichkeiten:

  • Rücksetzten des Systems bei fehlgeschlagenen Applikations-Upgrade
  • Alternatives Point in Time Recovery (PITR) mit anschließendem Roll Forward (besonders geeignet bei Standby Systemen)
  • Testdatenbank mit definiertem, reproduzierbaren Ausgangspunkt (z.B. für Real Application Testing)
  • Datenbank Upgrade Test
Einige bestehende Datenbank Funktionalitäten verwenden Flashback Database implizit:
  • Snapshot Standby
  • Reinstanziierung der Standby (z.B. bei Fast Start Failover)
Obwohl diese Funktionalität gerade für Standby Systeme und Testsysteme bestens geeignet ist, gibt es eine gewisse Zurückhaltung Flashback Database einzusetzen. Eine Ursache ist oft die Angst vor zusätzlicher Last, die das Schreiben der Flashback Logs erzeugt, sowie der zusätzlich benötigte Plattenplatz. Dabei ist die Last im Normalfall relativ gering (ca. 5%) und auch der zusätzlich benötigte Platz für die Flashback Logs lässt sich relativ genau bestimmen. Ebenfalls wird häufig nicht beachtet, dass es auch ohne das explizite Einschalten der Flashback Logs möglich ist, einen garantieren Rücksetzpunkt (Guaranteed Restore Point kurz GRP) festzulegen, und die Datenbank dann auf diesen Restore Point zurückzusetzen. Das Setzen eines garantierten Rücksetzpunktes funktioniert in 11gR2 im laufenden Betrieb.

Wie dies genau funktioniert, welche Unterschiede es zum generellen Einschalten von Flashback Logs gibt, wie man Flashback Database monitoren kann und was es sonst noch zu berücksichtigen gibt, damit beschäftigt sich dieser Tipp.

Dienstag Mai 29, 2012

Neue Version des Oracle Dojo Nr.3 "Spezial"

Das Oracle Dojo Nr.3 "Spezial" zu Cloud Control wurde aktualisiert und durch neue Tipps ergänzt. Die neue Version steht hier zum Download bereit.

Cloud Control 12c: Personalisieren von Seiten und Inhalten

Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c verwaltet Systeme unterschiedlicher Art wie zum Beispiel Datenbanken, Application Server, Applikationen oder ganze Exadata Maschinen. Die Benutzer von Cloud Control haben also unterschiedliche Interessen. Dieses betrifft sowohl die Einstiegsseite eines Benutzers in Cloud Control, als auch einzelne Target-Homepages.

Ein Datenbankadministrator möchte als Einstiegsseite zum Beispiel automatisch die Liste der Datenbanken angezeigt bekommen, für die er auch zuständig ist. Ein Middleware Administrator wünscht sich sicherlich eine andere Einstiegsseite. Aus diesem Grund kann die Einstiegsseite personalisiert werden. Lesen Sie unter "Personalisierung der Einstiegsseite", wie das funktioniert.

Auch einzelne Target-Homepages können individuell angepasst werden, wie der Tipp "Persönliche Gestaltung einzelner Seiten" zeigt.


Freitag Mai 11, 2012

Real Application Testing Teil 2: SQL Performance Analyzer

Real Applicaton Testing beinhaltet 2 Komponenten - Database Replay (kurz DB Replay) und SQL Performance Analyzer (kurz SPA). Die Vorteile des Einsatzes von SQL Performance Analyzer sollten dabei nicht unterschätzt werden. Wichtig zu wissen ist, daß SPA nicht nur unabhängig von DB Replay nutzbar ist, sondern auch als eine gute Ergänzung bzw. Vorbereitung für den DB Replay Testlauf dienen kann. Database Replay wurde in Teil 1 schon ausführlich besprochen und demonstriert.

In Teil 2 wird die Reihe mit Informationen zu SPA fortgesetzt. Sie erhalten einen Überblick über die Funktionsweise von SPA, Informationen über die Voraussetzungen und erlernen den Umgang mit Skripten für den Linemode Einsatz oder über die graphische Oberfläche.

Freitag Apr 27, 2012

Real Application Testing Teil 1: Database Replay

Real Applicaton Testing - ganz allgemein erklärt - ist ein Werkzeug für die Datenbank, das ohne zusätzlichen Aufwand einen Workload aufzeichnen und in einer Testumgebung wieder abspielen kann. Somit bietet sich diese Technologie besonders an bei Datenbank Upgrades, Patch Anwendungen, Konfigurationsänderungen, Änderungen an Datenbank Sizing Parameter, Änderungen an der Hardware Plattform, am Betriebssystem oder an der Storage, um nur einige Beispiele zu nennen.

Real Application Testing beinhaltet dabei zwei unabhängige sich ergänzende Lösungen - Database Replay und SQL Performance - die je nach Art der Analyse zum Einsatz kommen können. Da die beiden Produkte unabhängig voneinander verwendet werden können, liegt der Fokus zuerst auf Database Replay, das zudem eine gute Integration in den SQL Performance Analyzer besitzt. Der zweite Teil erscheint in 14 Tagen, zum nächsten Blogtermin.

