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Database Development

Flashback in Oracle Database

Immer häufiger werde ich auf das Thema Flashback in der Oracle Datenbank angesprochen. Was gibt es überhaupt für Technologienund wie sind diese implementiert? Oder viel weniger konkret: Was kann ich tun oder kann ich überhaupt etwas tun, wenn ich eine Tabelle aus Versehen gelöscht habe? Wie kann man versehentlich veränderte Daten schnell wiederherstellen? Und wie funktioniert das Zurücksetzen von einzelnen Tabellenzeilen?  Um diese Fragen zu beantworten, stellt die Oracle Datenbank Technologien wie Flashback Query, Flashback Drop, Temporal Validity, Flashback Database, Flashback Transaction, Flashback Data Archive oder Flashback Version Query zur Verfügung. Wie funktionieren diese? Was muss man tun um die einzelnen Technologien zu verwenden? Wie sind diese lizenziert?  Gleich vorab alle Technologien stehen ohne zusätzliche Installation zur Verfügung. Und die für Oracle Datenbankentwickler interessanten Technologien wie Flashback Query, Flashback Data Archive und Flashback Versions Query sind in allen Editionen enthalten. Um mehr über die Funktionsweise ausgewählter Flashback Technologien zu erfahren, habe ich einen alten Tipp aufbereitet und gegen die aktuelle Datenbankversion getestet. In folgendem Beitrag findet man den aktuell überarbeiteten Tipp. Viel Spass beim Testen und Ausprobieren! 

Immer häufiger werde ich auf das Thema Flashback in der Oracle Datenbank angesprochen. Was gibt es überhaupt für Technologienund wie sind diese implementiert? Oder viel weniger konkret: Was kann ich...

Autonomous Database

Python mit Oracle Database: So einfach geht das!

Immer häufiger tritt die Frage auf, kann man Python in Verbindung mit der Oracle Datenbank verwenden. Was muss man dafür tun? Um zu zeigen wie einfach man mit Python und der Oracle Datenbank arbeiten kann, zeige ich in den folgenden Abschnitten die ersten Schritte, die dazu erforderlich sind. In diesem Zusammenhang ein Hinweis und Tipp von mir: Bevor man mit einem komplexen Python Programm eine Lösung implementiert, sollte man vorab prüfen, ob es keine Funktion oder Technologie in der Oracle Datenbank gibt, die das Programmieren stark vereinfacht. Die Oracle Datenbank stellt sehr viele Funktionen zur Verfügung um zum Beispiel JSON oder XML zu verarbeiten, Konvertierungen von XML nach JSON durchzuführen oder gar eine HTTP Adresse auszulesen. Beispiele dazu finden Sie auch in unserer Kategorie SQL und PL/SQL Tipps. Wie startet man nun mit Python? Das Oracle Python Developer Center ist ein guter Einstieg in das Thema. Hier findet man auch ein kurzes 5 minütiges Starter Video um Python für Oracle Database unter Linux zu verwenden.  Folgendes Bild zeigt wie Python mit der Oracle Datenbank verwendet wird. Python liest die .py-Skripte und ruft cx_Oracle-Methoden auf. Der Import bindet dann die cx_Oracle-Schnittstelle ein, die Bestandteil des Oracle-Client ist. Die Client Bibliotheken stellen dann die Verbindung mit der Datenbank her, die sich sowohl in der Cloud als auch On-Premises befinden kann. Wie stelle ich nun in meiner Python Umgebung diese Oracle Schnittstelle zur Verfügung?   3 Schritten sind dazu erforderlich. Am Beispiel Windows schaut die Installation folgendermaßen aus. Installation von Python Version 2.7 oder Version 3.5-3.7  über python.org PS ...> python -V Python 3.7.4 Installation von cx_Oracle (z.B. Version 7.2) unter https://oracle.github.io/python-cx_Oracle/ ....>python -m pip install cx_Oracle Collecting cx_Oracle Downloading https://files.pythonhosted.org/packages/27/d3/95d3db458abd27701afc7... Oracle-7.2.2-cp37-cp37m-win_amd64.whl (187kB)     100% |████████████████████████████████| 194kB 4.4MB/s Installing collected packages: cx-Oracle Successfully installed cx-Oracle-7.2.2 You are using pip version 19.0.3, however version 19.2.3 is available. You should consider upgrading via the 'python -m pip install --upgrade pip' command. Installation von Oracle Instant Client Dazu ist nur ein Download des Basic Package und ein Unzip erforderlich. Und schon kann es losgehen! Bevor wir einen einfachen Connect mit einer Datenbank herstellen, müssen wir sicherstellen dass die Instant Client Libraries in der PATH Variable enthalten ist. In der Powershell sieht das Kommando dann folgendermassen aus. $env:PATH+=";c:\users\uschwinn\instantclient_19_3" Im ersten Beispiel verbinde ich mich mit einer Datenbank on-Premise über einen Easy Connect String. Dazu sind Angaben zu Host, Port und Servicenamen erforderlich. Es wird die Datenbankversion ausgegeben. import cx_Oracle db_connection_string = 'username/passwort@hostname.de.oracle.com:1521/servicename' con = cx_Oracle.connect(db_connection_string) print("Database version:", con.version)   Das Ergebnis sieht dann in meinem Fall folgendermaßen aus: PS ...> python c:/users/uschwinn/downloads/version.py Database version: 19.4.0.0.0   Möchte man sich mit einer Autonomous Datenbank in der Oracle Cloud verbinden, benötigt man die passende Wallet Datei- im Zip- Format, die einen Zugriff auf die Datenbank erlaubt. Die Zip Datei enthält unter anderem eine tnsnames.ora Datei.  Die tnsnames.ora Datei wird dann über die TNS_ADMIN Variable bekannt gegeben: $env:TNS_ADMIN="C:\data\keys\wallet_dbjun" Dann sieht das Programm version.py folgendermaßen aus: import cx_Oracle db_connection_string = 'username/passwort@servicename' con = cx_Oracle.connect(db_connection_string) print("Database version:", con.version) PS ...> python c:/users/uschwinn/downloads/version.py Database version: 18.4.0.0.0 Zum Abschluss soll ein kurzes Beispiel demonstrieren, wie man in der Oracle Datenbank eine Tabelle anlegen und eine Zeile einfügen kann. import cx_Oracle # create and populate Oracle objects db_connection_string = 'username/passwort@servicename' con = cx_Oracle.connect(db_connection_string) # create table, if necessary cursor = con.cursor() cursor.execute("""         select count(*)         from user_tables         where table_name = 'TEST'""") count, = cursor.fetchone() if count == 0:     print("Creating table...")     cursor.execute("""             create table TEST (                 i number not null,                 j varchar2(200)             )""") # remove all existing rows and then add a new one print("Removing any existing rows...") cursor.execute("delete from test") print("Adding row to table...") cursor.execute("insert into test values (1, 'test')") con.commit() print("Success!") Möchte man mehr dazu erfahren, kann man die Dokumentation von cx_oracle auf Github finden.Tutorials und eine große Anzahl von Sample Skripts sind unter https://github.com/oracle/python-cx_Oracle/tree/master/samples verfügbar.  Viel Spaß beim Ausprobieren!    

Immer häufiger tritt die Frage auf, kann man Python in Verbindung mit der Oracle Datenbank verwenden. Was muss man dafür tun? Um zu zeigen wie einfach man mit Python und der Oracle Datenbank arbeiten...

Autonomous Database

Schema Advisor für Oracle Autonomous Database

Mittlerweile sind schon eine größere Anzahl von deutschsprachigen Beiträgen zum Thema Autonomous Database in der Kategorie Autonomous Database hier im Blog publiziert worden. Das Thema Restriktionen - egal ob zu Autonomous Data Warehouse (ADW) oder Autonomous Transaction Processing (ATP) - wurde dabei in den einzelnen Beiträgen meist kurz addressiert. Dabei handelt es sich beispielsweise um folgende Einschränkungen: Kein Zugriff auf das Betriebssystem, keine Änderung an den meisten Initialisierungsparameter, aber auch einige Limitationen bei der Nutzung von XML oder Spatial. Möchte man einen Überblick über den aktuellen Stand erhalten, sollte man einen Blick in die entsprechenden Kapitel werfen wie z.B. Autonomous Data Warehouse for Experienced Oracle Database Users Autonomous Transaction Processing for Experienced Oracle Database Users Nun kann man natürlich manuell die Schemata bzgl. Einschränkungen vor einer Migration überprüfen. Allerdings ist dies - je nach Komplexität des Schemas - unterschiedlich aufwändig.  Eine gute Unterstützung liefert der sogenannten Oracle Autonomous Database Schema Advisor, den man von My Oracle Support DOC ID 2462677.1 laden, schnell installieren und einfach verwenden kann. Der Advisor besteht aus dem PL/SQL Package ADB_ADVISOR, das beim Aufruf jeweils ein Oracle Datenbank Schema überprüfen kann und als Ergebnis einen Text Report ausgibt. Installieren lässt sich dieses Package über die Datei adb_advisor.plb, die man auf den Server lädt und mit einem einfachen Aufruf installiert. In meinem Fall habe ich das Package ADB_ADVISOR in einem privilegierten User Schema wie zum Beispiel SYS installiert. SQL> start adb_advisor.plb Package Body wurde erstellt. SQL> show err Keine Fehler. Das Package besteht dabei nur aus einer Prozedur REPORT, die für die Analyse verwendet wird. SQL> desc adb_advisor PROCEDURE REPORT Argument Name          Typ                       In/Out Defaultwert? ----------------------------- ----------------------- --------- ---------------- I_SCHEMA                  VARCHAR2         IN I_ADB_TYPE              VARCHAR2         IN Und schon ist die Installation abgeschlossen. Eine Analyse wird mit einem einzigen Aufruf durchgeführt, der als Parameter den Schemanamen und den Autonomous Database Typ (ADW oder ATP) mitgibt. Ich habe das Ganze nun für ein Schema mit Namen DEV1 einer Oracle Datenbank auf on-Premises ausprobiert. Der Aufruf für eine Valdierung mit Autonomous Data Warehouse (also ADW) sieht dann so aus. SQL> set SERVEROUTPUT ON FORMAT WRAPPED SQL> set LINES 200 SQL> execute ADB_ADVISOR.REPORT('DEV1','ADW') Der Ergebnis Report besteht aus 4 Teilen. Im ersten Teil wird ein Zusammenfassung der Objektanalyse ausgegeben. Damit erhält man einen Überblick, ob Objekte ohne Änderung migriert werden können oder nicht. Offensichtlich können in meinem Fall alle Objekte bis auf ein Objekt migriert werden. In den nächsten beiden Abschnitten werden die Objekte gelistet, die entweder nicht migriert oder mit Änderungen migriert werden können. Dabei wird in jedem Fall eine Begründung dazu mitgeliefert. In meinem Fall kann die Tabelle X_TAB, die vom Typ XMLTYPE ist, nicht migriert werden, da sie als CLOB gespeichert ist. Wird die Speicherung in BINARY geändert - was übrigens die Empfehlung von Oracle Seite ist - kann das Objekt migriert werden. Weitere Hinweise auf LOGGING Attribute und BASICFILE Speicherung sind ebenfalls enthalten. Interessant ist auch der letzte Teil des Reports, der Hinweise auf generelle Einstellungen bei der Migration gibt. Bei ADW gibt es natürlich einen generellen Hinweis daraufhin, dass die Objekte automatisch HCC komprimiert werden. Auch der Punkt, dass keine zusätzlichen Tablespaces außer DATA verfügbar sind, ist sicherlich eine guter Hinweis. Im letzten Abschnitt geht es dann noch um Datenbank Optionen, Initialisierungsparameter und User Profiles. Meine Empfehlung ist in jedem Fall: Nutzen Sie den Advisor vor dem Umstieg auf Autonomous Database. Der Advsior ist einfach zu bedienen und die Reports geben nützliche Hinweise. Man erspart sich die manuelle Analyse der Objekte und bekommt schnell einen Überblick.     

Mittlerweile sind schon eine größere Anzahl von deutschsprachigen Beiträgen zum Thema Autonomous Database in der Kategorie Autonomous Database hier im Blog publiziert worden. Das Thema Restriktionen -...

