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Autonomous Database

SQL Developer Web und Autonomous DB

SQL Developer Web steht seit Ende Juni zusammen mit APEX für Autonomous Database zur Verfügung. Grund genug einen kurzen Überblick über die einzelnen Komponenten zu geben. Der Start macht SQL Developer Web.  Sucht man ausführliche Beschreibungen zur Handhabung, sollte man in jedem Fall auch folgende Quellen heranziehen: Handbücher zu Autonomous Database  Blogeintrag von Jeff Smith Was ist überhaupt SQL Developer Web? Wie startet man mit SQL Developer Web? Welche Funktionen werden von SQL Developer Web abgedeckt und welche nicht?  Eins gleich vorab: SQL Developer Web kann nur wenige Teile der Desktop Version von SQL Developer abdecken. SQL Developer Web ist wie der Name schon ausdrückt die Web Version von SQL Developer - also quasi eine "abgespeckte" Version.  Im Wesentlichen ist die Idee dahinter, dem Datenabnk Anwender eine einfache Möglichkeit zu geben, ohne Installation und Konfiguration schnell SQL Kommandos und/oder PL/SQL Skripte über die Weboberfläche abzusetzen. Übrigens wenn ich von Autonomous Database spreche, ist die Ausprägung ADW wie auch ATP damit gemeint. Oracle SQL Developer Web ist dabei eine Oracle REST Data Service Anwendung; der Zugriff erfolgt über eine schemabasierte Authentifizierung. Beim Anlegen der Autonomous Database ist dies schon für den User ADMIN durchgeführt worden, so dass man sofort zugreifen kann. Dazu navigiert man in der Service Console unter "Development".  Dort findet sich neben APEX auch das der Bereich SQL Developer Web. Ein Klick auf diesen Bereich führt dann direkt zum Login Screen. Jetzt ist ein Einloggen mit User ADMIN möglich.  Danach steht SQL Developer Web in vollem "Web"-Funktionsumfang zur Verfügung. Geöffnet ist ein Worksheet, das die Ausführung von SQL Statements und PL/SQL Skripts, die Anzeige von Ausführungsplänen und Autotracing ermöglicht - vergelichbar mit dem Woksheet von SQL Developer Desktop. Auf der linken Seite im Bereich Navigator werden die existierenden Datenbank Objekte des eingeloggten Users (hier ADMIN) angezeigt. Ein rechter Mausklick auf ein Objekt stellt das Objektmenü zur Verfügung. Dort kann man das zugehörige DDL Generieren oder Objekt Eigenschaften anpassen und auch neue Objekte anlegen. Als User ADMIN ist es natürlich möglich auch Objekte anderer User zu verwalten - die Drop-Down Liste zeigt dann die verfügbaren User an.  Interessant ist, dass der Data Modeler integriert ist. Data Modeler ist sehr hilfreich um schnell einen Überblick über das Datenmodell der Objekte zu erhalten. Ein einfaches Drag und Drop in den Data Modeler Bereich ist schon ausreichend, um einen Eindruck zu bekommen, in welcher Beziehung die Objekte zueinander stehen. Folgendes Beispiel zeigt einen Ausschnitt aus dem SH Schema.  Klickt man sich durch das Menü, kann man einige hilfreiche Funktionen entdecken. So ist es möglich sich das zugehörige DDL zu generieren, das Diagramm als SVG abzuspeichern oder auch einfach auszudrucken. Der Schema Report (das Icon ganz rechts) beispielsweise listet alle Tabellen im Diagramm, mit Spalten, Indizes und Constraints auf. Navigiert man zur Home Page erhält man weitere Informationen zu den Objekten wie zum Beispiel über die Aktualität der Statistiken, Validität oder nderung an den Objekten selbst, wie man aus folgendem Screenshot ersehen kann.  Um mit einem weiteren User arbeiten zu können, muss zuerst ein neuer Datenbank User angelegt werden und  mit entsprechenden Datenbankrechten ausgestattet werden. Folgende Statements zeigen ein Beispiel: create user test identified by "<passwort>"; grant connect, resource, dwrole to test; Im nächsten Schritt muss das Schema noch "Rest enabled" werden.  Dies wird über folgenden Aufruf gewährleistet. Mit dem Argument p_url_mapping_pattern wird ein Schema Alias vergeben, damit in der zugehörigen URL der Schemaname nicht publik wird. BEGIN    ORDS_ADMIN.ENABLE_SCHEMA(      p_enabled => TRUE,      p_schema => 'TEST',      p_url_mapping_type => 'BASE_PATH',      p_url_mapping_pattern => 'T1',      p_auto_rest_auth => TRUE    );    COMMIT; END; / Der SQL Developer Web Aufruf für TEST erfolgt dann über die entsprechende abgewandelte URL. Dabei wird die URL, die für den ADMIN User verwendet wird, einfach etwas angepasst - nämlich  "admin" wird durch "T1" ersetzt. Also statt https://xxxxb.eu-frankfurt-1.oraclecloudapps.com/ords/ADMIN/sign-in/?r=_sdw%2F%3Fnav%3Dworksheet wird jetzt folgende URL verwendet: https://xxxx.eu-frankfurt-1.oraclecloudapps.com/ords/T1/sign-in/?r=_sdw%2F%3Fnav%3Dworksheet Und schon bekommen wir den Login-Screen für den TEST User. Fazit Im Wesentlichen ermöglicht SQL Developer Web das unkomplizierte Ausführen von SQL und Pl/SQL über eine Web Oberfläche. Dabei bietet das Worksheet sogar die Möglichkeit wie beim SQL Developer in der Desktop Version Ausführungspläne zu generieren. Möchte man weitere Datenbank Operationen ausführen, ist die Desktop Version das Mittel der Wahl. Benötigt man detaillierte Aussagen über die Performance und/oder die Systemauslastung kann man die Webschnittstellen Performance Hub in der Cloud Konsole oder den Bereich Activity in der Service Konsole benutzen.             

SQL Developer Web steht seit Ende Juni zusammen mit APEX für Autonomous Database zur Verfügung.Grund genug einen kurzen Überblick über die einzelnen Komponenten zu geben. Der Start macht SQL Developer...

Database Development

JSON Update in 19c mit JSON_MERGEPATCH

Seit Oracle 12.1 wird JSON in der Datenbank unterstützt d.h. es gibt die Möglichkeit auf JSON-Daten mit Standard Datenbankmitteln zuzugreifen. Die Idee dahinter ist, nicht nur einen einfachen Textstring zu speichern und auf diesen zuzugreifen, sondern auch spezielle JSON Pfad Zugriffe oder JSON Validierungen zu ermöglichen, um nur einige Features zu nennen. Zusätzlich stehen alle relationalen Datenbank Features bei der Nutzung von JSON zur Verfügung, wie z.B. Indizes, Transaktionshandling, gemischte Abfragen, relationale Views, External Tables usw. Zusätzlich dazu gibt es Funktionen zum Extrahieren von JSON, aber auch zum Generieren von JSON Daten, zum Suchen im JSON-Dokument und zum Laden von Daten.   Benötigt man eine Einführung in das Thema, kann man folgende deutsche Textbeiträge lesen: JSON und die Oracle Datenbank JSON in 12.2: JSON Generierung, neues Data Guide Konzept, neue Objekttypen 18c Basics: Architektur, SQL*Plus, SQL für JSON   Auch in 19c sind einige interessante Erweiterungen im Bereich JSON ergänzt worden, wie zum Beispiel die Möglichkeit JSON-Dokumente mit einem Kommando deklarativ zu aktualisieren. Dazu ist die neue SQL-Funktion JSON_MERGEPATCH eingeführt worden. Welche Funktionen besitzt nun die neue SQL-Funktion JSON_MERGEPATCH? Mit JSON_MERGEPATCH lassen sich gemäß IETF-Standard bestimmte Teile eines JSON-Dokuments aktualisieren. Wie der Name schon andeutet, legt man in einer Art Patch-Dokument genau fest, wie die Änderungen im Source-Dokument aussehen sollen. JSON_MERGEPATCH führt dann anschließend die Informationen aus dem Patch- und dem Source-Dokument zusammmen.  Im aktuellen Tipp wird die Funktionalität an Beispielen demonstriert. 

