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Bauprojektmanagement: News, Ressourcen und Best Practices

Wie Covid-19 die Baubranche verändert

Lesen Sie, wie Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche die Herausforderungen von Covid-19 meistern und sich den Gegebenheiten anpassen, während wir alle auf eine Besserung der Situation hoffen. 

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John Walker, Vice President, Strategic Solutions, Jovix

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1.    Wir sind alle aufgefordert, neue Probleme zu lösen, die sich aus Covid-19 ergeben. Welches ist ein solches Problem, mit dessen Lösung Ihre Organisation die Branche unterstützt?

Wie bei den meisten Menschen auf der Welt hat die Gesundheitskrise auch viele Unternehmen dazu veranlasst, „virtuelle“ Dienstleistungen zu nutzen. Wir sind dazu übergegangen, den Großteil unserer Projekte aus der Ferne zu unterstützen.

Wir unterstützen das Projektteam als (Fern-)Koordinatoren für die digitale Lieferkette und stellen sicher, dass Unterbrechungen in den Lieferketten und bei den Material-Teams der Projekte minimal sind. Wir helfen bei der Weiterentwicklung der digitalen Lieferkette, indem wir (Internet der Dinge)-Sensoren verwenden, um Asset-Informationen im Vorfeld zu erstellen, bevor diese Daten durch den gesamten Bauprozess verfolgt werden.

2.    Wie verändert die Situation die Erwartungen und Beziehungen zwischen Bauherren, Generalunternehmern und Subunternehmern?

Der Einsatz von Technologie wird durch diese Pandemie zunehmen. Manuelle/analoge Prozesse sind viel schwieriger anzupassen als digitale/technologische Prozesse. Die Einführung von Technologie und Digitalisierung hat schnelle Veränderungen bei der Projektausführung, dem Informationsaustausch und der Zusammenarbeit ermöglicht. Bauherren werden in Zukunft ihren Schwerpunkt verstärkt auf digitale Strategien für die Arbeitsausführung legen.

3.    Welche langfristigen Veränderungen könnte die Covid-19-Situation Ihrer Meinung nach für das Bauprojektmanagement bringen?

Das Bauwesen war schon immer eine sehr „physisch präsente“ Branche. Wie in vielen anderen Branchen werden Fernunterstützung, Fernressourcen und virtuelle Dienstleistungen ein wichtiger Faktor sein, der die Projektausführung vorantreibt. Die globale Krise hat viele Schwierigkeiten mit sich gebracht, aber ein unverhofftes Resultat war die Einführung der virtuellen/digitalen Zusammenarbeit.

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David Gaw, Gründer und CEO, Sensera Systems

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1.    Wir sind alle aufgefordert, neue Probleme zu lösen, die sich aus Covid-19 ergeben. Welches ist ein solches Problem, mit dessen Lösung Ihre Organisation die Branche unterstützt?

Angesichts von Projektverzögerungen, Personalabbau und sich ändernder Richtlinien der OSHA in Bezug auf Social Distancing, Maskenpflicht und verbesserter Hygienebedingungen, wächst das Interesse an erweiterten Anwendungsfällen zur Überwachung von Risiken und der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften auf allen Ebenen. Mit Echtzeit-Dashboards für mehrere Standorte können Projektmanager, Bauherren und Sicherheitsmanager alle ihre Projekte besser im Auge behalten, ohne physisch von Standort zu Standort reisen zu müssen.

Der Zugang zu Standortinformationen über Risiken und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften – einschließlich der Frage, wer wann vor Ort ist, wann Material geliefert wird und wie es um die allgemeine Produktivität steht – ist zu normalen Zeiten von entscheidender Bedeutung, heute umso mehr. Wenn man dazu noch die verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Interessengruppen hinzufügt, die solche Lösungen bieten, wird der Wert ganz deutlich.

2.    Wie verändert die Situation die Erwartungen und Beziehungen zwischen Bauherren, Generalunternehmern und Subunternehmern?

Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig Kommunikation ist. Bei so vielen Unbekannten – einschließlich Änderungen von Richtlinien, staatlicher und lokaler Aufträge, Arbeitskräftemangel, Lieferverzögerungen bei Material und Ausrüstung – stehen Bauherren, Generalunternehmer und Subunternehmer unter größerem Druck, mit weniger Ressourcen und gleichzeitig mehr Einschränkungen zu arbeiten.