Autonomous Database

Oracle Application Express (APEX) und Autonomous Database

Oracle APEX gibt es jetzt auch auf (serverless) Autonomous Database - Grund genug das Thema auch in unserem Blog zu thematisieren.   Für alle diejenigen, die sich noch nicht mit APEX beschäftigt haben, und sich fragen, was ist eigentlich Oracle Application Express (kurz APEX) und welche Anwendungsbereiche gibt es, eine kurze Erklärung vorab. APEX, das übrigens seit ca. 2006 zur Verfügung steht und sich bis zur aktuellen Version 19 stetig weiterentwickelt hat, ist eine browserbasierte Entwicklungsumgebung zur Erstellung datenbankzentrischer Webapplikationen. APEX steht automatisch auf allen gängigen Plattformen und in allen Editionen der Oracle Datenbank zur Verfügung und ist somit besonders gut für Entwickler mit SQL und PL/SQL Kenntnissen geeignet. Ein wichtiges Merkmal von APEX ist dabei, dass kein ausführbarer Code erzeugt wird, sondern die Anfragen im Browser direkt in PL/SQL-Aufrufe umgesetzt werden. Dabei werden die Webapplikationen, die in Datenbanktabellen gespeichert sind, in Echtzeit aus Metadaten "ge-rendert".  Was kann man nun mit APEX machen? Mit APEX lassen sich Daten laden, Tabellenkalkulationen importieren, REST-Schnittstellen entwickeln, Datenvisualisierungen erstellen sowie für Desktop-Anwendungen als auch für mobile Geräte, um nur einige Beispiele zu nennen.  Es gibt eine Menge ausgezeichneter Blogeinträge zum Thema und die Community ist groß. Wer mit APEX starten möchte, kann beispielsweise folgende Tutorials verwenden:  https://apex.oracle.com/en/learn/tutorials/ https://apex.oracle.com/en/learn/resources/ Und nun gibt es APEX auch mit Autonomous Database! Was bedeutet dies für den APEX Entwickler und für den DBA, der APEX bereitstellt? "Oracle APEX on Autonomous Database" ist eine installierte, vorkonfigurierte, vollständig verwaltete und gesicherte Umgebung und stellt bis auf wenige Ausnahmen die gleichen Funktionen wie auf On-Premises Installationen zur Verfügung. APEX steht dabei sowohl für ADW (Autonomous Data Warehouse) Instanzen als auch für ATP (Autonomous Transaction Processing) Instanzen zur Verfügung. Hat man also eine (serverless) Autonomous Database - egal welchen Workload Typs - provisioniert, kann man fast sofort beginnen, mit APEX zu entwickeln. Keine weitere Installation oder Konfiguration ist nötig. Alles Wichtige für den Einstieg findet sich im Autonomous Handbuch im Kapitel 7 Creating Applications with Oracle Application Express in Autonomous Database oder auch im Blogeintrag von Joel Kallman The Quick Guide for Getting Started with APEX on Autonomous Database Serverless  Die wenigen Schritte sind auch hier kurz beschrieben: Da die APEX Instanz einer autonomous Datenbank über keine vordefinierten Workspaces für Oracle Application Express verfügt, muss zuerst ein neuer Workspace erstellt werden. Hinweis für alle Neulinge mit APEX: Ein Workspace ist ein Bereich in einer APEX Installation, die mehreren Usern erlaubt, ihre Applikation und Daten in einem gemeinsamen privaten Bereich - dem Workspace - zusammenzufassen. So können sich mehrere APEX User einen Workspace teilen oder auch einem dedizierten Workspace angehören. Datenbankseitig ist der Workspace ein logischer Bereich, der aus Tabellen, Views, Stored Procedures usw. besteht. Ein einzelnes Datenbankschema kann dabei mit einem oder mehreren Workspaces verknüpft sein. Um einen neuen Workspace anzulegen, navigiert man im Cloud Menü über die Service Konsole auf den Menüpunkt Development. Dann klickt man auf den Button "Oracle Application Express" und gelangt von dort aus in den Bereich "Administration Services". Die Administration einer APEX Instanz erfolgt in der Regel über diese "Administration Services" und nicht über SQL*PLUS oder dem Werkzeug Enterprise Manager.   Nach erfolgreicher Eingabe des Passworts des Users ADMIN, befindet man sich im "Instance Administration" Bereich. Hier lassen sich dann Workspaces anlegen und auch monitoren. Dazu kann man entweder neue User anlegen oder auch den Workspace mit einem bestehenden Schema verbinden. Dieser User ist dann ein Workspace Administrator und kann alle administrativen Tätigkeiten bzgl. des Workspaces durchführen. Und nun kann es schon losgehen: Wir navigieren entweder über die Service Console auf die Application Express Login Site und loggen uns mit dem Workspace und Username/Passwort ein. Am Besten bookmarkt man sich gleich die entsprechende URL. In meinem Fall sieht die URL ungefähr so aus: https://xxxxxx-dbjun.adb.eu-frankfurt-1.oraclecloudapps.com/ords/apex So kann man ganz einfach und schnell in wenigen Minuten und ohne detaillierte Kenntnisse von APEX Daten laden und eine Applikation entwickeln. Damit man erkennen kann, wie einfach das Handling mit APEX ist, zeige ich im Folgenden ein paar interessante Anwendungen.  Wie funktioniert zum Beispiel ein Upload einer CSV Datei in APEX? Man navigiert vom "SQL Workshop" über "Utilities" zum "Data Workshop" Button. Von hier aus lassen sich dann Daten in unterschiedlichen Formaten wie zum Beispiel CSV, XLSX, XML und JSON laden. Generell lassen sich mit dem "Create Application" Wizard, Applikationen entweder auf schon bestehenden Daten oder nach dem Neuladen von Daten erstellen.  Oder man installiert schnell eine der vielen Sample Apps (hier Live Poll) und probiert sie gleich nach der Installation aus. Was steckt eigentlich hinter APEX und wie ist das Zusammenspiel mit (serverless) Autonomous Database? Oracle APEX verwendet eine einfache 3-Tier-Architektur, bei der Anfragen vom Browser über einen Webserver an die Datenbank gesendet werden. Wie man an der URL erkennen kann, wird Oracle REST Data Services (ORDS) verwendet um die Anfragen an die Datenbank zur Bearbeitung zu senden. Innerhalb der Datenbank wird der Request dann von Oracle APEX verarbeitet. Nach Abschluss der Verarbeitung wird das Ergebnis über ORDS an den Browser zurückgegeben. Da wir es mit einer managed Plattform zu tun haben, das bedeutet Konfiguration, Patching, Monitoring und Upgrades von APEX Komponenten wird von Oracle durchgeführt, erübrigt sich eigentlich die Frage nach der APEX Version oder auch nach dem Monitoring von SQL Performance. Trotzdem lassen sich natürlich die Aktivitäten wie SQL Statements wie immer im Activity Monitor in der Autonomous Database Service Konsole monitoren, wie man aus folgendem Screenshot ersehen kann.   Möchte man wissen, welche APEX Version installiert ist, kann man sich wie in allen Tools mit dem Help Button behelfen. APEX steht, wie zu erwarten war, in der aktuellen Version 19.1 zur Verfügung.  Bestehende Applikationen lassen sich natürlich importieren. Beachten sollte man allerdings ein paar Einschränkungen beispielsweise bzgl. Administration Service, Printing Service oder im  Authentication Bereich. Nachlesen kann man diese im Kapitel zu "Restrictions and Limitations for Oracle Application Express with Autonomous Transaction Processing". Möchte man mehr zu APEX wissen, kann man unter der URL https://apex.oracle.com/en/learn/documentation/ das aktuelle Handbuch finden. Für Neulinge eignen sich die zu Beginn des Blogs erwähnten Tutorials / Handson Labs, die in ca 1-1.5 Stunden durchgearbeitet werden können. Folgende Themen stehen aktuell zum Ausprobieren zur Verfügung: Spreadsheet Lab Existing Tables Lab Proof-of-Concept Lab REST Lab Remote Tables Am Besten also einfach ausprobieren! In wenigen Minuten lässt sich damit schnell eine Anwendung auf "Oracle APEX on Autonomous Database" erstellen.   

Oracle APEX gibt es jetzt auch auf (serverless) Autonomous Database - Grund genug das Thema auch in unserem Blog zu thematisieren.  Für alle diejenigen, die sich noch nicht mit APEX beschäftigt haben,...

Database Development

SQL ganz einfach mit Quick SQL

Ist das SQL Statementschreiben mit Syntaxnachschlagen zu aufwändig? Benötigt man schnell ein paar generierte Testdaten in Datenbanktabellen? Möchte man ein Datenmodell schnell in der Datenbank realisieren? Dann kann vielleicht Quick SQL gute Dienste leisten.  Quick SQL ist eine Packaged Oracle APEX Applikation, die man entweder in Oracle APEX selbst, in Live SQL (siehe https://livesql.oracle.com)  oder aber direkt über die URL https://apex.oracle.com/quicksql/ nutzen kann. Einzige Voraussetzung ist dann ein OTN Account.  Wie funktioniert Quick SQL? Man verwendet sehr einfache Shortcuts und automatisch werden SQL Statements wie CREATE TABLE, CREATE VIEW aber auch CREATE TRIGGER, SELECT, DROP und auch INSERTS mit Zufallsdaten generiert. Das Erlernen der Abkürzungen (Shortcuts) ist dabei ganz einfach: Entweder in der APEX Dokumentation nachschlagen oder oben den Button "Syntax" ausprobieren. Noch einfacher geht es mithilfe der Samples, die an einfachen Beispielen die Funktionsweise demonstrieren. Im linken Fenster erfolgt das Eingeben der Abkürzungen und rechts wird das Ergebnis mit korrekten SQL Statements ausgegeben. Und so sieht das Ganze dann beispielsweise aus: Hier  handelt es sich um das Beispiel "Departments und Employees", das natürlich beliebig weiterverarbeitet werden kann. Kurz zur Erläuterung: Links werden Tabellen- oder Viewnamen plaziert wie DEPARTMENTS und EMP_V, danach folgen eingerückt die Spaltennamen. Die Tabelle EMPLOYEES steht rechts von DEPARTMENTS, um das Master-Detail Verhältnis anzuzeigen. Auf der rechten Seite kann man das Ergebnis erkennen: es werden 2 Tabellen - DEPARTMENTS und EMPLOYEES - angelegt. Automatisch wurden Primary Key Spalten mit Namen ID eingefügt, die mit Informationen aus Triggern befüllt werden. Möchte man dies Verhalten ändern und keine Trigger verwenden, ist dies wie auch andere Grundeinstellungen über den Button "Settings" möglich. Zusätzlich wurde in der Spalte EMPLOYEES der Foreign Key über die Spalte DEPARTMENT_ID angelegt. Die Datentypen für Spalten können mit Abkürzungen wie NUM für NUMBER, VC für VARCHAR2 usw. angegeben werden. NN steht für die NOT NULL Bedingung. Tabellendirektive - also Informationen, die für die Ganze Tabelle gelten -  werden immer mit Slash gekennzeichnet. Das können weitere Statements sein wie INSERT, SELECT oder auch ein Oracle "Rest enabling" sein. In unserem Beispiel handelt es sich um  /INSERT 14 oder /INSERT4. /INSERT 4 bedeutet dann beispielsweise das 4 INSERT Statements mit Zufallsdaten generiert werden. Folgender Screenshot zeigt ein Beispiel für ein INSERT Statement und die CREATE VIEW Definition. Die SQL Skripte lassen sich dann als Datei herunterladen - siehe Button "SAVE" - so dass man diese dann ganz einfach in anderen Tools ablaufen lassen kann. Zum Schluss noch ein Ausschnitt aus dem "Settings" Menüpunkt: Es lohnt sich die Settings vor der ersten Nutzung durchzulesen und gegebenenfalls anzupassen, um beispielsweise automatisch DROP Kommandos oder einen Schemanamen einzufügen oder das Standardverhalten beim Befüllen des Primary Keys über Trigger abzuändern. Und das wären auch schon die wichtigsten Informationen. Weitere Funktionen lassen sich leicht aus den Samples ableiten und schnell erlernen. Also einfach einmal ausprobieren!!             

Ist das SQL Statementschreiben mit Syntaxnachschlagen zu aufwändig? Benötigt man schnell ein paar generierte Testdaten in Datenbanktabellen? Möchte man ein Datenmodell schnell in der Datenbank...