Seit Oracle 12.1 wird JSON in der Datenbank unterstützt d.h. es gibt die Möglichkeit auf JSON-Daten mit Standard Datenbankmitteln zuzugreifen. Die Idee dahinter ist, nicht nur einen...

Database Development

19c mit Real-Time Monitoring für Database Developer

Datenbankentwickler sollten nicht nur SQL Statements schreiben, sondern auch die Möglichkeit haben, ihre eigenen SQL Abfragen zu monitoren und gegebenenfalls zu optimieren. Liegt es an gewissen Statements, der Parallelisierung, den Ausführungsplänen, oder vielleicht an Ressourcen, die zu knapp bemessen sind, falls Datenbankabfragen zu langsam laufen? Hilfestellung zur Beantwortung dieser Fragen liefert dabei die Datenbank selbst. Sie stellt ein eigenes Framework zur Verfügung, um ohne Verwendung von externen Werkzeugen und ohne zusätzliche Installation ein genaues Monitoring zu erlauben. Dieses Datenbank Framework besteht dabei aus speziellen Datenbank Views, PL/SQL-Packages und ein spezielles Workload Repository, um nur einige Beispiele zu nennen.  Das Real-Time Monitoring beispielsweise, das schon seit Oracle 11g in der Oracle Datenbank zur Verfügung steht, ist ein geeignetes Hilfsmittel, um zuverlässig einen detaillierten Überblick über globale SQL- und PL/SQL-Statistiken von Operationen zu erhalten. Sowohl Cursor-Statistiken (z.B. CPU-Zeiten und IO-Zeiten) als auch Ausführungsplan-Statistiken (z.B. Anzahl der Zeilen, Speicher und belegter Temp Space) werden während der Ausführung der Anweisung nahezu in Echtzeit aktualisiert. Dabei werden nicht nur die gerade aktive Operationen monitort, sondern auch Abfragen, die sich in einer Warteschlange befinden oder gar abgebrochen worden sind. Grundlage um die relevanten Statistiken anzuzeigen, sind die Views V$SQL_MONITOR und V$SQL_PLAN_MONITOR. Darüber hinaus stellt DBMS_SQLTUNE die Funktionen REPORT_SQL_MONITOR und REPORT_SQL_MONITOR_LIST bereit, um übersichtliche Reports zu erstellen.  Ein Hinderungsgrund für Database Developer diese Funktion zu verwenden, war bisher immer, dass Datenbankadministrationsrechte wie SELECT_ANY_CATALOG Rolle erforderlich waren. Mit 19c ist diese Einschränkung nun aufgehoben worden! Somit können Datenbank Developer mit weniger Privilegien beispielsweise nur mit der CONNECT und RESOURCE Rolle das Real-Time Monitoring für das Monitoren ihrer eigenen Statements verwenden.  Ein Beispiel wie Datenbank Developer das Real-Time Monitoring verwenden können, wird im folgenden Tipp beschrieben und demonstriert

Datenbankentwickler sollten nicht nur SQL Statements schreiben, sondern auch die Möglichkeit haben, ihre eigenen SQL Abfragen zu monitoren und gegebenenfalls zu optimieren. Liegt es an...

Autonomous Database

Autonomous Database jetzt auch mit Location Intelligence

Seit Ende Mai ist die Unterstützung für die Arbeit mit Geodaten auch in den beiden Autonomous Datenbanken verfügbar. In der Oracle Datenbank lange etabliert und mit jeder Version seit Oracle DB 8i immer weiter vervollständigt und verbessert, hat die Prozessierung, Analyse und Nutzung von Geodaten jeglicher Art (Vektor, Raster, Netzwerke, Punktwolken, etc.) längst Einzug gehalten in moderne Datenbank-zentrische Applikationen und ist aus diesen derzeit nicht wegzudenken. Autonomous Data Warehouse und Autonomous Transaction Processing ziehen nach und ermöglichen nunmehr grundlegende Funktionen zur Speicherung, Indexierung und Analyse von 2-dimensionalen Vektordaten. Letzteres inkludiert sowohl typische "Point-in-Polygon" Abfragen, Umgebungssuchen, räumliche Verschneidungen, Distanz- und Flächenberechnungen, Linear Referencing für die Analyse von Ereignissen entlang von linearen Netzen, als auch "Geofencing" Abfragen, bei denen sich bewegende Objekte dahingehend überwacht werden können, ob sie sich in einen definierten Raum hinein- oder wieder herausbewegen. Mehr zum Thema ist (in englischer Sprache) in diesen beiden Blog Posts zu lesen: Autonomous Data Warehouse - Now with Spatial Intelligence Autonomous Transaction Processing - Now with Spatial Intelligence Probieren Sie es aus. Wir sind gespannt auf Ihr Feedback.        

Seit Ende Mai ist die Unterstützung für die Arbeit mit Geodaten auch in den beiden Autonomous Datenbanken verfügbar. In der Oracle Datenbank lange etabliert und mit jeder Version seit Oracle DB 8i...

Analytics

Analytics Cloud: Zugriff auf das BI Repository mit dem BI Admintool

Die Oracle Analytics Cloud ist grundsätzlich betrachtet die Weiterentwicklung der Oracle BI Enterprise Edition (OBIEE) für die Oracle Cloud als Platform Service. Wie auch in der sogenannten "on-premise" Version von BI 12c kommt hier zum Erstellen und Bearbeiten des BI Datenmodells (auch als "Common Enterprise Information Model" bezeichnet) das Business Intelligence Developer Client Tool (BI Admintool) zum Einsatz. Der BI Administration Tool-Client ist eine Windows-Anwendung, mit der Sie Ihr Oracle BI-Repository erstellen und bearbeiten können. Das Administration Tool kann im Offline-Modus oder im Online Modus betrieben werden. Das BI Admintool wird regelmäßig aktualisiert und in zwei Varianten angeboten: Oracle Business Intelligence Developer Client Tool: Die aktuelle Version lautet 12.2.1.4.0 und trägt damit dieselbe Versionsnummer wie die aktuelle BI 12c on-premise Version. Oracle Analytics Developer Client Tool: Die aktuelle Version lautet 105.2.0-307 und ist damit an die Versionsnummer der Analytics Cloud Instanzen angelehnt. Es können übrigens beide Versionen parallel installiert werden - hierzu muss lediglich jeweils ein separates Installationsverzeichnis ausgewählt werden (z.B. C:\ORCL\BI12cAdmin und C:\ORCL\OACAdmin). Der wesentlichste funktionale und sichtbare Unterschied zwischen den beiden Versionen ist im Menü bzw. in der Menüleiste zu finden: In der On-Premise Version des BI Admintools ist die Option "Open in the Cloud" ausgegraut bzw. deaktiviert: In der Analytics Cloud Variante ist die Option "Open in the Cloud" verfügbar. Wie kann ich nun die Analytics Cloud Variante des BI Admintools nutzen, um das BI Repository quasi im "Cloud Online" Modus zu öffnen? In diesem Blogeintrag möchten wir diese Frage beantworten. BI Admintool: Die Option "Open in the Cloud" Wir gehen im folgenden davon aus, dass die beiden folgenden Schritte bereits durchgeführt sind: Installation von Analytics Developer Client Tool Zugriff auf eine Analytics Cloud Instanz mit dem Feature Set "Business Intelligence - Enterprise Data Models". Benutzer mit der Berechtigung "BI Service Administrator". Nach der Auswahl der Option "File/Open in the Cloud" müssen Sie die nachfolgenden Parameter eintragen. Einige davon sind als nicht änderbarer Standardwert zu betrachten - wir haben das in der nachfolgenden Tabelle vermerkt. Die Eingabefelder User: Der Anmeldename Ihres Oracle Cloud Accounts Password: Ihr Passwort des Oracle Cloud Accounts Cloud: bootstrap (Standardwert) Host name: Der Hostname wird abgeleitet aus der Service Instanz URL Port number: 443 (Standardwert) SSL - Trust Store: Der Pfad ergibt sich automatisch aus dem Installationsverzeichnis des BI Admintools. SSL - Password: changeit (Standardwert) Erläuterungen Der Hostname kann aus der "Oracle Analytics Cloud URL" abgeleitet werden. Beispiel: Analytics Cloud URL: https://myoacinstance-mycloudaccountname.analytics.ocp.oraclecloud.com/dv/ui?pageid=home Hostname: myoacinstance-mycloudaccountname.analytics.ocp.oraclecloud.com     Das BI Repository wird nun aus der Cloud geladen und kann bearbeitet werden. Nach dem Abschluß der Bearbeitung müssen noch zwei Schritte durchgeführt werden, um das geänderte Repository freizugeben und in der Analytics Cloud Instanz anzuwenden: Sichern der Änderungen: File / Save. Der globale Consistency Check sollte auf jeden Fall durchgeführt werden. Publizieren der Änderungen in die Cloud Instanz: File / Cloud / Publish. Mit diesen abschließenden Schritten wird das Repository in die Cloudinstanz hochgeladen und freigegeben. Die Änderungen im BI-Repository sind dann direkt sichtbar - ggf. melden Sie sich mit Ihrem Account neu an der OAC-Instanz an. Weiterführende Links OAC: How to Connect to the Oracle Analytics Cloud (OAC) RPD using Client Admintool (Doc ID 2432176.1)