Benötigen Sie einen Überblick über die Technologien, Informationen über Voraussetzungen, wollen Sie die Ergebnisse einordnen oder einfach nur Skripte für den Linemode Einsatz verwenden, dann lesen Sie folgenden Artikel.

Freitag Apr 13, 2012

Oracle Dojo "Spezial": Cloud Control Tipps jetzt auch offline nutzen

Zum Thema Cloud Control wurden in der DBA Community schon diverse Tipps veröffentlicht. Themen wie zum Beispiel ein Funktionalitäts-Überblick, Installationshinweise, Nutzung von Cloud- und Chargeback und vieles mehr wurden behandelt. Auf vemehrten Wunsch gibt es die Tipps jetzt auch offline "für unterwegs" als PDF-Datei für Smartphones und Tablets mit dem Oracle Dojo Nr.3 "Spezial". Damit haben Sie unsere Tipps jederzeit verfügbar.

Cloud Control 12c: Verteilen von beliebiger Software mit Deployment Prozeduren

Mit dem Lifecycle Management Pack von Oracle Enterprise Manager Cloud Control 12c können Sie Software aus der grafischen Konsole heraus auf Zielsysteme verteilen und installieren, also provisionieren. Dieses funktioniert für viele Oracle Produkte in einer vorgefertigen Form unter Verwendung von Deployment Prozeduren, die als eine Art Spezialformat für Provisionierungsskripte angesehen werden können. Dabei können die vorgefertigten Deployment Prozeduren direkt oder für die eigenen Bedürfnisse modifiziert verwendet werden. Sie können diese Technik jedoch auch für die Provisionierung beliebiger Software nutzen, indem Sie eigene Deployment Prozeduren erstellen.

Als einfaches Beispiel einer solchen Provisionierung soll in diesem Tipp das Verteilen einer ZIP-Datei mit anschliessendem Auspacken betrachtet werden. Bewusst wird in diesem Tipp versucht, das Beispiel einfach zu halten, um einen leichten Einstieg zu ermöglichen.

Dieser Tipp zeigt Ihnen, wie Sie eine ZIP-Datei mit einer selbstgeschriebenen Deployment Prozedur provisionieren können.

Montag Apr 02, 2012

Hilfe?! Wie funktioniert mein Werkzeug?

Es gibt eine ganze Reihe an Oracle Tools für die Oracle Datenbank, die per Command Line Interfaces bedient werden können: Von RMAN über ADRCI, vom SQL*Loader über Export/Import, von SRVCTL über SQL*Plus. Und wie es sich für ordentliche Werkzeug gehört, besitzt auch (fast) jedes einzelne von ihnen eine eigene Hilfestellung. Wobei die Betonung eindeutig auf "eigene" liegt.

Auch der ungeübte Benutzer wird sehr schnell merken, dass Oracle sich hier wohl nie so wirklich Gedanken darüber gemacht hat, die Hilfefunktionen zu vereinheitlichen - außer dass die Hilfe mehr oder weniger hilfreich ist. Die wohl interessanteste Ausprägung dieser Hilfefunktion ist hier sicherlich der RMAN, dessen umfangreiche Syntaxhilfe nur schwer zu erhalten ist - es sei denn man vertippt sich absichtlich. Solange man alles richtig macht (oder eben falsch, aber leider mit der richtigen Syntax) ist RMAN kein Hinweis über seine umfangreichen Syntaxchecker zu "entlocken".

Wie man bei den vielen unterschiedlichen Oracle Tools die hilfreichen Informationen bekommt, damit beschäftigt sich unser Tipp.

Weiter zum Tipp

Montag Mrz 19, 2012

Mehr Sicherheit für Netzwerkverbindungen

Der Zugriff auf Datenbanken über das Netzwerk stellt aus Security Sicht einen ausgesprochen kritischen Vorgang dar, der unbedingt vor Missbrauch geschützt werden muss. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass im Security Ecosystem etliche Produkte angeboten werden, die diesen Zugriff sichern helfen: Das beginnt bei Firewalls mit SQL Net Proxy, geht über Produkte wie die Oracle Database Firewall, die einen Schutz vor SQL Injection Angriffen über das Netzwerk leisten, und endet etwa bei den Angeboten zur Netzwerkverschlüsselung, wie sie im Oracle Datenbankumfeld vor allem die Advanced Security Option anbietet.