Autonomous Database

Interaktive Karten, Geokodieren und ortsbezogene Analysen direkt in Oracle Autonomous Database mit Oracle Spatial Studio

Erst im Mai hatte ich hier einen Beitrag über „Location Intelligence“ unserer Autonomous Databases veröffentlicht. Aber wie schon von Ulrike Schwinn in Ihrem Post angekündigt, gibt es nun noch mehr mit dem gerade herausgekommenen Oracle Spatial Studio. Dieses ist eine „Self-service“ Anwendung zum einfachen Erstellen von interaktiven Karten und zur unkomplizierten, schnellen Analyse Ihrer ortsbezogenen Daten. Die Anwendung ist für alle diejenigen Anwenderinnen und Anwender gedacht und hilfreich, die keine spezifischen Kenntnisse im Bereich von GIS („Geographic Information System“) und den Oracle Spatial Technologies haben. Die Anwendung steht ganz ohne zusätzliche Kosten allen Nutzerinnen und Nutzern mit Oracle Cloud Subscriptions für die Autonomous Databases (Autonomous Data Warehouse, Autonomous Transactional Processing) bzw. die Oracle Database Services mit Oracle Spatial and Graph (Oracle Database Cloud Service High Performance Edition, Oracle Database Cloud Service Extreme Performance Edition, Oracle Database Exadata Cloud, Oracle Database Exadata Cloud at Customer) zur Verfügung. Auch gültige „on-premises“ Oracle Spatial and Graph Lizenzen berechtigen zur zusätzlichen Nutzung von Oracle Spatial Studio. Wie können ortsbezogene Daten auf Karten visualisiert werden? Ortsbezogene Informationen, die sehr häufig in Anwendungen mit interaktiven Karten zum Einsatz kommen, sind z.B. Adressdaten oder Datensets mit standard-konformen Beschreibungen punkt-, linien- oder flächenhafter Objekte/Abbildungen unserer realen Welt. Um eine typischerweise in Textform vorliegende Adresse auf einer Karte darstellen zu können, bedarf es der Umrechnung dieser in ein ortsbezogenes Objekt. Ein solches Objekt ist attributiv beschrieben durch Geokoordinaten für ein spezifisches Koordinatenbezugssystem („Spatial Reference System“) und kann auf einer Karte wie in Abb. 1 dargestellt werden. Adresse in Textform Umrechnung in Koordinaten (Dezimaldarstellung) Koordinaten-bezugssystem Räumliches Objekt (in der Oracle DB) Alexanderplatz1, 10178 Berlin, DE 13.4129, 52.52115 4326 (WGS84) MDSYS.SDO_GEOMETRY(2001, 4326, MDSYS.SDO_POINT_TYPE(13.4129, 52.52115, NULL), NULL, NULL)   Abb. 1: Ortsbezogenes Objekt (hier Punkt) auf Karte anzeigen Mit Oracle Spatial Studio können beliebig große Sets an Adressdaten (z.B. aus Excel-Tabellen) in eine Oracle Datenbank geladen und direkt dort geokodiert werden. Die im Hintergrund verwendeten Referenzdaten für die Umrechnung kommen von der Firma HERE und werden der Anwendung über eine Geocoding Service URL zur Nutzung bereitgestellt. Wo finden Sie Oracle Spatial Studio? Die Anwendung können Sie hier in 2 Ausführungen herunterladen: Als Quickstart Kit (.zip), welches Sie unter Windows oder Linux einfach nur auspacken. Als Java EE Enterprise Application Archive Datei (.ear) für das Deployment auf Oracle WebLogic Server. Bitte lesen Sie die jeweilige README Datei zuerst. Dort finden Sie hilfreiche Hinweise, um die Anwendung zu deployen, Anpassungen vorzunehmen bzw. diese zu starten. Beim ersten Start der Anwendung (voreingestellt ist https://localhost:4040/spatialstudio) muß ein DB Repository angegeben werden, welches die Metadaten aufnimmt. Dafür können Sie die Verbindungsdaten einer Oracle DB Instanz Ihrer Wahl angeben. Einstellungen prüfen und ggf. anpassen In Spatial Studio gibt es nur wenige Einstellungen. Prüfen Sie die Anzahl der gleichzeitig zu geokodierenden Adressen („Geocoding Batch Size“). Der Wert ist aktuell auf 500 voreingestellt. Er kann nach Bedarf angepaßt werden, muß aber in jedem Fall größer als 0 sein. Sofern die zu ladenden Daten die Größe von 50 MB überschreiten, ist auch der externe Konfigurationsparameter „dataset_max_size“ anzupassen. Dieser hat den Standardwert 50 und steht in der Datei sgtech_config.json. Einen Speicherort für die Datensets festlegen Um Datensets zu speichern bzw. auf in einer Oracle DB Instanz vorhandene Tabellen zugreifen zu können, müssen zuerst die Verbindungen („Connections“) angelegt in Spatial Studio werden. In Abb. 2 sehen Sie die bereits eingerichtete Standardverbindung (es ist in der verwendeten Testumgebung die gleiche, in welcher auch das Repository liegt) und 2 weitere Verbindungen: Eine davon zeigt auf eine Autonomous Data Warehouse Instanz, die andere auf eine Autonomous Transactional Processing Instanz. Abb. 2: Verbindung einrichten Datensets laden und geokodieren Ist der Ablageort für die Daten über die eingerichteten Verbindungen bekannt, können Sie daran gehen, Datensets hochzuladen. Derzeit unterstützt werden die Formate „Spreadsheet“ (.xlsx), „Shapefile“ (.shp) oder bereits in Oracle DB-Tabellen vorhandene Daten. Die nächsten Schritte (sehen Sie dazu auch die nachfolgenden Abbildungen) zeigen das Hochladen eines Datensets vom OpenData Portal DE, welches Adressen für E-Bike Ladestationen in Wesel bereitstellt. Verwendbare Adressinformationen sind in den ersten beiden Spalten enthalten. Die 1. Spalte zeigt auf den Ort, die 2. Spalte enthält Straße und Hausnummer. Vor dem Hochladen wurden direkt in der .xslx Datei noch manuell Spaltennamen für das spätere Mapping der Spalten eingefügt. Abb. 3: Datenset anlegen Abb. 4: Drag & Drop der Excel Tabelle in den "Spreadsheet" Bereich Abb. 5: Anpassen der Verbindung, des Tabellennamens und der Spaltenbezeichner Abb. 6: Starten der Geokodierung für die geladenen Daten Abb. 7: Mapping der für die Geokodierung verwendeten Spalten Abb. 8: Ergebnisse der Geokodierung überprüfen Das in Abb. 8 angegebene SQL Statement kann in den SQL Developer übertragen und dort ausgeführt werden. Es zeigt die Ergebnisse der Geokodierung detailliert an. Abb. 9: Überprüfung mit Hilfe des SQL Developer Detailinformationen sind u.a. der Matchcode. Dieser gibt wichtige Hinweise auf die Treffgenauigkeit beim Geokodieren. Matchcode 1: Exakter Match Matchcode 3: Alle Adressdetails bis auf die Hausnummer konnten zugeordnet werden. Matchcode 4: Nur der Ort wurde gefunden, nicht aber Straße und Hausnummer. Drei der E-Bikestationen in Wesel konnten also nicht geokodiert werden. Für sechs weitere gab es keine exakte Zuordnung, aber eine mögliche, welche übernommen wurde. Typischerweise würde man jetzt hergehen und die Daten so bereinigen, so daß in einem 2. Lauf möglichst 100 Prozent der Daten geokodiert werden können. Hilfestellung bei der Bereinigung geben dabei die Informationen, welche sich in der Spalte GC_CANDIDATES befinden. Die Kartendarstellung für die geokodierten E-Bike-Stationen sieht als Projekt in Spatial Studio so (oder ähnlich) aus: Abb. 10: Kartenansicht zu E-Bike-Stationen in Wesel Eine erste räumliche Analyse Die geokodierten Daten lassen sich nun direkt in einem Projekt interaktiv und sehr einfach räumlich analysieren. Als Beispiel für eine solche Analyse können Sie z.B. herausfinden, in welchem Bundesland (oder Bundesländern) die E-Bike-Stationen (und somit Wesel) liegen. Dafür benötigen Sie ein weiteres Datenset mit den Umrissen der Bundesländer in gleichen Projekt. Ein solches Datenset können Sie hier herunterladen und anschließend in der zuvor für Excel Tabellen beschriebenen Weise dieses Mal als Shapefile laden. Die einzelnen Schritte der Analyse können wieder über die nachfolgende Abbildungen verfolgt werden. Abb. 11: Datenset mit Bundesländern dem Projekt zur Verfügung stellen Abb. 12: Auswahl des Datensets Abb. 13: Räumliche Analyse initiieren Abb. 14: Passende Komponente für die gewünschte räumliche Analyse auswählen Abb. 15: Parameter für die gewählte räumliche Analyse setzen Abb. 16: Visuelles Ergebnis der Analyse Das Ergebnis einer "Any Interaction" Analyse der E-Bike-Stationen in Bezug auf Bundesländer ergibt demnach "Nordrhein-Westfalen". Fazit Dieser Beitrag über das Oracle Spatial Studio umfaßt einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten, ortsbezogene Informationen auf Karten darzustellen und räumliche Analysen durchzuführen, ohne vertiefte Kenntnisse von Geografischen Informationssystemen (GIS) oder Datenbanken zu haben. Mehr Informationen Infos zu Oracle Spatial Studio Demo Video zu Oracle Spatial Studio Oracle Spatial and Graph: Geocoder Developer´s Guide Deutschsprachiger Oracle Spatial Blog  

Erst im Mai hatte ich hier einen Beitrag über „Location Intelligence“ unserer Autonomous Databases veröffentlicht. Aber wie schon von Ulrike Schwinn in Ihrem Post angekündigt, gibt es nun noch mehr...

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Das neue Spatial Studio und die Oracle Datenbank

Seit Kurzem steht Oracle Spatial Studio 19.1 zum Download von OTN zur Verfügung. Oracle Spatial Studio ist ein Self-Service-Tool zur Visualisierung und Analyse von Geodaten auf der Grundlage der Oracle Spatial-Datenbanktechnologie.  Die Java Applikation ist schnell deployed und einfach zu bedienen.  Im einfachsten Fall kann man wie folgt vorgehen: Einfach den Zip File von OTN laden, auspacken und deployen und schon kann es losgehen. Voraussetzung ist eine Verbindung zu einer Datenbank (mindestens mit Version 12.2), eine Public Internet Verbindung um OpenStreetMap Styles zu verwenden und JDK 8 (>=Update 181). Dabei sollte man nicht vergessen das JAVA_HOME und den PATH zum Beispiel wie folgt zu setzen. (Ich verwende den JDK von SQL Developer 19.)  set JAVA_HOME=C:\data\sqldeveloper19\jdk\jre\ set PATH=C:\data\sqldeveloper19\jdk\jre\bin Mit start.bat lässt sich dann das Studio starten. Nach dem Start gelangt man über die URL https://localhost:4040/spatialstudio auf die Spatial Studio Anwendung; dabei ist es erforderlich eine Security Exception im Browser hinzuzufügen. Und schon kann man anfangen und man gelangt zum Loginscreen. Dort kann man sich mit dem Standarduser admin verbinden und danach Verbindungen zur Datenbank herstellen. Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise findet sich  im Get Started Dokument. Spezielles GIS Know How oder Spatial Know How ist zum Arbeiten nicht erforderlich.  Folgendes Beispiel zeigt dann eine einfache Visualisierung.  Als Datasets können kann dabei aus folgenden Quellen stammen: Excel Spreadsheets Shapefiles Datenbank Tabellen REST-Endpunkte werden automatisch für Datensätze und Ergebnisse der räumlichen Analyse generiert. Die Ergebnisse können als CSV und GeoJSON exportiert werden und dann beispielsweise mit Geschäftsdaten kombiniert werden. Lust das Ganze jetzt einmal selbst auszuprobieren? Gute Tutorials finden sich auf https://blogs.oracle.com/oraclespatial/. Darüberhinaus werden wir in den nächsten Wochen einen weiteren Post dazu veröffentlichen.  Übrigens: Spatial Studio kann mit Autonomous Datenbank Subscriptions, Oracle Database Cloud Services und On-Premises Datenbanken verwendet werden. Frei verfügbar ist es zudem in Oracle Database 18c Express Edition. Genaueres kann man im FAQ zu Oracle Spatial Studio nachlesen. Weitere Informationen und Anleitungen zum Ausprobieren finden sich auch in folgenden Beiträgen: Spatial Studio - Hello World! Oracle Spatial Studio Video        

Seit Kurzem steht Oracle Spatial Studio 19.1 zum Download von OTN zur Verfügung. Oracle Spatial Studio ist ein Self-Service-Tool zur Visualisierung und Analyse von Geodaten auf der Grundlage der...