Die Oracle Analytics Cloud ist grundsätzlich betrachtet die Weiterentwicklung der Oracle BI Enterprise Edition (OBIEE) für die Oracle Cloud als Platform Service. Wie auch in der...

Oracle Database 19c jetzt

Nachdem Oracle Database 19c seit Februar diesen Jahres auf Oracle Engineered System verfügbar ist, ist es nun auch für weitere Plattformen soweit: Seit ein paar Tagen kann Oracle Database 19c (19.3) auch für on-premise Installationen für Linux X86-64 und Oracle Solaris (SPARC systems, 64-bit) zum Download von Oracle Software Delivery Cloud und Oracle Technology Network geladen werden. Parallel dazu sind auch die entsprechenden Docker Buildfiles unter https://github.com/oracle/docker-images/tree/master/OracleDatabase/SingleInstance/dockerfiles/19.3.0 verfügbar.  Wichtig zu wissen ist, dass 19c (aka 12.2.0.3) das letzte Release der Oracle Database 12c Produktfamilie (einschließlich Oracle Datenbank 18c) ist und als „Long Term“ Release oder auch  als "Terminal Patch Release" bezeichnet wird. Alle Informationen zum Release Schedule finden sich übrigens wie immer in der My Oracle Support Note "Release Schedule of Current Database Releases (Doc ID 742060.1)". Obwohl bei der Entwicklung die Release Stabilität eine wichtige Rolle spielte - Oracle Database 19c wird sicherlich das Zielrelease für die meisten Datenbank Upgrades sein - gibt es auch einige sehr interessante Features wie zum Beispiel im Bereich Automatisierung, Datenmanagement, Performance, Security usw. Einen guten Überblick über alle 19c Features kann man über den New Features Guide oder ganz einfach über die Database Features Applikation (siehe Screenshot) erhalten.   Mehr dazu werden wir in den nächsten Wochen und Monaten dazu veröffentlichen. Informationen zur Lizenzierung findet sich wie immer im Database Licensing Information User Manual.  Hinweis: Steht (noch) keine 19c Instanz zur Verfügung, kann man sich - speziell für das Ausprobieren von SQL und PL/SQL Features - mit Oracle Live SQL behelfen. Live SQL (http://livesql.oracle.com) ist mit der aktuellen 19c Version ausgestattet und hilft mit Tutorials und einer umfangreichen Code Library bei einem schnellen Einstieg. 

Nachdem Oracle Database 19c seit Februar diesen Jahres auf Oracle Engineered System verfügbar ist, ist es nun auch für weitere Plattformen soweit: Seit ein paar Tagen kann Oracle Database 19c (19.3)...

