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SQL ganz einfach mit Quick SQL

Ist das SQL Statementschreiben mit Syntaxnachschlagen zu aufwändig? Benötigt man schnell ein paar generierte Testdaten in Datenbanktabellen? Möchte man ein Datenmodell schnell in der Datenbank realisieren? Dann kann vielleicht Quick SQL gute Dienste leisten. 

Quick SQL ist eine Packaged Oracle APEX Applikation, die man entweder in Oracle APEX selbst, in Live SQL (siehe https://livesql.oracle.com)  oder aber direkt über die URL https://apex.oracle.com/quicksql/ nutzen kann. Einzige Voraussetzung ist dann ein OTN Account. 

Wie funktioniert Quick SQL? Man verwendet sehr einfache Shortcuts und automatisch werden SQL Statements wie CREATE TABLE, CREATE VIEW aber auch CREATE TRIGGER, SELECT, DROP und auch INSERTS mit Zufallsdaten generiert. Das Erlernen der Abkürzungen (Shortcuts) ist dabei ganz einfach: Entweder in der APEX Dokumentation nachschlagen oder oben den Button "Syntax" ausprobieren. Noch einfacher geht es mithilfe der Samples, die an einfachen Beispielen die Funktionsweise demonstrieren. Im linken Fenster erfolgt das Eingeben der Abkürzungen und rechts wird das Ergebnis mit korrekten SQL Statements ausgegeben.

Und so sieht das Ganze dann beispielsweise aus: Hier  handelt es sich um das Beispiel "Departments und Employees", das natürlich beliebig weiterverarbeitet werden kann.

Kurz zur Erläuterung: Links werden Tabellen- oder Viewnamen plaziert wie DEPARTMENTS und EMP_V, danach folgen eingerückt die Spaltennamen. Die Tabelle EMPLOYEES steht rechts von DEPARTMENTS, um das Master-Detail Verhältnis anzuzeigen. Auf der rechten Seite kann man das Ergebnis erkennen: es werden 2 Tabellen - DEPARTMENTS und EMPLOYEES - angelegt. Automatisch wurden Primary Key Spalten mit Namen ID eingefügt, die mit Informationen aus Triggern befüllt werden. Möchte man dies Verhalten ändern und keine Trigger verwenden, ist dies wie auch andere Grundeinstellungen über den Button "Settings" möglich. Zusätzlich wurde in der Spalte EMPLOYEES der Foreign Key über die Spalte DEPARTMENT_ID angelegt. Die Datentypen für Spalten können mit Abkürzungen wie NUM für NUMBER, VC für VARCHAR2 usw. angegeben werden. NN steht für die NOT NULL Bedingung.

Tabellendirektive - also Informationen, die für die Ganze Tabelle gelten -  werden immer mit Slash gekennzeichnet. Das können weitere Statements sein wie INSERT, SELECT oder auch ein Oracle "Rest enabling" sein. In unserem Beispiel handelt es sich um  /INSERT 14 oder /INSERT4. /INSERT 4 bedeutet dann beispielsweise das 4 INSERT Statements mit Zufallsdaten generiert werden. Folgender Screenshot zeigt ein Beispiel für ein INSERT Statement und die CREATE VIEW Definition.

Die SQL Skripte lassen sich dann als Datei herunterladen - siehe Button "SAVE" - so dass man diese dann ganz einfach in anderen Tools ablaufen lassen kann.

Zum Schluss noch ein Ausschnitt aus dem "Settings" Menüpunkt: Es lohnt sich die Settings vor der ersten Nutzung durchzulesen und gegebenenfalls anzupassen, um beispielsweise automatisch DROP Kommandos oder einen Schemanamen einzufügen oder das Standardverhalten beim Befüllen des Primary Keys über Trigger abzuändern.

Und das wären auch schon die wichtigsten Informationen. Weitere Funktionen lassen sich leicht aus den Samples ableiten und schnell erlernen. Also einfach einmal ausprobieren!!

 

 

  

 

 

 

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