Autonomous Database

SQL Developer Web und Autonomous DB

SQL Developer Web steht seit Ende Juni zusammen mit APEX für Autonomous Database zur Verfügung. Grund genug einen kurzen Überblick über die einzelnen Komponenten zu geben. Der Start macht SQL Developer Web.  Sucht man ausführliche Beschreibungen zur Handhabung, sollte man in jedem Fall auch folgende Quellen heranziehen: Handbücher zu Autonomous Database  Blogeintrag von Jeff Smith Was ist überhaupt SQL Developer Web? Wie startet man mit SQL Developer Web? Welche Funktionen werden von SQL Developer Web abgedeckt und welche nicht?  Eins gleich vorab: SQL Developer Web kann nur wenige Teile der Desktop Version von SQL Developer abdecken. SQL Developer Web ist wie der Name schon ausdrückt die Web Version von SQL Developer - also quasi eine "abgespeckte" Version.  Im Wesentlichen ist die Idee dahinter, dem Datenabnk Anwender eine einfache Möglichkeit zu geben, ohne Installation und Konfiguration schnell SQL Kommandos und/oder PL/SQL Skripte über die Weboberfläche abzusetzen. Übrigens wenn ich von Autonomous Database spreche, ist die Ausprägung ADW wie auch ATP damit gemeint. Oracle SQL Developer Web ist dabei eine Oracle REST Data Service Anwendung; der Zugriff erfolgt über eine schemabasierte Authentifizierung. Beim Anlegen der Autonomous Database ist dies schon für den User ADMIN durchgeführt worden, so dass man sofort zugreifen kann. Dazu navigiert man in der Service Console unter "Development".  Dort findet sich neben APEX auch das der Bereich SQL Developer Web. Ein Klick auf diesen Bereich führt dann direkt zum Login Screen. Jetzt ist ein Einloggen mit User ADMIN möglich.  Danach steht SQL Developer Web in vollem "Web"-Funktionsumfang zur Verfügung. Geöffnet ist ein Worksheet, das die Ausführung von SQL Statements und PL/SQL Skripts, die Anzeige von Ausführungsplänen und Autotracing ermöglicht - vergelichbar mit dem Woksheet von SQL Developer Desktop. Auf der linken Seite im Bereich Navigator werden die existierenden Datenbank Objekte des eingeloggten Users (hier ADMIN) angezeigt. Ein rechter Mausklick auf ein Objekt stellt das Objektmenü zur Verfügung. Dort kann man das zugehörige DDL Generieren oder Objekt Eigenschaften anpassen und auch neue Objekte anlegen. Als User ADMIN ist es natürlich möglich auch Objekte anderer User zu verwalten - die Drop-Down Liste zeigt dann die verfügbaren User an.  Interessant ist, dass der Data Modeler integriert ist. Data Modeler ist sehr hilfreich um schnell einen Überblick über das Datenmodell der Objekte zu erhalten. Ein einfaches Drag und Drop in den Data Modeler Bereich ist schon ausreichend, um einen Eindruck zu bekommen, in welcher Beziehung die Objekte zueinander stehen. Folgendes Beispiel zeigt einen Ausschnitt aus dem SH Schema.  Klickt man sich durch das Menü, kann man einige hilfreiche Funktionen entdecken. So ist es möglich sich das zugehörige DDL zu generieren, das Diagramm als SVG abzuspeichern oder auch einfach auszudrucken. Der Schema Report (das Icon ganz rechts) beispielsweise listet alle Tabellen im Diagramm, mit Spalten, Indizes und Constraints auf. Navigiert man zur Home Page erhält man weitere Informationen zu den Objekten wie zum Beispiel über die Aktualität der Statistiken, Validität oder nderung an den Objekten selbst, wie man aus folgendem Screenshot ersehen kann.  Um mit einem weiteren User arbeiten zu können, muss zuerst ein neuer Datenbank User angelegt werden und  mit entsprechenden Datenbankrechten ausgestattet werden. Folgende Statements zeigen ein Beispiel: create user test identified by "<passwort>"; grant connect, resource, dwrole to test; Im nächsten Schritt muss das Schema noch "Rest enabled" werden.  Dies wird über folgenden Aufruf gewährleistet. Mit dem Argument p_url_mapping_pattern wird ein Schema Alias vergeben, damit in der zugehörigen URL der Schemaname nicht publik wird. BEGIN    ORDS_ADMIN.ENABLE_SCHEMA(      p_enabled => TRUE,      p_schema => 'TEST',      p_url_mapping_type => 'BASE_PATH',      p_url_mapping_pattern => 'T1',      p_auto_rest_auth => TRUE    );    COMMIT; END; / Der SQL Developer Web Aufruf für TEST erfolgt dann über die entsprechende abgewandelte URL. Dabei wird die URL, die für den ADMIN User verwendet wird, einfach etwas angepasst - nämlich  "admin" wird durch "T1" ersetzt. Also statt https://xxxxb.eu-frankfurt-1.oraclecloudapps.com/ords/ADMIN/sign-in/?r=_sdw%2F%3Fnav%3Dworksheet wird jetzt folgende URL verwendet: https://xxxx.eu-frankfurt-1.oraclecloudapps.com/ords/T1/sign-in/?r=_sdw%2F%3Fnav%3Dworksheet Und schon bekommen wir den Login-Screen für den TEST User. Fazit Im Wesentlichen ermöglicht SQL Developer Web das unkomplizierte Ausführen von SQL und Pl/SQL über eine Web Oberfläche. Dabei bietet das Worksheet sogar die Möglichkeit wie beim SQL Developer in der Desktop Version Ausführungspläne zu generieren. Möchte man weitere Datenbank Operationen ausführen, ist die Desktop Version das Mittel der Wahl. Benötigt man detaillierte Aussagen über die Performance und/oder die Systemauslastung kann man die Webschnittstellen Performance Hub in der Cloud Konsole oder den Bereich Activity in der Service Konsole benutzen.             

SQL Developer Web steht seit Ende Juni zusammen mit APEX für Autonomous Database zur Verfügung.Grund genug einen kurzen Überblick über die einzelnen Komponenten zu geben. Der Start macht SQL Developer...

Database Development

JSON Update in 19c mit JSON_MERGEPATCH

Seit Oracle 12.1 wird JSON in der Datenbank unterstützt d.h. es gibt die Möglichkeit auf JSON-Daten mit Standard Datenbankmitteln zuzugreifen. Die Idee dahinter ist, nicht nur einen einfachen Textstring zu speichern und auf diesen zuzugreifen, sondern auch spezielle JSON Pfad Zugriffe oder JSON Validierungen zu ermöglichen, um nur einige Features zu nennen. Zusätzlich stehen alle relationalen Datenbank Features bei der Nutzung von JSON zur Verfügung, wie z.B. Indizes, Transaktionshandling, gemischte Abfragen, relationale Views, External Tables usw. Zusätzlich dazu gibt es Funktionen zum Extrahieren von JSON, aber auch zum Generieren von JSON Daten, zum Suchen im JSON-Dokument und zum Laden von Daten.   Benötigt man eine Einführung in das Thema, kann man folgende deutsche Textbeiträge lesen: JSON und die Oracle Datenbank JSON in 12.2: JSON Generierung, neues Data Guide Konzept, neue Objekttypen 18c Basics: Architektur, SQL*Plus, SQL für JSON   Auch in 19c sind einige interessante Erweiterungen im Bereich JSON ergänzt worden, wie zum Beispiel die Möglichkeit JSON-Dokumente mit einem Kommando deklarativ zu aktualisieren. Dazu ist die neue SQL-Funktion JSON_MERGEPATCH eingeführt worden. Welche Funktionen besitzt nun die neue SQL-Funktion JSON_MERGEPATCH? Mit JSON_MERGEPATCH lassen sich gemäß IETF-Standard bestimmte Teile eines JSON-Dokuments aktualisieren. Wie der Name schon andeutet, legt man in einer Art Patch-Dokument genau fest, wie die Änderungen im Source-Dokument aussehen sollen. JSON_MERGEPATCH führt dann anschließend die Informationen aus dem Patch- und dem Source-Dokument zusammmen.  Im aktuellen Tipp wird die Funktionalität an Beispielen demonstriert. 

Seit Oracle 12.1 wird JSON in der Datenbank unterstützt d.h. es gibt die Möglichkeit auf JSON-Daten mit Standard Datenbankmitteln zuzugreifen. Die Idee dahinter ist, nicht nur einen...

Database Development

19c mit Real-Time Monitoring für Database Developer

Datenbankentwickler sollten nicht nur SQL Statements schreiben, sondern auch die Möglichkeit haben, ihre eigenen SQL Abfragen zu monitoren und gegebenenfalls zu optimieren. Liegt es an gewissen Statements, der Parallelisierung, den Ausführungsplänen, oder vielleicht an Ressourcen, die zu knapp bemessen sind, falls Datenbankabfragen zu langsam laufen? Hilfestellung zur Beantwortung dieser Fragen liefert dabei die Datenbank selbst. Sie stellt ein eigenes Framework zur Verfügung, um ohne Verwendung von externen Werkzeugen und ohne zusätzliche Installation ein genaues Monitoring zu erlauben. Dieses Datenbank Framework besteht dabei aus speziellen Datenbank Views, PL/SQL-Packages und ein spezielles Workload Repository, um nur einige Beispiele zu nennen.  Das Real-Time Monitoring beispielsweise, das schon seit Oracle 11g in der Oracle Datenbank zur Verfügung steht, ist ein geeignetes Hilfsmittel, um zuverlässig einen detaillierten Überblick über globale SQL- und PL/SQL-Statistiken von Operationen zu erhalten. Sowohl Cursor-Statistiken (z.B. CPU-Zeiten und IO-Zeiten) als auch Ausführungsplan-Statistiken (z.B. Anzahl der Zeilen, Speicher und belegter Temp Space) werden während der Ausführung der Anweisung nahezu in Echtzeit aktualisiert. Dabei werden nicht nur die gerade aktive Operationen monitort, sondern auch Abfragen, die sich in einer Warteschlange befinden oder gar abgebrochen worden sind. Grundlage um die relevanten Statistiken anzuzeigen, sind die Views V$SQL_MONITOR und V$SQL_PLAN_MONITOR. Darüber hinaus stellt DBMS_SQLTUNE die Funktionen REPORT_SQL_MONITOR und REPORT_SQL_MONITOR_LIST bereit, um übersichtliche Reports zu erstellen.  Ein Hinderungsgrund für Database Developer diese Funktion zu verwenden, war bisher immer, dass Datenbankadministrationsrechte wie SELECT_ANY_CATALOG Rolle erforderlich waren. Mit 19c ist diese Einschränkung nun aufgehoben worden! Somit können Datenbank Developer mit weniger Privilegien beispielsweise nur mit der CONNECT und RESOURCE Rolle das Real-Time Monitoring für das Monitoren ihrer eigenen Statements verwenden.  Ein Beispiel wie Datenbank Developer das Real-Time Monitoring verwenden können, wird im folgenden Tipp beschrieben und demonstriert

Datenbankentwickler sollten nicht nur SQL Statements schreiben, sondern auch die Möglichkeit haben, ihre eigenen SQL Abfragen zu monitoren und gegebenenfalls zu optimieren. Liegt es an...

Autonomous Database

Autonomous Database jetzt auch mit Location Intelligence

Seit Ende Mai ist die Unterstützung für die Arbeit mit Geodaten auch in den beiden Autonomous Datenbanken verfügbar. In der Oracle Datenbank lange etabliert und mit jeder Version seit Oracle DB 8i immer weiter vervollständigt und verbessert, hat die Prozessierung, Analyse und Nutzung von Geodaten jeglicher Art (Vektor, Raster, Netzwerke, Punktwolken, etc.) längst Einzug gehalten in moderne Datenbank-zentrische Applikationen und ist aus diesen derzeit nicht wegzudenken. Autonomous Data Warehouse und Autonomous Transaction Processing ziehen nach und ermöglichen nunmehr grundlegende Funktionen zur Speicherung, Indexierung und Analyse von 2-dimensionalen Vektordaten. Letzteres inkludiert sowohl typische "Point-in-Polygon" Abfragen, Umgebungssuchen, räumliche Verschneidungen, Distanz- und Flächenberechnungen, Linear Referencing für die Analyse von Ereignissen entlang von linearen Netzen, als auch "Geofencing" Abfragen, bei denen sich bewegende Objekte dahingehend überwacht werden können, ob sie sich in einen definierten Raum hinein- oder wieder herausbewegen. Mehr zum Thema ist (in englischer Sprache) in diesen beiden Blog Posts zu lesen: Autonomous Data Warehouse - Now with Spatial Intelligence Autonomous Transaction Processing - Now with Spatial Intelligence Probieren Sie es aus. Wir sind gespannt auf Ihr Feedback.        

Seit Ende Mai ist die Unterstützung für die Arbeit mit Geodaten auch in den beiden Autonomous Datenbanken verfügbar. In der Oracle Datenbank lange etabliert und mit jeder Version seit Oracle DB 8i...