Autonomous Database

Oracle Autonomous Database mit Terraform bereitstellen

Die Oracle Autonomous Database oder kurz Autonomous DB ist eine "Cloud-Only"-Implementierung, die es ermöglicht eine Datenbank schnell, sicher und ohne großen Administrationsaufwand zu erstellen und zu betreiben. Die Nutzung von Hashicorps-Terraform unterstützt das sichere und skalierbare Skripten der Bereitstellung einer oder mehreren Autonomous DBs. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die notwendigen Schritte und zeigt anhand eines Praxis-Beispiels wie die Bereitstellung durchzuführen ist. Warum Terraform? Agilität ist eines der Hauptargumente für Cloud-Computing. Das schnelle Hoch- und Runter-Skalieren von Applikations-Umgebungen funktioniert am Effektivsten mittels Skripten zur automatischer Bereitstellung, Änderung und Löschung. Zusätzlich werden in modernen Cloud-Anwendungen häufig DevOps-Ansätze verfolgt. Das heißt, neben der Bereitstellung des Programm-Codes werden auch die benötigten Laufzeitumgebungen, wie Web-Server, Datenbanken etc. im Code erzeugt. Um Agilität und DevOps im Enterprise Cloud Umfeld verwenden zu können, gibt es weitere Anforderungen wie Source-Code-Verwaltung, Erweiterbarkeit, Einhaltung von Richtlinien und ähnliches. Alle diese Anforderungen können mit Terraform der Firma Hashicorp abgedeckt werden. Hashicorp ist ein unabhängiges Unternehmen und unterstützt alle gängigen Cloud-und Automatisierungs-Anbieter. Typische Anwendungsfälle für Terraform sind: Infrastruktur as Code, Multi-Cloud und Self-Service-Infrastructure.  Infrastructure as Code ist ein typisches DevOps-Cloud-Szenario, in dem Programmcode inklusive Infrastruktur bereitgestellt wird. Der Multi-Cloud-Ansatz ermöglicht es aus einer zentralen Bereitstellungs-Umgebung, Applikations-Komponenten bei verschiedenen Cloud-Anbietern automatisiert bereit zu stellen. In einer Self-Service-Infrastructure werden Cloud-Komponenten aus einem Bestellportal durch den Verbraucher selbst angefordert und erstellt. Übersicht der Bereitstellung Autonomous Database Im ersten Schritt wird die Terraform-Laufzeitumgebung installiert und konfiguriert. Anschließend wird die gewünschte Ressourcen-Konfiguration beschrieben. In unserem Fall ist es Oracle Autonomous Database, das mit wenigen Parametern definiert wird. Die Bereitstellung erfolgt durch Starten des Terraform-Skripts, das die Cloud API der Oracle Cloud verwendet, um alle Einzelkomponenten schnell und in der richtigen Reihenfolge bereitzustellen. Bei der Erstellung kommuniziert der Client auf dem Terraform installiert wurde direkt mit der Oracle Cloud Infrastructure API. Die Terraform-Client-Software kann innerhalb oder außerhalb der Oracle Cloud installiert werden. Hinweis: Sie können beim Erstellen einer neuen Compute-Instanz in der Oracle Cloud den Image-Typen "Oracle Cloud Developer Image" auswählen. Auf diesem Image ist Terraform bereits vorinstalliert.  Die Bereitstellung im Detail Im ersten Schritt wird die Laufzeitumgebung für Terraform installiert und konfiguriert. Diese Schritte sind in der Dokumentation oder in einem meiner früheren Blog-Einträge "Terraform - Automatische Erstellung einer DBaaS-Instanz in der Oracle Cloud Infrastructure" ausführlich beschrieben.  In einem Verzeichnis erzeugt man im nächsten Schritt eine Datei mit der Bezeichnung autonomousDatabase.tf (kann man natürlich auch anders bezeichnen, allerdings muss die Endung .tf lauten). Anschließend kopiert man sich folgendes Programm-Listing in die Datei.  resource "oci_database_autonomous_database" "test_autonomous_database" {     admin_password = "<hierDasAdminPasswort"     compartment_id = "<hierDieCompartmentID>"     cpu_core_count = "1"     data_storage_size_in_tbs = "1"     db_name = "BUADB" } Zu den Parametern: admin_password - Das Passwort des Datenbank-Adminstrators compartment_id - Die eindeutige Oracle Cloud Infrastruktur ID des gewünschten Compartments (hier ist eine Beschreibung, wie diese ermittelt wird) cpu_core_count - Anzahl der gewünschten Cores data_storage_size_in_tbs - Größe des Datenbank-Storage db_name - Der Name der Datenbank Ohne Angabe des Workload-Typs wird als Standard Transaction Processing ausgewählt. Der Workload-Typ ist ein optionaler Parameter mit der Bezeichnung db_workload="OLTP" für Autonomous Transaction Processing oder db_workload="DW" für Autonomous Data Warehouse. Das gilt auch für den Lizenz-Typ, ohne Angabe wird Bring Your Own License verwendet, bei License Included muss der optionale Parameter folgendermaßen aussehen: license_model = "LICENSE_INCLUDED" Diese eine Datei reicht jedoch nicht aus. Es fehlt noch die Authentifizierung und Autorisierung, dass die Datenbank angelegt werden darf. Dafür legen wir uns eine Datei namens provider.tf an (auch diese Datei kann umbenannt werden, benötigt jedoch die .tf Endung). Nach Anlegen der Datei kopieren wir folgendes Programm-Listing: provider "oci" {   region           = "eu-frankfurt-1"   tenancy_ocid     = "<hierDieTenancyID>"   user_ocid        = "<hierDieBenutzerID>"   fingerprint      = "<hierDenFingerprintWert>"   private_key_path = "<hierPfadZumPrivateKey>" } Zu den Parametern: region - Die gewünschte Region in der die Bereitstellung erfolgen soll, in unserem Fall Frankfurt. tenancy_ocid - Die eindeutige Tenancy/Account Oracle Cloud Infrastructure ID oder kurz OCID. Hier ist eine Beschreibung, wie sie ermittelt wird. user_ocid - Die eindeutige Benutzer OCID. Hier ist eine Beschreibung, wie sie ermittelt wird. private_key_path - Der Pfad zu dem Private-Key-File im PEM-Format. Hier ist eine Beschreibung, wie der Schlüssel erzeugt wird. fingerprint - Der Fingerprint des Public-Key-Files, dass in die Oracle Cloud hochgeladen werden muss. Hier ist eine Beschreibung, wie sie ermittelt wird. Wenn man alle Parameter in den beiden Dateien eingetragen hat initialisiert man im ersten Schritt Terraform mit dem Befehl terraform init. Anschliessend wird mit dem Befehl terraform apply die Erstellung der Autonomous Database Instanz initiiert. Nach ca. 5 Minuten ist die Instanz erstellt.  Hinweis: Wenn es zu Fehlermeldungen kommt, sind diese recht sprechend und haben in den meisten Fällen mit der Authentifizierung zu tun! In diesem Fall prüfen Sie bitte noch einmal die Parameter in der provider.tf Datei auf ihre Richtigkeit. Auch Änderungen sind in Terraform kein Problem, wenn Sie zum Beispiel die Anzahl der Cores hoch setzen möchten, ändern Sie diesen Parameter in der autonomousDatabase.tf Datei und initiieren Sie die Änderung mit dem erneuten Aufruf terraform apply. Das Löschen der Umgebung erfolgt ebenfalls sehr einfach, rufen Sie terraform destroy auf, nach Bestätigung wird die Instanz gelöscht. Was als nächstes? Dieses Beispiel ist bewusst sehr einfach gehalten und es gibt eine Reihe von möglichen Erweiterungen.  Zum Beispiel können die Parameter, die wir in den Dateien angegeben haben auch als Umgebungsvariablen in einer Datei definiert werden. Die in dem Beispiel verwendeten Parameter stellen eine Minimalkonfiguration dar, es können auch optionale Parameter hinzugefügt werden, um z.B. den Standard-Anzeigenamen zu ändern.  Es können weitere Komponenten hinzugefügt und Konfigurationen innerhalb der Umgebungen direkt nach Erstellung der Ressourcen durchgeführt werden. Die Kombination von Terraform-Beschreibungen und dem Ressourcen Manager in der Oracle Cloud Infrastructure ermöglicht Ihnen die Planung der Ausführungszeit und das Hinterlegen der Skripte in Ihrem Oracle Cloud-Account.  Eine Beschreibung, wie diese Erweiterungen implementiert werden, finden Sie auf https://www.terraform.io/docs/providers/oci/index.html . Dort finden Sie eine sehr ausführliche Dokumentation der Funktionalitäten. Es gibt auch eine Reihe von fertigen Beispielen auf GitHub unter https://github.com/terraform-providers/terraform-provider-oci Fazit Dieser Artikel umfasst einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten, welche mit der Kombination Terraform und Oracle Cloud Infrastructure möglich ist. Wenn es um DevOps, Multi-Cloud oder Self-Service-Applikationen geht, ermöglicht Terraform die bis dato beste Umsetzung der Anforderungen.  

Die Oracle Autonomous Database oder kurz Autonomous DB ist eine "Cloud-Only"-Implementierung, die es ermöglicht eine Datenbank schnell, sicher und ohne großen Administrationsaufwand zu erstellen und...

Security

Oracle Database Security Assessment Tool jetzt in Version 2.1.0

Letztes Jahr haben 18.000 Kunden das Oracle Database Security Assessment Tool (DBSAT) heruntergeladen. Damit gehört DBSAT zu den beliebtesten Oracle Tools der letzten Zeit. Die erste Version (1.0.1) erschien im Juni 2016. Seitdem wird DBSAT stetig weiterentwickelt, mit Security Best-Practices angereichert und entsprechend neuer Oracle Datenbank-Versionen aktualisiert. Angesichts zunehmender Gefahr durch Datenmissbrauch und gleichzeitig steigenden Anforderungen durch gesetzliche Vorschriften, ist der Schutz sensibler Unternehmensdaten von entscheidender Bedeutung. Mit DBSAT 2.1.0 veröffentlicht Oracle nun eine neue aktualisierte Version des Oracle Database Security Assessment Tools. Was ist neu im DBSAT 2.1.0? Unterstützung von Oracle Database 18c, 19c und Autonomous Databases Berichte mit Verweisen auf STIG-Regeln (Security Technical Implementation Guides) Suchmuster für das Auffinden sensibler Daten für die Sprachen: Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch Neue Security Best-Practices zu Password-Files, Global Names, Instance Names, RMAN Backups und mehr Aktualisierte Sicherheits-Hinweise und Empfehlungen Empfohlene Sicherheitsmaßnahmen für gefundene sensible Daten Aktualisierte Daten-Kategorien Weitere Informationen zum DBSAT auf der DBSAT OTN Homepage  https://www.oracle.com/database/technologies/security/dbsat.html DBSAT Download siehe MOS Note 2138254.1 https://support.oracle.com/epmos/faces/DocumentDisplay?id=2138254.1 Weitere DBSAT Tipps: Überprüfung der Datensicherheit mit dem Oracle Database Security Assessment Tool https://apex.oracle.com/pls/apex/germancommunities/dbacommunity/tipp/6302/index.html Das Oracle Database Security Assessment Tool sucht nun nach sensiblen Daten https://apex.oracle.com/pls/apex/germancommunities/dbacommunity/tipp/6481/index.html

Letztes Jahr haben 18.000 Kunden das Oracle Database Security Assessment Tool (DBSAT) heruntergeladen. Damit gehört DBSAT zu den beliebtesten Oracle Tools der letzten Zeit. Die erste Version (1.0.1)...