Aber vor jedem Einsatz schwieriger oder kostspieliger Mittel zur Steigerung der Sicherheit einer Datenbank steht der Einsatz solcher Mittel, die ohne zusätzliche Kosten oder relativ einfach zu implementieren sind. Dazu gehören das bereits in einem Community Artikel andiskutierte  Härten der Datenbank oder das in einem weiteren Artikel angesprochene Umsetzen des  Prinzips des least privilege. Im vorliegenden Artikel soll darauf eingegangen werden, wie die Verbindungsaufnahme zur Datenbank über einen Listener Prozess sowie die Netzwerkverbindung zwischen Client und Datenbank über SQL Net eigene Mittel so konfiguriert werden können, dass dies die Sicherheit einer Datenbank ohne Zusatzkosten erhöht.

Weiter zum Tipp.

Donnerstag Mrz 15, 2012

Erster Bundle Patch für Cloud Control 12c mit vielen Neuerungen

Für Cloud Control 12c gibt es jetzt einen Bundle Patch, der als "mandatory" bezeichnet wird und im aktualisierten Download von Cloud Control enthalten ist. Eine Installation des Bundle Patches ist somit Pflicht und alle weiteren Patches setzen diesen Bundle Patch voraus. Die Anwendung des Bundle Patches wird ausführlich und leicht verständlich in der My Oracle Support Note 1393173.1 beschrieben.

Basierend auf dem Bundle Patch gibt es jetzt folgende neue Konnektoren:

  • HP Service Manager und CA Service Desk als neue Helpdesk Konnektoren
  • HP Operations Manager, Microsoft Systems Center Operations Manager, IBM Tivoli Enterprise Console als neue Event Konnektoren

Folgende neue Plugins sind enthalten:

  • Storage: EMC Symmetrix Array
  • Storage: EMC Celerra Storage Array
  • Storage: EMC CLARiiON Array
  • Oracle Audit Vault

In diesem Zusammenhang wurden auch bestehende Plugins auf den neuen Stand 12.1.0.2 gebracht, verbunden mit vielen Produktaktualisierungen.

Montag Mrz 12, 2012

Wie funktioniert ADRCI (Automatic Diagnostic Repository Command Interpreter)?

Mit der Oracle Datenbank 11g wurde das Logverhalten der Oracle Datenbank umgestellt und die Trace, Log und Alert Informationen im Automatic Diagnostic Repository abgespeichert. Der primäre Grund, die Protokollierung der Datenbank von der alten Struktur unter $ORACLE_BASE/admin in die neue Struktur unter $ORACLE_BASE/diag/rdbms zu überführen, lag sicherlich auch an der Formatänderung in das XML Format, welches die gespeicherten Daten nun maschinell einfacher lesbar macht.

Damit einher gingen aber auch viele andere nützliche Funktionalitäten, wie das automatische Rollieren der Logfiles, das automatische Löschen derselben und die Möglichkeit der Erzeugung von sogenannten Incident Paketen, die alle notwendigen Informationen zu einem spezifischen Problem enthalten, um diese Informationen gesammelt an Oracle Support weiterzuleiten zu können.

Aber nicht nur die Oracle Datenbank protokolliert in die Struktur des Automatic Diagnostic Repositories. Immer mehr Oracle Tools nutzen diese Struktur zur Protokollierung.

Umso wichtiger ist es, sich das Command Line Interface zu diesem Automatic Diagnostic Repository im folgenden Tipp genauer anzuschauen.

Sonntag Mrz 04, 2012

Rückrechnen von komprimierten Daten mit DBMS_COMPRESSION

Seit 11g Release 2 steht standardmässig ein Compression Advisor in der Datenbank zur Verfügung. Ohne zusätzliche Installation ist dieser Advisor über das Package DBMS_COMPRESSION in jeder Edition sofort einsetzbar. Im Gegensatz zum alten "Compression Advisor", der für Versionen vor 11g Release 2 von OTN geladen werden kann, ist diese Technologie auch für partitionierte Tabellen und für alle vorhandenen Komprimierungsalgorithmen (auch EHCC) einsetzbar. Eine graphische Implementierung existiert allerdings noch nicht (Stand Februar 2012), so dass man sich mit der Syntax auseinandersetzen muss. Für partitionierte Tabellen bedeutet dies übrigens, dass man pro Partitionssegment eine Berechnung durchführen muss. Ausserdem kann keine Aussage über Securefile Komprimierung getroffen werden.

Nun stellt sich die Frage, ob man den Compression Advisor auch dazu verwenden kann, eine Rückrechnung durchzuführen? Das heisst, man gibt ein komprimiertes Segment vor und möchte berechnen, wie groß das unkomprimierte Segment war. Auch dies kann mit der Prozedur GET_COMPRESSION_RATIO bewerkstelligt werden.

Der folgende Tipp zeigt anhand eines Beispiels, wie das Package DBMS_COMPRESSION für diesen Zweck verwendet werden kann.
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Hier finden Sie aktuelle Tipps rund um die Oracle Datenbank.
Ulrike Schwinn, Ralf Durben
Heinz-Wilhelm Fabry und
Sebastian Solbach
ORACLE Deutschl. B.V. & Co. KG

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