Analytics

Analytics Cloud: Zugriff auf das BI Repository mit dem BI Admintool

Die Oracle Analytics Cloud ist grundsätzlich betrachtet die Weiterentwicklung der Oracle BI Enterprise Edition (OBIEE) für die Oracle Cloud als Platform Service. Wie auch in der sogenannten "on-premise" Version von BI 12c kommt hier zum Erstellen und Bearbeiten des BI Datenmodells (auch als "Common Enterprise Information Model" bezeichnet) das Business Intelligence Developer Client Tool (BI Admintool) zum Einsatz. Der BI Administration Tool-Client ist eine Windows-Anwendung, mit der Sie Ihr Oracle BI-Repository erstellen und bearbeiten können. Das Administration Tool kann im Offline-Modus oder im Online Modus betrieben werden. Das BI Admintool wird regelmäßig aktualisiert und in zwei Varianten angeboten: Oracle Business Intelligence Developer Client Tool: Die aktuelle Version lautet 12.2.1.4.0 und trägt damit dieselbe Versionsnummer wie die aktuelle BI 12c on-premise Version. Oracle Analytics Developer Client Tool: Die aktuelle Version lautet 105.2.0-307 und ist damit an die Versionsnummer der Analytics Cloud Instanzen angelehnt. Es können übrigens beide Versionen parallel installiert werden - hierzu muss lediglich jeweils ein separates Installationsverzeichnis ausgewählt werden (z.B. C:\ORCL\BI12cAdmin und C:\ORCL\OACAdmin). Der wesentlichste funktionale und sichtbare Unterschied zwischen den beiden Versionen ist im Menü bzw. in der Menüleiste zu finden: In der On-Premise Version des BI Admintools ist die Option "Open in the Cloud" ausgegraut bzw. deaktiviert: In der Analytics Cloud Variante ist die Option "Open in the Cloud" verfügbar. Wie kann ich nun die Analytics Cloud Variante des BI Admintools nutzen, um das BI Repository quasi im "Cloud Online" Modus zu öffnen? In diesem Blogeintrag möchten wir diese Frage beantworten. BI Admintool: Die Option "Open in the Cloud" Wir gehen im folgenden davon aus, dass die beiden folgenden Schritte bereits durchgeführt sind: Installation von Analytics Developer Client Tool Zugriff auf eine Analytics Cloud Instanz mit dem Feature Set "Business Intelligence - Enterprise Data Models". Benutzer mit der Berechtigung "BI Service Administrator". Nach der Auswahl der Option "File/Open in the Cloud" müssen Sie die nachfolgenden Parameter eintragen. Einige davon sind als nicht änderbarer Standardwert zu betrachten - wir haben das in der nachfolgenden Tabelle vermerkt. Die Eingabefelder User: Der Anmeldename Ihres Oracle Cloud Accounts Password: Ihr Passwort des Oracle Cloud Accounts Cloud: bootstrap (Standardwert) Host name: Der Hostname wird abgeleitet aus der Service Instanz URL Port number: 443 (Standardwert) SSL - Trust Store: Der Pfad ergibt sich automatisch aus dem Installationsverzeichnis des BI Admintools. SSL - Password: changeit (Standardwert) Erläuterungen Der Hostname kann aus der "Oracle Analytics Cloud URL" abgeleitet werden. Beispiel: Analytics Cloud URL: https://myoacinstance-mycloudaccountname.analytics.ocp.oraclecloud.com/dv/ui?pageid=home Hostname: myoacinstance-mycloudaccountname.analytics.ocp.oraclecloud.com     Das BI Repository wird nun aus der Cloud geladen und kann bearbeitet werden. Nach dem Abschluß der Bearbeitung müssen noch zwei Schritte durchgeführt werden, um das geänderte Repository freizugeben und in der Analytics Cloud Instanz anzuwenden: Sichern der Änderungen: File / Save. Der globale Consistency Check sollte auf jeden Fall durchgeführt werden. Publizieren der Änderungen in die Cloud Instanz: File / Cloud / Publish. Mit diesen abschließenden Schritten wird das Repository in die Cloudinstanz hochgeladen und freigegeben. Die Änderungen im BI-Repository sind dann direkt sichtbar - ggf. melden Sie sich mit Ihrem Account neu an der OAC-Instanz an. Weiterführende Links OAC: How to Connect to the Oracle Analytics Cloud (OAC) RPD using Client Admintool (Doc ID 2432176.1)

Die Oracle Analytics Cloud ist grundsätzlich betrachtet die Weiterentwicklung der Oracle BI Enterprise Edition (OBIEE) für die Oracle Cloud als Platform Service. Wie auch in der...

Oracle Database 19c jetzt

Nachdem Oracle Database 19c seit Februar diesen Jahres auf Oracle Engineered System verfügbar ist, ist es nun auch für weitere Plattformen soweit: Seit ein paar Tagen kann Oracle Database 19c (19.3) auch für on-premise Installationen für Linux X86-64 und Oracle Solaris (SPARC systems, 64-bit) zum Download von Oracle Software Delivery Cloud und Oracle Technology Network geladen werden. Parallel dazu sind auch die entsprechenden Docker Buildfiles unter https://github.com/oracle/docker-images/tree/master/OracleDatabase/SingleInstance/dockerfiles/19.3.0 verfügbar.  Wichtig zu wissen ist, dass 19c (aka 12.2.0.3) das letzte Release der Oracle Database 12c Produktfamilie (einschließlich Oracle Datenbank 18c) ist und als „Long Term“ Release oder auch  als "Terminal Patch Release" bezeichnet wird. Alle Informationen zum Release Schedule finden sich übrigens wie immer in der My Oracle Support Note "Release Schedule of Current Database Releases (Doc ID 742060.1)". Obwohl bei der Entwicklung die Release Stabilität eine wichtige Rolle spielte - Oracle Database 19c wird sicherlich das Zielrelease für die meisten Datenbank Upgrades sein - gibt es auch einige sehr interessante Features wie zum Beispiel im Bereich Automatisierung, Datenmanagement, Performance, Security usw. Einen guten Überblick über alle 19c Features kann man über den New Features Guide oder ganz einfach über die Database Features Applikation (siehe Screenshot) erhalten.   Mehr dazu werden wir in den nächsten Wochen und Monaten dazu veröffentlichen. Informationen zur Lizenzierung findet sich wie immer im Database Licensing Information User Manual.  Hinweis: Steht (noch) keine 19c Instanz zur Verfügung, kann man sich - speziell für das Ausprobieren von SQL und PL/SQL Features - mit Oracle Live SQL behelfen. Live SQL (http://livesql.oracle.com) ist mit der aktuellen 19c Version ausgestattet und hilft mit Tutorials und einer umfangreichen Code Library bei einem schnellen Einstieg. 

Nachdem Oracle Database 19c seit Februar diesen Jahres auf Oracle Engineered System verfügbar ist, ist es nun auch für weitere Plattformen soweit: Seit ein paar Tagen kann Oracle Database 19c (19.3)...

Autonomous Database

Oracle Autonomous Database mit Terraform bereitstellen

Die Oracle Autonomous Database oder kurz Autonomous DB ist eine "Cloud-Only"-Implementierung, die es ermöglicht eine Datenbank schnell, sicher und ohne großen Administrationsaufwand zu erstellen und zu betreiben. Die Nutzung von Hashicorps-Terraform unterstützt das sichere und skalierbare Skripten der Bereitstellung einer oder mehreren Autonomous DBs. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die notwendigen Schritte und zeigt anhand eines Praxis-Beispiels wie die Bereitstellung durchzuführen ist. Warum Terraform? Agilität ist eines der Hauptargumente für Cloud-Computing. Das schnelle Hoch- und Runter-Skalieren von Applikations-Umgebungen funktioniert am Effektivsten mittels Skripten zur automatischer Bereitstellung, Änderung und Löschung. Zusätzlich werden in modernen Cloud-Anwendungen häufig DevOps-Ansätze verfolgt. Das heißt, neben der Bereitstellung des Programm-Codes werden auch die benötigten Laufzeitumgebungen, wie Web-Server, Datenbanken etc. im Code erzeugt. Um Agilität und DevOps im Enterprise Cloud Umfeld verwenden zu können, gibt es weitere Anforderungen wie Source-Code-Verwaltung, Erweiterbarkeit, Einhaltung von Richtlinien und ähnliches. Alle diese Anforderungen können mit Terraform der Firma Hashicorp abgedeckt werden. Hashicorp ist ein unabhängiges Unternehmen und unterstützt alle gängigen Cloud-und Automatisierungs-Anbieter. Typische Anwendungsfälle für Terraform sind: Infrastruktur as Code, Multi-Cloud und Self-Service-Infrastructure.  Infrastructure as Code ist ein typisches DevOps-Cloud-Szenario, in dem Programmcode inklusive Infrastruktur bereitgestellt wird. Der Multi-Cloud-Ansatz ermöglicht es aus einer zentralen Bereitstellungs-Umgebung, Applikations-Komponenten bei verschiedenen Cloud-Anbietern automatisiert bereit zu stellen. In einer Self-Service-Infrastructure werden Cloud-Komponenten aus einem Bestellportal durch den Verbraucher selbst angefordert und erstellt. Übersicht der Bereitstellung Autonomous Database Im ersten Schritt wird die Terraform-Laufzeitumgebung installiert und konfiguriert. Anschließend wird die gewünschte Ressourcen-Konfiguration beschrieben. In unserem Fall ist es Oracle Autonomous Database, das mit wenigen Parametern definiert wird. Die Bereitstellung erfolgt durch Starten des Terraform-Skripts, das die Cloud API der Oracle Cloud verwendet, um alle Einzelkomponenten schnell und in der richtigen Reihenfolge bereitzustellen. Bei der Erstellung kommuniziert der Client auf dem Terraform installiert wurde direkt mit der Oracle Cloud Infrastructure API. Die Terraform-Client-Software kann innerhalb oder außerhalb der Oracle Cloud installiert werden. Hinweis: Sie können beim Erstellen einer neuen Compute-Instanz in der Oracle Cloud den Image-Typen "Oracle Cloud Developer Image" auswählen. Auf diesem Image ist Terraform bereits vorinstalliert.  Die Bereitstellung im Detail Im ersten Schritt wird die Laufzeitumgebung für Terraform installiert und konfiguriert. Diese Schritte sind in der Dokumentation oder in einem meiner früheren Blog-Einträge "Terraform - Automatische Erstellung einer DBaaS-Instanz in der Oracle Cloud Infrastructure" ausführlich beschrieben.  In einem Verzeichnis erzeugt man im nächsten Schritt eine Datei mit der Bezeichnung autonomousDatabase.tf (kann man natürlich auch anders bezeichnen, allerdings muss die Endung .tf lauten). Anschließend kopiert man sich folgendes Programm-Listing in die Datei.  resource "oci_database_autonomous_database" "test_autonomous_database" {     admin_password = "<hierDasAdminPasswort"     compartment_id = "<hierDieCompartmentID>"     cpu_core_count = "1"     data_storage_size_in_tbs = "1"     db_name = "BUADB" } Zu den Parametern: admin_password - Das Passwort des Datenbank-Adminstrators compartment_id - Die eindeutige Oracle Cloud Infrastruktur ID des gewünschten Compartments (hier ist eine Beschreibung, wie diese ermittelt wird) cpu_core_count - Anzahl der gewünschten Cores data_storage_size_in_tbs - Größe des Datenbank-Storage db_name - Der Name der Datenbank Ohne Angabe des Workload-Typs wird als Standard Transaction Processing ausgewählt. Der Workload-Typ ist ein optionaler Parameter mit der Bezeichnung db_workload="OLTP" für Autonomous Transaction Processing oder db_workload="DW" für Autonomous Data Warehouse. Das gilt auch für den Lizenz-Typ, ohne Angabe wird Bring Your Own License verwendet, bei License Included muss der optionale Parameter folgendermaßen aussehen: license_model = "LICENSE_INCLUDED" Diese eine Datei reicht jedoch nicht aus. Es fehlt noch die Authentifizierung und Autorisierung, dass die Datenbank angelegt werden darf. Dafür legen wir uns eine Datei namens provider.tf an (auch diese Datei kann umbenannt werden, benötigt jedoch die .tf Endung). Nach Anlegen der Datei kopieren wir folgendes Programm-Listing: provider "oci" {   region           = "eu-frankfurt-1"   tenancy_ocid     = "<hierDieTenancyID>"   user_ocid        = "<hierDieBenutzerID>"   fingerprint      = "<hierDenFingerprintWert>"   private_key_path = "<hierPfadZumPrivateKey>" } Zu den Parametern: region - Die gewünschte Region in der die Bereitstellung erfolgen soll, in unserem Fall Frankfurt. tenancy_ocid - Die eindeutige Tenancy/Account Oracle Cloud Infrastructure ID oder kurz OCID. Hier ist eine Beschreibung, wie sie ermittelt wird. user_ocid - Die eindeutige Benutzer OCID. Hier ist eine Beschreibung, wie sie ermittelt wird. private_key_path - Der Pfad zu dem Private-Key-File im PEM-Format. Hier ist eine Beschreibung, wie der Schlüssel erzeugt wird. fingerprint - Der Fingerprint des Public-Key-Files, dass in die Oracle Cloud hochgeladen werden muss. Hier ist eine Beschreibung, wie sie ermittelt wird. Wenn man alle Parameter in den beiden Dateien eingetragen hat initialisiert man im ersten Schritt Terraform mit dem Befehl terraform init. Anschliessend wird mit dem Befehl terraform apply die Erstellung der Autonomous Database Instanz initiiert. Nach ca. 5 Minuten ist die Instanz erstellt.  Hinweis: Wenn es zu Fehlermeldungen kommt, sind diese recht sprechend und haben in den meisten Fällen mit der Authentifizierung zu tun! In diesem Fall prüfen Sie bitte noch einmal die Parameter in der provider.tf Datei auf ihre Richtigkeit. Auch Änderungen sind in Terraform kein Problem, wenn Sie zum Beispiel die Anzahl der Cores hoch setzen möchten, ändern Sie diesen Parameter in der autonomousDatabase.tf Datei und initiieren Sie die Änderung mit dem erneuten Aufruf terraform apply. Das Löschen der Umgebung erfolgt ebenfalls sehr einfach, rufen Sie terraform destroy auf, nach Bestätigung wird die Instanz gelöscht. Was als nächstes? Dieses Beispiel ist bewusst sehr einfach gehalten und es gibt eine Reihe von möglichen Erweiterungen.  Zum Beispiel können die Parameter, die wir in den Dateien angegeben haben auch als Umgebungsvariablen in einer Datei definiert werden. Die in dem Beispiel verwendeten Parameter stellen eine Minimalkonfiguration dar, es können auch optionale Parameter hinzugefügt werden, um z.B. den Standard-Anzeigenamen zu ändern.  Es können weitere Komponenten hinzugefügt und Konfigurationen innerhalb der Umgebungen direkt nach Erstellung der Ressourcen durchgeführt werden. Die Kombination von Terraform-Beschreibungen und dem Ressourcen Manager in der Oracle Cloud Infrastructure ermöglicht Ihnen die Planung der Ausführungszeit und das Hinterlegen der Skripte in Ihrem Oracle Cloud-Account.  Eine Beschreibung, wie diese Erweiterungen implementiert werden, finden Sie auf https://www.terraform.io/docs/providers/oci/index.html . Dort finden Sie eine sehr ausführliche Dokumentation der Funktionalitäten. Es gibt auch eine Reihe von fertigen Beispielen auf GitHub unter https://github.com/terraform-providers/terraform-provider-oci Fazit Dieser Artikel umfasst einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten, welche mit der Kombination Terraform und Oracle Cloud Infrastructure möglich ist. Wenn es um DevOps, Multi-Cloud oder Self-Service-Applikationen geht, ermöglicht Terraform die bis dato beste Umsetzung der Anforderungen.  