SQL und PL/SQL Tipps

Did you already know: Oracle Architektur im "interactive diagram"

Oracle Database 18c ist kein Major Release, trotzdem finden sich einige interessante Features und Neuigkeiten. Hat man schon länger nicht mehr mit Oracle gearbeitet, oder möchte man schnell den neuen Kolleginnen und Kollegen die Oracle Datenbank erklären, eignet sich sicherlich das Oracle Database Concepts Handbuch als Lektüre. Angefangen bei den Oracle Begrifflichkeiten bis zu Process und Memory Management bietet dieses Handbuch einen guten Überblick und Einstieg. Zusätzlich dazu ist mit der Version 18c ein neues Architekturdiagramm zur Verfügung gestellt worden - das interaktive Architekturdiagramm.  Auf 29 Slides wird die 18c Datenbank mit Datenbankdateien, Prozessen, Memory usw. oder auch die Multitenant Architektur erklärt. Mit einem einfachen Mausklick kann man beispielsweise von der Datenbank Instance bis zur Detaildarstellung des Large Pools gelangen. Flankiert wird das Ganze durch eine zusätzliche kurze Textbeschreibung unterhalb der (Powperpoint) Grafik, die weitere Informationen zu der entsprechenden Ansicht liefert.  Möchte man noch weitere Details erfahren, gelangt man mit einem Klick der linken Maustaste auf die entsprechende Seite im Database Concepts Guide. Was will man mehr? Am Besten ausprobieren und den Link bookmarken :) - http://www.oracle.com/webfolder/technetwork/tutorials/architecture-diagrams/18/technical-architecture/database-technical-architecture.html    Hinweis: Steht (noch) keine 18c Instanz zur Verfügung, kann man sich - speziell für Features im SQL Bereich - mit Oracle Live SQL behelfen. Live SQL (http://livesql.oracle.com) ist mit der aktuellen Datenbank Version ausgestattet und hilft mit Tutorials und einer umfangreichen Code Library bei einem schnellen Einstieg.  

Oracle Database 18c ist kein Major Release, trotzdem finden sich einige interessante Features und Neuigkeiten. Hat man schon länger nicht mehr mit Oracle gearbeitet, oder möchte man schnell den neuen...

Database Development

Oracle Database 18c Express Edition ist verfügbar

Oracle Database 18c XE (18.4) für Linux x64 steht seit 19. Oktober als Download von OTN zur Verfügung. Das Neue an dieser Version ist nicht nur das Release, sondern auch die Ausstattung:  es handelt sich nämlich um eine Datenbank Edition mit Enterprise Features und Optionen wie In-Memory, Partitionierung, Advanced Compression, Oracle Spatial, Advanced Analytics, Advanced Security usw. Mehr zur Lizenzierung und den verfügbaren Features findet sich im Oracle Database 18c Express Edition Licensing Information Guide. Wie bei allen vorangegangenen XE Editionen handelt es sich auch bei 18c XE um eine durch die Community unterstützte Edition. Bitte verwenden Sie das Oracle Database XE Community Support Forum für Hilfe, Feedback und Erweiterungsanfragen. Mit 18c XE können Datenbank Entwickler nun den Funktionsumfang der Datenbank ausschöpfen, Enterprise Features testen und ihre Applikationen entwickeln. Natürlich gibt es auch einige Einschränkungen, die in der folgende Liste zu finden sind:  Bis zu 12 GB User Daten  Bis zu 2 GB Datenbank Memory Bis zu 2 CPU Threads Bis zu 3 Pluggable Datenbanken Am besten gleich herunterladen und testen. Übrigens steht XE jetzt auch auf Oracle Cloud Infrastructure (OCI) Yum-Servern zur Verfügung. Folgender Blogpost beschreibt wie man XE OCI installiert, konfiguriert und sich damit verbinden kann: https://blogs.oracle.com/developers/oracle-database-18c-xe-on-oracle-cloud-infrastructure:-a-mere-yum-install-away Anmerkung: Weitere Informationen zu 18x XE findet sich im Oracle Database XE FAQ und im Handbuch.

Oracle Database 18c XE (18.4) für Linux x64 steht seit 19. Oktober als Download von OTN zur Verfügung. Das Neue an dieser Version ist nicht nur das Release, sondern auch die Ausstattung:  es handelt...

Cloud

Oracle Database 18.1 für Cloud und Exadata

Dominic Giles, Master Product Manager Oracle Database, hat am Freitag den 16. Februar im Oracle Database Insider Blog die Verfügbarkeit von Oracle Database 18c für Cloud und Oracle Engineered Systems angekündigt. Das genaue Release Schedule lässt sich wie immer in My Oracle Support mit Doc ID 742060.1 nachlesen. Im Moment ist das 18c Release für Exadata Software auf On-Premise Installationen verfügbar. Die Cloud Freigaben werden in Kürze folgen. Dort findet man auch die Information, dass die On-Premise Software im Sommer freigegeben werden soll. Die offiziellen Handbücher sind schon auf OTN im Documentation Bereich zu finden. Darüberhinaus sind auf der OTN 18c Einstiegsseite erste Videos und White Paper zu 18c abgelegt. Möchte man selbst erste 18c Features - speziell für den SQL Bereich - einfach und schnell ausprobieren, kann man auch Oracle Live SQL verwenden (siehe auch unseren Blogeintrag zum Thema). Live SQL (http://livesql.oracle.com) ist jetzt nämlich mit der Datenbank Version 18c ausgestattet. Durchsucht man die Code Library nach 18c wird man auch schnell fündig und kann die ersten Skripte zum Thema JSON in 18c, polymorphic table function, private temporary tables u.v.m. ausprobieren.  Auch wir werden in nächster Zeit einige Posts zum Thema 18c hier im Blog veröffentlichen - Stay tuned!

Dominic Giles, Master Product Manager Oracle Database, hat am Freitag den 16. Februar im Oracle Database Insider Blog die Verfügbarkeit von Oracle Database 18c für Cloud und Oracle Engineered Systems ...

Security

DBSAT jetzt mit Sensitive Data Discovery

Das Database Security Assessment Tool (DBSAT) hat seit dem 20. Januar einen Nachfolger bekommen. Die neue Version wurde unter anderem mit einer Discovery-Funktionalität ausgestattet, welche sensitive Daten in Oracle Datenbanken suchen kann. Diese Funktionalität kann Sie bei der Umsetzung diverser Gesetze und Richtlinien unterstützen, wie zum Beispiel bei der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), welche im Mai 2018 in Kraft tritt. Highlights dieser Version sind: Aufspüren sensibler und persönliche Daten in Oracle Datenbanken wie Gesundheitsdaten, Mitarbeiter-Daten, IT-Daten, Religion, politische Zugehörigkeit, usw. Aufzeigen von Risiken, welche sich auf die DSGVO-Artikel 25 und 32 beziehen Unterstützung bei der Datenschutzfolgenabschätzung (Data Protection Impact Assessments, DPIA) durch Bewertung der Risiken Empfehlungen von Sicherheitsmaßnahmen zur Unterstützung von Compliance-Anforderungen DBSAT ist natürlich wie sein Vorgänger für Oracle Kunden kostenfrei. Jeder Kunde mit einem aktiven Supportvertrag kann dieses Werkzeug unter Oracle Support Document 2138254.1 beziehen. Einen Einblick zum Thema "Sensitive Data Discovery" mit dem Oracle Database Security Assessment Tool finden Sie hier in diesem Tipp. Eine kurze Präsentation des Tools finden Sie hier auf YouTube. Hier finden Sie ein deutschprachiges Whitepaper: Database Security Assessment Tool

Das Database Security Assessment Tool (DBSAT) hat seit dem 20. Januar einen Nachfolger bekommen. Die neue Version wurde unter anderem mit einer Discovery-Funktionalität ausgestattet, welche sensitive...

Oracle und Docker: Tipps und News

Im Rahmen eines Vortrags, den ich kürzlich auf einer IT-Konferenz gehalten habe, ist mir folgendes aufgefallen: Obwohl der Einsatz von Oracle Software (im speziellen die Oracle Datenbank) in Docker Containern bereits seit einiger Zeit supported ist und es dazu auch verschiedene von Oracle vorbereitete Möglichkeiten gibt, ist diese Tatsache noch nicht allen bekannt. Es tauchen immer wieder verschiedene Fragen dazu auf. Ich möchte daher an dieser Stelle kurz die wichtigsten Informationen und einige News zum Thema "Oracle und Docker" zusammenfassen: Oracle Datenbanken können in Docker Containern betrieben werden, was unter Berücksichtung weniger Einschränkungen - z.B. derzeit noch kein Einsatz als Real Application Cluster - von Oracle offiziell supported ist (siehe MOS Note 2216342.1). Sinngemäß das Gleiche gilt für den Oracle WebLogic Server, dessen Betrieb in Docker Containern ebenfalls supported ist (siehe MOS Note 2017945.1). Die Bereitstellung einer Oracle Datenbank als Docker Container dauert nur wenige Minuten und kann prinzipiell auf zwei Arten erfolgen: in Form vorgefertigter Docker Images (z.B. aus dem Docker Store unter https://store.docker.com ) die nach einmaligem Herunterladen ("docker pull") beliebig oft verwendet werden können. durch das Erstellen von an die eigenen Bedürfnissen angepassten Images mithilfe von Oracle bereitgestellter Build-Skripte von GitHub (https://github.com/oracle/docker-images/tree/master/OracleDatabase). Diese Vorgehensweise dauert zwar initial etwas länger als die erst genannte, erlaubt dafür im Gegensatz dazu einen größeren Einfluss auf den Inhalt des Images wie z.B. die Auswahl konkreter Datenbank-Editionen und -Versionen. Die genannten Methoden werden kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert. So ist z.B. geplant auch Dockerfiles für die Verwendung von Oracle RAC Datenbanken bereit zu stellen. Praxisnahe Tipps und konkrete Hinweise zur Nutzung von Oracle Datenbanken in Docker Containern finden sich u.a. in folgendem Blog Artikel meines Kollegen Ralf Durben: https://blogs.oracle.com/coretec/nutzung-von-oracle-datenbanken-in-docker-containern Ergänzend dazu finden sich hier die Folien meines o.g. Vortrags mit weiteren Hinweisen zu Oracle und Docker. Viele Informationen rund um das Thema "Container und Oracle" - sowohl in On-Premises Software als auch in der Cloud - finden sich außerdem auf https://developer.oracle.com/containers.

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Security

Anonymisierung von Daten in der Oracle Datenbank: wie funktioniert das?

Wir werden immer wieder danach gefragt wie Anonymisierung in der Datenbank funktioniert. Je nach Anforderung bietet die Oracle Datenbank dazu verschiedene Möglichkeiten wie Virtual Private Database, Label Security, Data Redaction und Data Masking. Was sind die Unterschiede? Welche Konzepte stecken dahinter? Virtual Private Database (VPD) Die existierenden Objektprivilegien, die Anwendern das Lesen, Einfügen, Ändern und Löschen von Daten erlauben, zielen immer auf alle Zeilen einer Tabelle. Soll der Zugriff auf Zeilenebene gesteuert werden, weicht man entweder auf die Steuerung des Zugriffs über Anwendungen aus oder verwendet Views. Oracle bietet schon seit der Version Oracle8i eine weitere Lösung für dieses Problem: Die Lösung ist unter den Namen Fine Grained Access Control (FGAC) oder auch Virtual Private Database (VPD) bekannt. Es handelt sich dabei um ein Feature der Enterprise Edition. VPD implementiert die Kontrolle für den Zugriff auf einzelne Zeilen auf der Ebene der Tabelle: Mit dem Paket DBMS_RLS werden die Befehle INSERT, UPDATE, DELETE und SELECT, die auf eine mit VPD geschützte Tabelle zugreifen, um eine zusätzliche WHERE-Bedingung erweitert. Diese WHERE-Bedingung wird flexibel durch eine Funktion erstellt, die der Datenbankadministrator oder Anwendungsentwickler schreiben muß. Enthält das SELECT, UPDATE oder DELETE bereits eine WHERE-Bedingung, wird die von der Funktion erzeugte WHERE-Bedingung einfach mit AND angehängt.  Label Security Oracle Label Security (OLS) ist eine Option der Enterprise Edition der Datenbank. Was ist die Idee dahinter? Will man den Zugriff nur auf bestimmte Zeilen erlauben, hat man die Möglichkeit entweder Views anlegen, VPD zu programmieren oder einfach Label Security zu verwenden. Kurz beschrieben handelt es sich bei Oracle Label Security um eine fertige Anwendung, die auf Oracle Virtual Private Database aufgebaut ist.  Wie funktioniert OLS? Zunächst werden Labels definiert. Offizielle Labels sind zum Beispiel "streng geheim", "geheim", "Verschlusssache - vertraulich" und "Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch". Dann werden die definierten Labels einzelnen Tabellenzeilen zugewiesen und dabei in einer separaten Spalte gespeichert. Die Spalte wird automatisch in jeder Tabelle angelegt, die für das Arbeiten mit OLS vorbereitet wird. Schliesslich erhalten auch die Benutzer Labels. Nach jedem Einloggen ist deren Labelinformation Teil ihres session context. Greift nun ein Benutzer auf Datensätze in einer für OLS vorbereiteten Tabelle zu, wird wie immer zunächst überprüft, ob dieser Benutzer überhaupt über die notwendigen Privilegien verfügt, auf die Tabelle zuzugreifen. Ist das der Fall, wird über einen Abgleich des Benutzerlabels und des Zeilenlabels festgestellt, auf welche Sätze genau der Benutzer zugreifen darf.  Oracle Data Redaction Seit dem Datenbank Release Oracle Database 12c gibt es im Rahmen der Advanced Security Option (ASO) das Feature Data Redaction, welches auch für 11.2.0.4 nachträglich verfügbar ist (Backport). Das Ziel ist dabei ein dynamisches Data Masking, also eine Unkenntlichmachung von Teilen der Ausgabe direkt beim Zugriff auf die Daten. Data Redaction wird über das Package DBMS_REDACT eingesetzt. Data Redaction verändert zwar ebenfalls Daten, aber ausschliesslich für die Ausgabe und damit der Darstellung von Produktivdaten, die in Berichten oder Anzeigemasken sichtbar werden. Die ursprünglichen, also gespeicherten, Daten bleiben dabei unverändert. Die mit Data Redaction bearbeiteten Daten können sogar nach wie vor für WHERE Bedingungen, in INSERTs, UPDATEs und DELETEs, für Berechnungen und für das Anlegen von Indizes verwendet werden. Data Masking Für Entwicklungs- und / oder Testumgebungen dürfen in der Regel keine Daten aus einer Produktionsumgebung verwendet werden. Mit dem Oracle Data Masking Pack können sensible Produktionsdaten irreversibel mit fiktiven Daten ersetzt werden. Kopien von Produktionsdatenbanken mit anonymisierten Daten können so einfach und schnell für Test- und Entwicklungsumgebungen bereitgestellt werden.  Voraussetzung für Data Masking und Subsetting ist der Oracle Enterprise Manager. Desweiteren muss ein Application Data Model (ADM) oder Anwendungsdatenmodell vorhanden sein beziehungsweise erstellt werden. Im Anwendungsdatenmodell wird die Liste der Anwendungen, Tabellen und Beziehungen zwischen Tabellenspalten gespeichert, die entweder im Data Dictionary deklariert sind, aus Anwendungsmetadaten importiert oder vom Benutzer angegeben werden. Das Anwendungsdatenmodell verwaltet vertrauliche Datentypen und die zugehörigen Spalten. Data Masking setzt ein solches Anwendungsdatenmodell voraus. um eine konsistente Maskierung sensibler Spalten und aller abhängigen Spalten sicherzustellen. Mitunter wird nach dem Unterschied zwischen Data Masking und Data Redaction, dem ASO Feature, gefragt. Diese Frage ist naheliegend, denn es geht in beiden Fällen um die Veränderung von Daten. Allerdings verändert Data Masking Daten permanent. Data Masking zielt darauf, in Entwicklungs- und Testumgebungen mit realistischen Daten arbeiten zu können, ohne diese mit dem gleichen Aufwand schützen zu müssen, der für die Originaldaten im Produktivsystem vorgeschrieben ist. Links aus älteren Posts: Oracle Data Redaction Wer kennt Label Security? Erzeugen einer Teilmenge von Daten (Data Subsetting) Erzeugen eines Application Data Model (ADM) Sensible Spalten (sensitive columns) definieren und nutzen Reversibles Data Masking (encrypt/decrypt) Handbucheinträge Using Oracle Virtual Private Database to Control Data Access Transparent Sensitive Data Protection Policies with Data Redaction Data Masking and Subsetting OTN Database Security Start Page  