Die Oracle Autonomous Database oder kurz Autonomous DB ist eine "Cloud-Only"-Implementierung, die es ermöglicht eine Datenbank schnell, sicher und ohne großen Administrationsaufwand zu erstellen und...

Security

Oracle Database Security Assessment Tool jetzt in Version 2.1.0

Letztes Jahr haben 18.000 Kunden das Oracle Database Security Assessment Tool (DBSAT) heruntergeladen. Damit gehört DBSAT zu den beliebtesten Oracle Tools der letzten Zeit. Die erste Version (1.0.1) erschien im Juni 2016. Seitdem wird DBSAT stetig weiterentwickelt, mit Security Best-Practices angereichert und entsprechend neuer Oracle Datenbank-Versionen aktualisiert. Angesichts zunehmender Gefahr durch Datenmissbrauch und gleichzeitig steigenden Anforderungen durch gesetzliche Vorschriften, ist der Schutz sensibler Unternehmensdaten von entscheidender Bedeutung. Mit DBSAT 2.1.0 veröffentlicht Oracle nun eine neue aktualisierte Version des Oracle Database Security Assessment Tools. Was ist neu im DBSAT 2.1.0? Unterstützung von Oracle Database 18c, 19c und Autonomous Databases Berichte mit Verweisen auf STIG-Regeln (Security Technical Implementation Guides) Suchmuster für das Auffinden sensibler Daten für die Sprachen: Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch Neue Security Best-Practices zu Password-Files, Global Names, Instance Names, RMAN Backups und mehr Aktualisierte Sicherheits-Hinweise und Empfehlungen Empfohlene Sicherheitsmaßnahmen für gefundene sensible Daten Aktualisierte Daten-Kategorien Weitere Informationen zum DBSAT auf der DBSAT OTN Homepage  https://www.oracle.com/database/technologies/security/dbsat.html DBSAT Download siehe MOS Note 2138254.1 https://support.oracle.com/epmos/faces/DocumentDisplay?id=2138254.1 Weitere DBSAT Tipps: Überprüfung der Datensicherheit mit dem Oracle Database Security Assessment Tool https://apex.oracle.com/pls/apex/germancommunities/dbacommunity/tipp/6302/index.html Das Oracle Database Security Assessment Tool sucht nun nach sensiblen Daten https://apex.oracle.com/pls/apex/germancommunities/dbacommunity/tipp/6481/index.html

Letztes Jahr haben 18.000 Kunden das Oracle Database Security Assessment Tool (DBSAT) heruntergeladen. Damit gehört DBSAT zu den beliebtesten Oracle Tools der letzten Zeit. Die erste Version (1.0.1)...

SQL und PL/SQL Tipps

Did you already know: Oracle Architektur im "interactive diagram"

Oracle Database 18c ist kein Major Release, trotzdem finden sich einige interessante Features und Neuigkeiten. Hat man schon länger nicht mehr mit Oracle gearbeitet, oder möchte man schnell den neuen Kolleginnen und Kollegen die Oracle Datenbank erklären, eignet sich sicherlich das Oracle Database Concepts Handbuch als Lektüre. Angefangen bei den Oracle Begrifflichkeiten bis zu Process und Memory Management bietet dieses Handbuch einen guten Überblick und Einstieg. Zusätzlich dazu ist mit der Version 18c ein neues Architekturdiagramm zur Verfügung gestellt worden - das interaktive Architekturdiagramm.  Auf 29 Slides wird die 18c Datenbank mit Datenbankdateien, Prozessen, Memory usw. oder auch die Multitenant Architektur erklärt. Mit einem einfachen Mausklick kann man beispielsweise von der Datenbank Instance bis zur Detaildarstellung des Large Pools gelangen. Flankiert wird das Ganze durch eine zusätzliche kurze Textbeschreibung unterhalb der (Powperpoint) Grafik, die weitere Informationen zu der entsprechenden Ansicht liefert.  Möchte man noch weitere Details erfahren, gelangt man mit einem Klick der linken Maustaste auf die entsprechende Seite im Database Concepts Guide. Was will man mehr? Am Besten ausprobieren und den Link bookmarken :) - http://www.oracle.com/webfolder/technetwork/tutorials/architecture-diagrams/18/technical-architecture/database-technical-architecture.html    Hinweis: Steht (noch) keine 18c Instanz zur Verfügung, kann man sich - speziell für Features im SQL Bereich - mit Oracle Live SQL behelfen. Live SQL (http://livesql.oracle.com) ist mit der aktuellen Datenbank Version ausgestattet und hilft mit Tutorials und einer umfangreichen Code Library bei einem schnellen Einstieg.  

Oracle Database 18c ist kein Major Release, trotzdem finden sich einige interessante Features und Neuigkeiten. Hat man schon länger nicht mehr mit Oracle gearbeitet, oder möchte man schnell den neuen...

Database Development

Oracle Database 18c Express Edition ist verfügbar

Oracle Database 18c XE (18.4) für Linux x64 steht seit 19. Oktober als Download von OTN zur Verfügung. Das Neue an dieser Version ist nicht nur das Release, sondern auch die Ausstattung:  es handelt sich nämlich um eine Datenbank Edition mit Enterprise Features und Optionen wie In-Memory, Partitionierung, Advanced Compression, Oracle Spatial, Advanced Analytics, Advanced Security usw. Mehr zur Lizenzierung und den verfügbaren Features findet sich im Oracle Database 18c Express Edition Licensing Information Guide. Wie bei allen vorangegangenen XE Editionen handelt es sich auch bei 18c XE um eine durch die Community unterstützte Edition. Bitte verwenden Sie das Oracle Database XE Community Support Forum für Hilfe, Feedback und Erweiterungsanfragen. Mit 18c XE können Datenbank Entwickler nun den Funktionsumfang der Datenbank ausschöpfen, Enterprise Features testen und ihre Applikationen entwickeln. Natürlich gibt es auch einige Einschränkungen, die in der folgende Liste zu finden sind:  Bis zu 12 GB User Daten  Bis zu 2 GB Datenbank Memory Bis zu 2 CPU Threads Bis zu 3 Pluggable Datenbanken Am besten gleich herunterladen und testen. Übrigens steht XE jetzt auch auf Oracle Cloud Infrastructure (OCI) Yum-Servern zur Verfügung. Folgender Blogpost beschreibt wie man XE OCI installiert, konfiguriert und sich damit verbinden kann: https://blogs.oracle.com/developers/oracle-database-18c-xe-on-oracle-cloud-infrastructure:-a-mere-yum-install-away Anmerkung: Weitere Informationen zu 18x XE findet sich im Oracle Database XE FAQ und im Handbuch.

Oracle Database 18c XE (18.4) für Linux x64 steht seit 19. Oktober als Download von OTN zur Verfügung. Das Neue an dieser Version ist nicht nur das Release, sondern auch die Ausstattung:  es handelt...

Cloud

Oracle Database 18.1 für Cloud und Exadata

Dominic Giles, Master Product Manager Oracle Database, hat am Freitag den 16. Februar im Oracle Database Insider Blog die Verfügbarkeit von Oracle Database 18c für Cloud und Oracle Engineered Systems angekündigt. Das genaue Release Schedule lässt sich wie immer in My Oracle Support mit Doc ID 742060.1 nachlesen. Im Moment ist das 18c Release für Exadata Software auf On-Premise Installationen verfügbar. Die Cloud Freigaben werden in Kürze folgen. Dort findet man auch die Information, dass die On-Premise Software im Sommer freigegeben werden soll. Die offiziellen Handbücher sind schon auf OTN im Documentation Bereich zu finden. Darüberhinaus sind auf der OTN 18c Einstiegsseite erste Videos und White Paper zu 18c abgelegt. Möchte man selbst erste 18c Features - speziell für den SQL Bereich - einfach und schnell ausprobieren, kann man auch Oracle Live SQL verwenden (siehe auch unseren Blogeintrag zum Thema). Live SQL (http://livesql.oracle.com) ist jetzt nämlich mit der Datenbank Version 18c ausgestattet. Durchsucht man die Code Library nach 18c wird man auch schnell fündig und kann die ersten Skripte zum Thema JSON in 18c, polymorphic table function, private temporary tables u.v.m. ausprobieren.  Auch wir werden in nächster Zeit einige Posts zum Thema 18c hier im Blog veröffentlichen - Stay tuned!

Dominic Giles, Master Product Manager Oracle Database, hat am Freitag den 16. Februar im Oracle Database Insider Blog die Verfügbarkeit von Oracle Database 18c für Cloud und Oracle Engineered Systems ...