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Database Development

Oracle Text: 12.2 News, Tipps und Tricks auch für Einsteiger

Wie immer nach einem Release Upgrade stellt sich auch für Oracle Text Nutzer folgende Fragen: Was gibt es an Neuigkeiten in Oracle Text? Wo finde ich Informationen dazu? Wie immer gibt es die Möglichkeit einen Blick in die Handbücher zu werfen. In den Abschnitten "Changes in this Release for..." findet man im ​Text Application Developer's Guide und im Text References Guide Neuigkeiten und auch Information zu "deprecated features" als Linkverweis und als kurze Beschreibung. Neues in Oracle Text 12.2. gibt es übrigens in vielen Bereichen wie zum Beispiel SDATA, Wildcard Abfragen, NEAR Operator, Sentiment Analyse, Storage Präferenzen für Indexed Lookups um nur einige Erweiterungen zu nennen. Darüberhinaus gibt es seit April 2017 ein neues White Paper zum Thema "Oracle Text 12.2 New Features Adding more value to your textual assets", das sich auf einige wichtige 12.2. Features konzentriert. Im deutschsprachigen Textblog haben wir darüberhinaus begonnen einige 12.2 Neuigkeiten zu erläutern, die in den Blogposts "Suche in JSON Dokumenten" und "Mehr Performance für Wildcard Abfragen mit Reverse Token Index" nachzulesen sind. Weitere Posts zum Thema 12.2 werden folgen. Für alle diejenigen, die sich bisher noch nicht mit Oracle Text beschäftigt haben, noch einmal eine kurze Beschreibung: Oracle TEXT ist eine in die Datenbank integrierte Volltextrecherche, die in allen Datenbank- und Cloudeditionen enthalten ist und normalerweise ohne weitere Installation direkt zur Verfügung steht. (Hinweis: Einige wenige architekturbedingte Einschränkungen gibt es beim Exadata Express Cloud Service zu beachten. Informationen dazu finden sich hier.) Man kann in einem "normalen" Datenbankschema also sofort starten.  Möchte man sich über Oracle Text informieren, stehen folgende Informationen zur Verfügung OTN Seite: Oracle Text Oracle Textblog vom Product Manager Roger Ford: Oracle Search - Technical Tips  Tutorials auf Oracle Live SQL   Deutschsprachiger Oracle Textblog von Oracle Mitarbeitern: Oracle Tipps, Tricks und Best Practices Der deutschsprachige Textblog bietet sogar zusätzlich eine Art Inhaltsverzeichnis (Liste aller Posts), das nach verschiedenen Kategorien geordnet ist und einen guten Einstieg und Überblick geben kann.

Wie immer nach einem Release Upgrade stellt sich auch für Oracle Text Nutzer folgende Fragen: Was gibt es an Neuigkeiten in Oracle Text? Wo finde ich Informationen dazu? Wie immer gibt es die...

Security

Überprüfung der Datensicherheit mit Database Security Assessment Tool

Datenbanken sollten so konfiguriert werden, dass sie ausschließlich nur Funktionen zulassen, die für den Betrieb der Anwendungen beziehungsweise der Verfahren notwendig sind. Für jedes Datenbanksystem, welches personenbezogene Daten verarbeitet, muss ein Grundschutz implementiert werden. Insbesondere das im Mai 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutzgesetz (englisch GDPR - general data protection regulation) stellt höhere Anforderungen an die Sicherheit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Es ist für alle Unternehmen die in Geschäftsbeziehungen zu EU Bürgern stehen verpflichtend, unabhängig von ihrem Firmensitz. Um bei der Umsetzung notwendiger Datensicherheitsmaßnahmen zu helfen, gibt es ein Werkzeug zur Erkennung potenzieller Sicherheitsrisiken für Oracle Datenbanken -  das Oracle Database Security Assessment Tool (DBSAT). Es überprüft bis zu 71 Datenbankkonfigurationen und Sicherheitsempfehlungen gemäß Oracle Datenbanksicherheit Best Practices. Die hiermit aufgezeigten potenziellen Sicherheitsrisiken werden dokumentiert und können bei Bedarf und Notwendigkeit manuell behoben werden. Kurzfristige Erkennung und Behebung allgemeiner Risiken wird damit einfach möglich. Wo kann man DBSAT downloaden? Welche Ergebnisse gibt es? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen gibt es in unserem aktuellen Community Tipp - verfasst von unserem Kollegen Norman Sibbing.   

Datenbanken sollten so konfiguriert werden, dass sie ausschließlich nur Funktionen zulassen, die für den Betrieb der Anwendungen beziehungsweise der Verfahren notwendig sind. Für...

Cloud

Nutzung von Oracle Datenbanken in Docker Containern

Die Oracle Datenbank ist traditionell auf vielen Plattformen verfügbar. Neben dem Betriebssystem als Plattform, gibt es auch verschiedene gängige Virtualisierungslösungen, zu der auch Docker gehört. Docker unterscheidet sich vom Konzept der virtuellen Maschinen dadurch, dass eine Container-Technologie zum Einsatz kommt, in der nicht immer ein eigenes Betriebssystem aufgebaut wird. Vielmehr basieren die Docker Container auf gemeinsam genutzten Kernels. Die Oracle Datenbank eignet sich auch bestens in einer Docker Umgebung und der Einsatz ist auch im Support, wie die MOS Note 2216342.1 beschreibt. Natürlich muß auch bei der Verwendung der Oracle Datenbank Software auf Docker eine gültige Lizenz vorliegen. Der aktuelle Tipp geht davon aus, dass Sie mit Docker insofern vertraut sind, dass Sie wissen, wie typischerweise Docker Images oder Docker Container erstellt werden. Aufgrund der Architektur von Docker gibt es bzgl. des Betriebs von Oracle Datenbanken die folgenden Einschränkungen: Die Datenbank muß im Single Instance Modus betrieben werden Das Feature "Automatic Memory Management" steht nicht zur Verfügung Die Datenbank wird in einem Oracle Linux 7.3 Image betrieben Sie können, wie bei der Verwendung von Docker im Allgemeinen üblich, vorgefertigte Docker Images verwenden, um eine Oracle Datenbank in einem Docker Container zu nutzen. Sie können aber auch eigene Docker Images erstellen, wobei Oracle dazu die erforderlichen Skripte zur Verfügung stellt. Dieser Tipp beschreibt beide Verfahren. Dieser Tipp unterteilt sich in folgende Abschnitte: Nutzung von vorgefertigten Images Erstellung von Docker Images und Container für die Oracle Datenbank Erstellen eines Docker Images für die Oracle Datenbank Docker Container mit Oracle Datenbank erstellen Docker Container erstellen mit und ohne Detached Mode Anmelden an die Oracle Datenbank Zusammenspiel mit anderen Docker Containern Patching Backup und Recovery Komplett-Images erstellen Docker Container bei Reboot automatisch starten Fazit Den gesamten Tipp können Sie hier lesen.

Die Oracle Datenbank ist traditionell auf vielen Plattformen verfügbar. Neben dem Betriebssystem als Plattform, gibt es auch verschiedene gängige Virtualisierungslösungen, zu der auch Docker gehört....

IT-Tage 2017 in Frankfurt

Vom 11. bis 14.12.2017 finden die IT-Tage wieder in Frankfurt statt: Veranstaltungsort ist das Kongresshaus der Messe Frankfurt. Was sind die IT-Tage überhaupt? Die IT-Tage haben sich zum Ziel gesetzt, als einzige IT-Konferenz im DACH-Gebiet das gesamte Spektrum der Entwickler-, Admin- und Management-Themen abzubilden. Veranstalterin ist die Alkmene Verlags- und Medien GmbH, die auch das Online-Fachmagazin "Informatik Aktuell" (www.informatik-aktuell.de) herausgibt.  Die IT-Tage 2017 in Frankfurt bieten somit eine große Bandbreite von Themen angefangen von Architektur & Design, Microservices, Security, Data Access und Storage, IT-Leadership, Performance und Optimierung über Entwicklung von Anwendungen mit Java, .NET und App-Umgebungen, Analyse & Optimierung bis zu Test und Quality sowie System-Integration. Datenbankthemen sind natürlich schon immer ein integraler Bestandteil der IT-Tage. Über alle Themen-Tracks spielen moderne Entwicklerthemen wie DevOps, Continuous Integration, Microservices, Containerisierung und Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. Die Sprecher sind hochqualifizierte Experten mit langjähriger Praxiserfahrung, Autoren von Fachbüchern und Fachartikeln. Die begleitende Ausstellung wie auch die Wockshops am ersten Tag bieten darüber hinaus ausgezeichnete Möglichkeiten, sich über die neuesten Entwicklungen und Technologien zu informieren und das Netzwerk zu erweitern.  Interesse an der Konferenz?  Das Programm ist über der Website https://www.ittage.informatik-aktuell.de abrufbar.

Vom 11. bis 14.12.2017 finden die IT-Tage wieder in Frankfurt statt: Veranstaltungsort ist das Kongresshaus der Messe Frankfurt. Was sind die IT-Tage überhaupt? Die IT-Tage haben sich zum...

Cloud

Deutschsprachige Cloud Videos und Workshop

In diesem Artikel möchten wir Sie kurz auf verschiedene Möglichkeiten aufmerksam machen, sich in deutscher Sprache über diverse Cloud Themen zu informieren und weiterzubilden: Live Oracle Database Cloud Workshop: Wer Interesse daran hat, selbst zu erleben wie ein Oracle Database Cloud Service sich anfühlt, hat dazu im Rahmen der DOAG Datenbank-Konferenz (30.-31.05 in Düsseldorf) Gelegenheit: Parallel zum regulären Vortragsprogramm gibt es an beiden Tagen jeweils zwei Sessions, in denen Sie mit Ihrem eigenen Laptop die ersten Schritte mit Cloud Datenbanken in Form von praxisnahen Übungen machen können. Die Teilnahme an diesem Workshop ist in der Konferenzgebühr bereits inklusive. Weitere Informationen zu den Inhalten und genauen Zeiten dieses Workshops finden Sie auf der entsprechenden Seite: Database Cloud Service Workshop auf der DOAG Datenbank Konferenz 2017   Oracle Cloud Videos: Keine Zeit oder Gelegenheit zur DOAG Datenbank Konferenz nach Düsseldorf zu kommen? Sie möchten lieber erst mal sehen und hören worum es geht, anstatt selbst Hand anzulegen? Auch kein Problem, denn seit etwa einem Monat sind nun außerdem alle Videos unserer zweiten #OraCloudNow - Kampagne verfügbar. Im Unterschied zu den ebenfalls noch verfügbaren Videos vom letzten Jahr, wo es uns ausschließlich um Database Cloud Services ging, haben wir für 2017 versucht einen breiteren Überblick über alle relevanten Plattform- und Infrastruktur-Dienste zu geben. Im einzelnen handelt es sich um folgende Themen: Data Management - Betreiben von Oracle Datenbanken in der Cloud Infrastructure as a Service - Baremetal, mit Volldampf in die Cloud Cloud Native - Development in der und für die Cloud Cloud Integration - Mehr Nutzen aus SaaS Applikationen ziehen SSO, Berechtigungen, Benutzermanagement - Security aus der Cloud? IT in der Cloud - Verwaltung in der Cloud Cloud@Customer - die Cloud für zu Hause Jedes dieser Videos kann in unserem #OraCloudNow YouTube-Kanal abgerufen werden.

In diesem Artikel möchten wir Sie kurz auf verschiedene Möglichkeiten aufmerksam machen, sich in deutscher Sprache über diverse Cloud Themen zu informieren und weiterzubilden: Live Oracle Database...

Database Management

Oracle Datenbank 12.2: Oracle Multitenant und lokales AWR

Das Automatic Workload Repository (AWR) kann ab 12.2 auch lokal in den PDBs gespeichert werden. Das AWR der Oracle Datenbank bietet umfangreiche Daten für eine Analyse von Performance-Engpässen und sonstigen Problemen, die von den Anwendungen verursacht werden können und ist mittlerweile für viele eine unverzichtbare Basis für die Verwaltung von Oracle Datenbanken geworden. Oracle Multitenant wurde mit der Version 12c Release 1 der Oracle Datenbank eingeführt und bei dieser Version wird das AWR ausschließlich auf der Ebene der CDB gespeichert. Auch die Erfassungsintervalle werden dabei ausschließlich in der CDB festgelegt. Da diese Daten nur in der CDB gespeichert sind, werden diese bei einem Transport von einer CDB zur anderen CDB (Unplug und Plug) nicht mitgenommen. Um Oracle Multitenant als Konsolisierungsplattform noch weiter zu verbessern wurde mit der Version 12c Release 2 der Oracle Datenbank eine wichtige Veränderung beim AWR durchgeführt: die für eine PDB relevanten Daten des AWR können sowohl in der CDB, als auch lokal in der PDB gespeichert werden. Dieses ist wichtig, zum Beispiel dann, wenn eine PDB von einer CDB zu einer anderen CDB verschoben werden soll und die AWR Daten dabei in der PDB erhalten bleiben sollen. Alles Weitere dazu in diesem Tipp.

Das Automatic Workload Repository (AWR) kann ab 12.2 auch lokal in den PDBs gespeichert werden. Das AWR der Oracle Datenbank bietet umfangreiche Daten für eine Analyse von Performance-Engpässen und...

Ab 6.März: Neue OraCloudNow Videos

Nachdem bereits 2016 im Rahmen der "Oracle Cloud Now"-Kampagne sieben Videos zum Oracle Database Cloud Service bereitgestellt wurden, gehen wir nun in die zweite Runde: Ab 06.03. gibt es wöchentlich neue #OraCloudNow Videos, welche sich nun auch mit der gesamten Breite unserer IaaS & PaaS Angebote befassen. Wenn Sie z.B. schon immer mal wissen wollten wie Applikationen in der Cloud entwickelt werden oder was es mit dem "Bare Metal Cloud Service" auf sich hat, sind Sie hier an der richtigen Stelle. Das bewährte Format hat sich nicht geändert: Leicht verständlich und praxisnah wird jede Woche ein anderer Präsentator ein Schwerpunktthema in deutscher Sprache behandeln. Im einzelnen wird es Videos zu folgenden Themen geben: Data Management - Betreiben von Oracle Datenbanken in der Cloud Infrastructure as a Service - Baremetal, mit Volldampf in die Cloud Cloud Native - Development in der und für die Cloud Cloud Integration - Mehr Nutzen aus SaaS Applikationen ziehen SSO, Berechtigungen, Benutzermanagement - Security aus der Cloud? IT in der Cloud - Verwaltung in der Cloud Cloud@Customer - die Cloud für zu Hause Alle weiteren Infos gibt es auf unserer Landing Page http://tinyurl.com/oracloudnow .

Nachdem bereits 2016 im Rahmen der "Oracle Cloud Now"-Kampagne sieben Videos zum Oracle Database Cloud Service bereitgestellt wurden, gehen wir nun in die zweite Runde: Ab 06.03. gibt es wöchentlich neu...