Security

DBSAT jetzt mit Sensitive Data Discovery

Das Database Security Assessment Tool (DBSAT) hat seit dem 20. Januar einen Nachfolger bekommen. Die neue Version wurde unter anderem mit einer Discovery-Funktionalität ausgestattet, welche sensitive Daten in Oracle Datenbanken suchen kann. Diese Funktionalität kann Sie bei der Umsetzung diverser Gesetze und Richtlinien unterstützen, wie zum Beispiel bei der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), welche im Mai 2018 in Kraft tritt. Highlights dieser Version sind: Aufspüren sensibler und persönliche Daten in Oracle Datenbanken wie Gesundheitsdaten, Mitarbeiter-Daten, IT-Daten, Religion, politische Zugehörigkeit, usw. Aufzeigen von Risiken, welche sich auf die DSGVO-Artikel 25 und 32 beziehen Unterstützung bei der Datenschutzfolgenabschätzung (Data Protection Impact Assessments, DPIA) durch Bewertung der Risiken Empfehlungen von Sicherheitsmaßnahmen zur Unterstützung von Compliance-Anforderungen DBSAT ist natürlich wie sein Vorgänger für Oracle Kunden kostenfrei. Jeder Kunde mit einem aktiven Supportvertrag kann dieses Werkzeug unter Oracle Support Document 2138254.1 beziehen. Einen Einblick zum Thema "Sensitive Data Discovery" mit dem Oracle Database Security Assessment Tool finden Sie hier in diesem Tipp. Eine kurze Präsentation des Tools finden Sie hier auf YouTube. Hier finden Sie ein deutschprachiges Whitepaper: Database Security Assessment Tool

Das Database Security Assessment Tool (DBSAT) hat seit dem 20. Januar einen Nachfolger bekommen. Die neue Version wurde unter anderem mit einer Discovery-Funktionalität ausgestattet, welche sensitive...

Oracle und Docker: Tipps und News

Im Rahmen eines Vortrags, den ich kürzlich auf einer IT-Konferenz gehalten habe, ist mir folgendes aufgefallen: Obwohl der Einsatz von Oracle Software (im speziellen die Oracle Datenbank) in Docker Containern bereits seit einiger Zeit supported ist und es dazu auch verschiedene von Oracle vorbereitete Möglichkeiten gibt, ist diese Tatsache noch nicht allen bekannt. Es tauchen immer wieder verschiedene Fragen dazu auf. Ich möchte daher an dieser Stelle kurz die wichtigsten Informationen und einige News zum Thema "Oracle und Docker" zusammenfassen: Oracle Datenbanken können in Docker Containern betrieben werden, was unter Berücksichtung weniger Einschränkungen - z.B. derzeit noch kein Einsatz als Real Application Cluster - von Oracle offiziell supported ist (siehe MOS Note 2216342.1). Sinngemäß das Gleiche gilt für den Oracle WebLogic Server, dessen Betrieb in Docker Containern ebenfalls supported ist (siehe MOS Note 2017945.1). Die Bereitstellung einer Oracle Datenbank als Docker Container dauert nur wenige Minuten und kann prinzipiell auf zwei Arten erfolgen: in Form vorgefertigter Docker Images (z.B. aus dem Docker Store unter https://store.docker.com ) die nach einmaligem Herunterladen ("docker pull") beliebig oft verwendet werden können. durch das Erstellen von an die eigenen Bedürfnissen angepassten Images mithilfe von Oracle bereitgestellter Build-Skripte von GitHub (https://github.com/oracle/docker-images/tree/master/OracleDatabase). Diese Vorgehensweise dauert zwar initial etwas länger als die erst genannte, erlaubt dafür im Gegensatz dazu einen größeren Einfluss auf den Inhalt des Images wie z.B. die Auswahl konkreter Datenbank-Editionen und -Versionen. Die genannten Methoden werden kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert. So ist z.B. geplant auch Dockerfiles für die Verwendung von Oracle RAC Datenbanken bereit zu stellen. Praxisnahe Tipps und konkrete Hinweise zur Nutzung von Oracle Datenbanken in Docker Containern finden sich u.a. in folgendem Blog Artikel meines Kollegen Ralf Durben: https://blogs.oracle.com/coretec/nutzung-von-oracle-datenbanken-in-docker-containern Ergänzend dazu finden sich hier die Folien meines o.g. Vortrags mit weiteren Hinweisen zu Oracle und Docker. Viele Informationen rund um das Thema "Container und Oracle" - sowohl in On-Premises Software als auch in der Cloud - finden sich außerdem auf https://developer.oracle.com/containers.

Im Rahmen eines Vortrags, den ich kürzlich auf einer IT-Konferenz gehalten habe, ist mir folgendes aufgefallen: Obwohl der Einsatz von Oracle Software (im speziellen die Oracle Datenbank) in Docker...

Security

Anonymisierung von Daten in der Oracle Datenbank: wie funktioniert das?

Wir werden immer wieder danach gefragt wie Anonymisierung in der Datenbank funktioniert. Je nach Anforderung bietet die Oracle Datenbank dazu verschiedene Möglichkeiten wie Virtual Private Database, Label Security, Data Redaction und Data Masking. Was sind die Unterschiede? Welche Konzepte stecken dahinter? Virtual Private Database (VPD) Die existierenden Objektprivilegien, die Anwendern das Lesen, Einfügen, Ändern und Löschen von Daten erlauben, zielen immer auf alle Zeilen einer Tabelle. Soll der Zugriff auf Zeilenebene gesteuert werden, weicht man entweder auf die Steuerung des Zugriffs über Anwendungen aus oder verwendet Views. Oracle bietet schon seit der Version Oracle8i eine weitere Lösung für dieses Problem: Die Lösung ist unter den Namen Fine Grained Access Control (FGAC) oder auch Virtual Private Database (VPD) bekannt. Es handelt sich dabei um ein Feature der Enterprise Edition. VPD implementiert die Kontrolle für den Zugriff auf einzelne Zeilen auf der Ebene der Tabelle: Mit dem Paket DBMS_RLS werden die Befehle INSERT, UPDATE, DELETE und SELECT, die auf eine mit VPD geschützte Tabelle zugreifen, um eine zusätzliche WHERE-Bedingung erweitert. Diese WHERE-Bedingung wird flexibel durch eine Funktion erstellt, die der Datenbankadministrator oder Anwendungsentwickler schreiben muß. Enthält das SELECT, UPDATE oder DELETE bereits eine WHERE-Bedingung, wird die von der Funktion erzeugte WHERE-Bedingung einfach mit AND angehängt.  Label Security Oracle Label Security (OLS) ist eine Option der Enterprise Edition der Datenbank. Was ist die Idee dahinter? Will man den Zugriff nur auf bestimmte Zeilen erlauben, hat man die Möglichkeit entweder Views anlegen, VPD zu programmieren oder einfach Label Security zu verwenden. Kurz beschrieben handelt es sich bei Oracle Label Security um eine fertige Anwendung, die auf Oracle Virtual Private Database aufgebaut ist.  Wie funktioniert OLS? Zunächst werden Labels definiert. Offizielle Labels sind zum Beispiel "streng geheim", "geheim", "Verschlusssache - vertraulich" und "Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch". Dann werden die definierten Labels einzelnen Tabellenzeilen zugewiesen und dabei in einer separaten Spalte gespeichert. Die Spalte wird automatisch in jeder Tabelle angelegt, die für das Arbeiten mit OLS vorbereitet wird. Schliesslich erhalten auch die Benutzer Labels. Nach jedem Einloggen ist deren Labelinformation Teil ihres session context. Greift nun ein Benutzer auf Datensätze in einer für OLS vorbereiteten Tabelle zu, wird wie immer zunächst überprüft, ob dieser Benutzer überhaupt über die notwendigen Privilegien verfügt, auf die Tabelle zuzugreifen. Ist das der Fall, wird über einen Abgleich des Benutzerlabels und des Zeilenlabels festgestellt, auf welche Sätze genau der Benutzer zugreifen darf.  Oracle Data Redaction Seit dem Datenbank Release Oracle Database 12c gibt es im Rahmen der Advanced Security Option (ASO) das Feature Data Redaction, welches auch für 11.2.0.4 nachträglich verfügbar ist (Backport). Das Ziel ist dabei ein dynamisches Data Masking, also eine Unkenntlichmachung von Teilen der Ausgabe direkt beim Zugriff auf die Daten. Data Redaction wird über das Package DBMS_REDACT eingesetzt. Data Redaction verändert zwar ebenfalls Daten, aber ausschliesslich für die Ausgabe und damit der Darstellung von Produktivdaten, die in Berichten oder Anzeigemasken sichtbar werden. Die ursprünglichen, also gespeicherten, Daten bleiben dabei unverändert. Die mit Data Redaction bearbeiteten Daten können sogar nach wie vor für WHERE Bedingungen, in INSERTs, UPDATEs und DELETEs, für Berechnungen und für das Anlegen von Indizes verwendet werden. Data Masking Für Entwicklungs- und / oder Testumgebungen dürfen in der Regel keine Daten aus einer Produktionsumgebung verwendet werden. Mit dem Oracle Data Masking Pack können sensible Produktionsdaten irreversibel mit fiktiven Daten ersetzt werden. Kopien von Produktionsdatenbanken mit anonymisierten Daten können so einfach und schnell für Test- und Entwicklungsumgebungen bereitgestellt werden.  Voraussetzung für Data Masking und Subsetting ist der Oracle Enterprise Manager. Desweiteren muss ein Application Data Model (ADM) oder Anwendungsdatenmodell vorhanden sein beziehungsweise erstellt werden. Im Anwendungsdatenmodell wird die Liste der Anwendungen, Tabellen und Beziehungen zwischen Tabellenspalten gespeichert, die entweder im Data Dictionary deklariert sind, aus Anwendungsmetadaten importiert oder vom Benutzer angegeben werden. Das Anwendungsdatenmodell verwaltet vertrauliche Datentypen und die zugehörigen Spalten. Data Masking setzt ein solches Anwendungsdatenmodell voraus. um eine konsistente Maskierung sensibler Spalten und aller abhängigen Spalten sicherzustellen. Mitunter wird nach dem Unterschied zwischen Data Masking und Data Redaction, dem ASO Feature, gefragt. Diese Frage ist naheliegend, denn es geht in beiden Fällen um die Veränderung von Daten. Allerdings verändert Data Masking Daten permanent. Data Masking zielt darauf, in Entwicklungs- und Testumgebungen mit realistischen Daten arbeiten zu können, ohne diese mit dem gleichen Aufwand schützen zu müssen, der für die Originaldaten im Produktivsystem vorgeschrieben ist. Links aus älteren Posts: Oracle Data Redaction Wer kennt Label Security? Erzeugen einer Teilmenge von Daten (Data Subsetting)  Erzeugen eines Application Data Model (ADM) Sensible Spalten (sensitive columns) definieren und nutzen Reversibles Data Masking (encrypt/decrypt) Handbucheinträge Using Oracle Virtual Private Database to Control Data Access Transparent Sensitive Data Protection Policies with Data Redaction Data Masking and Subsetting OTN Database Security Start Page  

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Database Development

Oracle Text: 12.2 News, Tipps und Tricks auch für Einsteiger

Wie immer nach einem Release Upgrade stellt sich auch für Oracle Text Nutzer folgende Fragen: Was gibt es an Neuigkeiten in Oracle Text? Wo finde ich Informationen dazu? Wie immer gibt es die Möglichkeit einen Blick in die Handbücher zu werfen. In den Abschnitten "Changes in this Release for..." findet man im ​Text Application Developer's Guide und im Text References Guide Neuigkeiten und auch Information zu "deprecated features" als Linkverweis und als kurze Beschreibung. Neues in Oracle Text 12.2. gibt es übrigens in vielen Bereichen wie zum Beispiel SDATA, Wildcard Abfragen, NEAR Operator, Sentiment Analyse, Storage Präferenzen für Indexed Lookups um nur einige Erweiterungen zu nennen. Darüberhinaus gibt es seit April 2017 ein neues White Paper zum Thema "Oracle Text 12.2 New Features Adding more value to your textual assets", das sich auf einige wichtige 12.2. Features konzentriert. Im deutschsprachigen Textblog haben wir darüberhinaus begonnen einige 12.2 Neuigkeiten zu erläutern, die in den Blogposts "Suche in JSON Dokumenten" und "Mehr Performance für Wildcard Abfragen mit Reverse Token Index" nachzulesen sind. Weitere Posts zum Thema 12.2 werden folgen. Für alle diejenigen, die sich bisher noch nicht mit Oracle Text beschäftigt haben, noch einmal eine kurze Beschreibung: Oracle TEXT ist eine in die Datenbank integrierte Volltextrecherche, die in allen Datenbank- und Cloudeditionen enthalten ist und normalerweise ohne weitere Installation direkt zur Verfügung steht. (Hinweis: Einige wenige architekturbedingte Einschränkungen gibt es beim Exadata Express Cloud Service zu beachten. Informationen dazu finden sich hier.) Man kann in einem "normalen" Datenbankschema also sofort starten.  Möchte man sich über Oracle Text informieren, stehen folgende Informationen zur Verfügung OTN Seite: Oracle Text Oracle Textblog vom Product Manager Roger Ford: Oracle Search - Technical Tips  Tutorials auf Oracle Live SQL   Deutschsprachiger Oracle Textblog von Oracle Mitarbeitern: Oracle Tipps, Tricks und Best Practices Der deutschsprachige Textblog bietet sogar zusätzlich eine Art Inhaltsverzeichnis (Liste aller Posts), das nach verschiedenen Kategorien geordnet ist und einen guten Einstieg und Überblick geben kann.

Wie immer nach einem Release Upgrade stellt sich auch für Oracle Text Nutzer folgende Fragen: Was gibt es an Neuigkeiten in Oracle Text? Wo finde ich Informationen dazu? Wie immer gibt es die...

Security

Überprüfung der Datensicherheit mit Database Security Assessment Tool

Datenbanken sollten so konfiguriert werden, dass sie ausschließlich nur Funktionen zulassen, die für den Betrieb der Anwendungen beziehungsweise der Verfahren notwendig sind. Für jedes Datenbanksystem, welches personenbezogene Daten verarbeitet, muss ein Grundschutz implementiert werden. Insbesondere das im Mai 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutzgesetz (englisch GDPR - general data protection regulation) stellt höhere Anforderungen an die Sicherheit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Es ist für alle Unternehmen die in Geschäftsbeziehungen zu EU Bürgern stehen verpflichtend, unabhängig von ihrem Firmensitz. Um bei der Umsetzung notwendiger Datensicherheitsmaßnahmen zu helfen, gibt es ein Werkzeug zur Erkennung potenzieller Sicherheitsrisiken für Oracle Datenbanken -  das Oracle Database Security Assessment Tool (DBSAT). Es überprüft bis zu 71 Datenbankkonfigurationen und Sicherheitsempfehlungen gemäß Oracle Datenbanksicherheit Best Practices. Die hiermit aufgezeigten potenziellen Sicherheitsrisiken werden dokumentiert und können bei Bedarf und Notwendigkeit manuell behoben werden. Kurzfristige Erkennung und Behebung allgemeiner Risiken wird damit einfach möglich. Wo kann man DBSAT downloaden? Welche Ergebnisse gibt es? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen gibt es in unserem aktuellen Community Tipp - verfasst von unserem Kollegen Norman Sibbing.   

Datenbanken sollten so konfiguriert werden, dass sie ausschließlich nur Funktionen zulassen, die für den Betrieb der Anwendungen beziehungsweise der Verfahren notwendig sind. Für...

Cloud

Nutzung von Oracle Datenbanken in Docker Containern

Die Oracle Datenbank ist traditionell auf vielen Plattformen verfügbar. Neben dem Betriebssystem als Plattform, gibt es auch verschiedene gängige Virtualisierungslösungen, zu der auch Docker gehört. Docker unterscheidet sich vom Konzept der virtuellen Maschinen dadurch, dass eine Container-Technologie zum Einsatz kommt, in der nicht immer ein eigenes Betriebssystem aufgebaut wird. Vielmehr basieren die Docker Container auf gemeinsam genutzten Kernels. Die Oracle Datenbank eignet sich auch bestens in einer Docker Umgebung und der Einsatz ist auch im Support, wie die MOS Note 2216342.1 beschreibt. Natürlich muß auch bei der Verwendung der Oracle Datenbank Software auf Docker eine gültige Lizenz vorliegen. Der aktuelle Tipp geht davon aus, dass Sie mit Docker insofern vertraut sind, dass Sie wissen, wie typischerweise Docker Images oder Docker Container erstellt werden. Aufgrund der Architektur von Docker gibt es bzgl. des Betriebs von Oracle Datenbanken die folgenden Einschränkungen: Die Datenbank muß im Single Instance Modus betrieben werden Das Feature "Automatic Memory Management" steht nicht zur Verfügung Die Datenbank wird in einem Oracle Linux 7.3 Image betrieben Sie können, wie bei der Verwendung von Docker im Allgemeinen üblich, vorgefertigte Docker Images verwenden, um eine Oracle Datenbank in einem Docker Container zu nutzen. Sie können aber auch eigene Docker Images erstellen, wobei Oracle dazu die erforderlichen Skripte zur Verfügung stellt. Dieser Tipp beschreibt beide Verfahren. Dieser Tipp unterteilt sich in folgende Abschnitte: Nutzung von vorgefertigten Images Erstellung von Docker Images und Container für die Oracle Datenbank Erstellen eines Docker Images für die Oracle Datenbank Docker Container mit Oracle Datenbank erstellen Docker Container erstellen mit und ohne Detached Mode Anmelden an die Oracle Datenbank Zusammenspiel mit anderen Docker Containern Patching Backup und Recovery Komplett-Images erstellen Docker Container bei Reboot automatisch starten Fazit Den gesamten Tipp können Sie hier lesen.

Die Oracle Datenbank ist traditionell auf vielen Plattformen verfügbar. Neben dem Betriebssystem als Plattform, gibt es auch verschiedene gängige Virtualisierungslösungen, zu der auch Docker gehört....

IT-Tage 2017 in Frankfurt

Vom 11. bis 14.12.2017 finden die IT-Tage wieder in Frankfurt statt: Veranstaltungsort ist das Kongresshaus der Messe Frankfurt. Was sind die IT-Tage überhaupt? Die IT-Tage haben sich zum Ziel gesetzt, als einzige IT-Konferenz im DACH-Gebiet das gesamte Spektrum der Entwickler-, Admin- und Management-Themen abzubilden. Veranstalterin ist die Alkmene Verlags- und Medien GmbH, die auch das Online-Fachmagazin "Informatik Aktuell" (www.informatik-aktuell.de) herausgibt.  Die IT-Tage 2017 in Frankfurt bieten somit eine große Bandbreite von Themen angefangen von Architektur & Design, Microservices, Security, Data Access und Storage, IT-Leadership, Performance und Optimierung über Entwicklung von Anwendungen mit Java, .NET und App-Umgebungen, Analyse & Optimierung bis zu Test und Quality sowie System-Integration. Datenbankthemen sind natürlich schon immer ein integraler Bestandteil der IT-Tage. Über alle Themen-Tracks spielen moderne Entwicklerthemen wie DevOps, Continuous Integration, Microservices, Containerisierung und Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. Die Sprecher sind hochqualifizierte Experten mit langjähriger Praxiserfahrung, Autoren von Fachbüchern und Fachartikeln. Die begleitende Ausstellung wie auch die Wockshops am ersten Tag bieten darüber hinaus ausgezeichnete Möglichkeiten, sich über die neuesten Entwicklungen und Technologien zu informieren und das Netzwerk zu erweitern.  Interesse an der Konferenz?  Das Programm ist über der Website https://www.ittage.informatik-aktuell.de abrufbar.

Vom 11. bis 14.12.2017 finden die IT-Tage wieder in Frankfurt statt: Veranstaltungsort ist das Kongresshaus der Messe Frankfurt. Was sind die IT-Tage überhaupt? Die IT-Tage haben sich zum...

Cloud

Deutschsprachige Cloud Videos und Workshop

In diesem Artikel möchten wir Sie kurz auf verschiedene Möglichkeiten aufmerksam machen, sich in deutscher Sprache über diverse Cloud Themen zu informieren und weiterzubilden: Live Oracle Database Cloud Workshop: Wer Interesse daran hat, selbst zu erleben wie ein Oracle Database Cloud Service sich anfühlt, hat dazu im Rahmen der DOAG Datenbank-Konferenz (30.-31.05 in Düsseldorf) Gelegenheit: Parallel zum regulären Vortragsprogramm gibt es an beiden Tagen jeweils zwei Sessions, in denen Sie mit Ihrem eigenen Laptop die ersten Schritte mit Cloud Datenbanken in Form von praxisnahen Übungen machen können. Die Teilnahme an diesem Workshop ist in der Konferenzgebühr bereits inklusive. Weitere Informationen zu den Inhalten und genauen Zeiten dieses Workshops finden Sie auf der entsprechenden Seite: Database Cloud Service Workshop auf der DOAG Datenbank Konferenz 2017   Oracle Cloud Videos: Keine Zeit oder Gelegenheit zur DOAG Datenbank Konferenz nach Düsseldorf zu kommen? Sie möchten lieber erst mal sehen und hören worum es geht, anstatt selbst Hand anzulegen? Auch kein Problem, denn seit etwa einem Monat sind nun außerdem alle Videos unserer zweiten #OraCloudNow - Kampagne verfügbar. Im Unterschied zu den ebenfalls noch verfügbaren Videos vom letzten Jahr, wo es uns ausschließlich um Database Cloud Services ging, haben wir für 2017 versucht einen breiteren Überblick über alle relevanten Plattform- und Infrastruktur-Dienste zu geben. Im einzelnen handelt es sich um folgende Themen: Data Management - Betreiben von Oracle Datenbanken in der Cloud Infrastructure as a Service - Baremetal, mit Volldampf in die Cloud Cloud Native - Development in der und für die Cloud Cloud Integration - Mehr Nutzen aus SaaS Applikationen ziehen SSO, Berechtigungen, Benutzermanagement - Security aus der Cloud? IT in der Cloud - Verwaltung in der Cloud Cloud@Customer - die Cloud für zu Hause Jedes dieser Videos kann in unserem #OraCloudNow YouTube-Kanal abgerufen werden.

In diesem Artikel möchten wir Sie kurz auf verschiedene Möglichkeiten aufmerksam machen, sich in deutscher Sprache über diverse Cloud Themen zu informieren und weiterzubilden: Live Oracle Database...

Database Management

Oracle Datenbank 12.2: Oracle Multitenant und lokales AWR

Das Automatic Workload Repository (AWR) kann ab 12.2 auch lokal in den PDBs gespeichert werden. Das AWR der Oracle Datenbank bietet umfangreiche Daten für eine Analyse von Performance-Engpässen und sonstigen Problemen, die von den Anwendungen verursacht werden können und ist mittlerweile für viele eine unverzichtbare Basis für die Verwaltung von Oracle Datenbanken geworden. Oracle Multitenant wurde mit der Version 12c Release 1 der Oracle Datenbank eingeführt und bei dieser Version wird das AWR ausschließlich auf der Ebene der CDB gespeichert. Auch die Erfassungsintervalle werden dabei ausschließlich in der CDB festgelegt. Da diese Daten nur in der CDB gespeichert sind, werden diese bei einem Transport von einer CDB zur anderen CDB (Unplug und Plug) nicht mitgenommen. Um Oracle Multitenant als Konsolisierungsplattform noch weiter zu verbessern wurde mit der Version 12c Release 2 der Oracle Datenbank eine wichtige Veränderung beim AWR durchgeführt: die für eine PDB relevanten Daten des AWR können sowohl in der CDB, als auch lokal in der PDB gespeichert werden. Dieses ist wichtig, zum Beispiel dann, wenn eine PDB von einer CDB zu einer anderen CDB verschoben werden soll und die AWR Daten dabei in der PDB erhalten bleiben sollen. Alles Weitere dazu in diesem Tipp.

Das Automatic Workload Repository (AWR) kann ab 12.2 auch lokal in den PDBs gespeichert werden. Das AWR der Oracle Datenbank bietet umfangreiche Daten für eine Analyse von Performance-Engpässen und...

Ab 6.März: Neue OraCloudNow Videos

Nachdem bereits 2016 im Rahmen der "Oracle Cloud Now"-Kampagne sieben Videos zum Oracle Database Cloud Service bereitgestellt wurden, gehen wir nun in die zweite Runde: Ab 06.03. gibt es wöchentlich neue #OraCloudNow Videos, welche sich nun auch mit der gesamten Breite unserer IaaS & PaaS Angebote befassen. Wenn Sie z.B. schon immer mal wissen wollten wie Applikationen in der Cloud entwickelt werden oder was es mit dem "Bare Metal Cloud Service" auf sich hat, sind Sie hier an der richtigen Stelle. Das bewährte Format hat sich nicht geändert: Leicht verständlich und praxisnah wird jede Woche ein anderer Präsentator ein Schwerpunktthema in deutscher Sprache behandeln. Im einzelnen wird es Videos zu folgenden Themen geben: Data Management - Betreiben von Oracle Datenbanken in der Cloud Infrastructure as a Service - Baremetal, mit Volldampf in die Cloud Cloud Native - Development in der und für die Cloud Cloud Integration - Mehr Nutzen aus SaaS Applikationen ziehen SSO, Berechtigungen, Benutzermanagement - Security aus der Cloud? IT in der Cloud - Verwaltung in der Cloud Cloud@Customer - die Cloud für zu Hause Alle weiteren Infos gibt es auf unserer Landing Page http://tinyurl.com/oracloudnow .

Nachdem bereits 2016 im Rahmen der "Oracle Cloud Now"-Kampagne sieben Videos zum Oracle Database Cloud Service bereitgestellt wurden, gehen wir nun in die zweite Runde: Ab 06.03. gibt es wöchentlich neu...