Dies kann noch mehr Lärm an einem ohnehin schon turbulenten Ort verursachen, an dem Arbeiter unterschiedlicher Subunternehmer, Projektleiter, Außendiensttechniker, Inspektoren und Lieferanten ununterbrochen durch das Arbeitsareal schwirren und oftmals um den Platz konkurrieren. Daher sind Instrumente, die für eine bessere und zeitgerechtere Kommunikation sowie für Sicherheit und Schutz sorgen können, im Moment von entscheidender Bedeutung.

3.    Welche langfristigen Veränderungen könnte die Covid-19-Situation Ihrer Meinung nach für das Bauprojektmanagement bringen?

Dieses beispiellose Ereignis hat dazu geführt, dass die Akzeptanz der Technologie im Bauwesen als Notwendigkeit für die heutige Geschäftstätigkeit beschleunigt wurde. Bauherren, Generalunternehmer und Subunternehmer werden besser über die Neuerungen informiert, die nicht nur das Projektmanagement erleichtern, sondern auch den Beteiligten, die sich zuvor nicht mit projektbezogener Technologie beschäftigt hatten, eine höhere Rendite ermöglichen.

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Mani Golparvar, CTO und Mitgründer, Reconstruct, Inc.
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1.    Wir sind alle aufgefordert, neue Probleme zu lösen, die sich aus Covid-19 ergeben. Welches ist ein solches Problem, mit dessen Lösung Ihre Organisation die Branche unterstützt?

Es gibt zwei Probleme, an deren Lösung Reconstruct arbeitet.

#1. Das erste ist die Bereitstellung einer Lösung für Arbeitgeber und Bauherren für den Fall der Wiedereröffnung. Wir alle freuen uns sehr darüber, dass viele Menschen nach Monaten zu Hause in ihre Büros zurückkehren. Natürlich ist diese Rückkehr mit einer großen Herausforderung für Arbeitgeber und Bauherren verbunden.

Sie haben die Aufgabe, ihre Büros und Immobilien so umzugestalten, dass die Arbeit für ihre Mitarbeiter sicher ist. Dazu könnte die Erstellung neuer Grundrisse in ihrem Arbeitsbereich gehören, um Abstandseinhaltung zu gewährleisten, sowie das Anbringen neuer Komponenten an Arbeitsplätzen und Schreibtischen, wie beispielsweise Schutzscheiben, höherer Bildschirme oder sogar potenzieller Trennwände an bestimmten Orten.

Die Planung dieser Änderungen erfordert einen Grundriss, der für bestehende Einrichtungen oft nicht zur Verfügung steht. Herkömmliche Vermessungspraktiken können auch deshalb eine Herausforderung darstellen, weil die am Vermessungsprozess beteiligten Personen ihre Zeit für die Erfassung und die Covid-19-Belastung minimieren möchten.

An dieser Stelle kommt Reconstruct ins Spiel. Wir erhalten derzeit viele Anfragen von Kunden mit der Bitte, ihnen dabei zu helfen, den Prozess der Erstellung dieser Grundrisse zu vereinfachen.

Bauherren, Betreiber, Planer und Bauunternehmer können sich eine 360-Grad-Kamera schnappen, ihre Einrichtungen innerhalb weniger Minuten auf Video aufzeichnen und mit Reconstruct automatisch schematische oder farbige Grundrisse sowie 3D-Punktwolken erzeugen. Diese 2D-Grundrisse und 3D-Punktwolken können heruntergeladen und in eine Entwurfs- oder Modellerstellungsumgebung importiert werden, um die Grundlage für eine eventuelle Umstrukturierung zu schaffen und hervorzuheben, wo Änderungen vorgenommen werden sollten. 

Unser Viewer visualisiert die rekonstruierten Szenen aus 360-Grad-Videos und bietet eine hilfreiche Navigation in Form einer Straßenansicht. Anwender setzen diese Grundrisse und 3D-Modelle ein, um in ihren Gebäuden einen virtuellen Spaziergang vorzunehmen, die Räumlichkeiten hinsichtlich der Anforderungen des Social Distancing zu vermessen, ihr neues Design über die Bilder und Videos gelegt zu visualisieren und ihren Kunden mitzuteilen, „was vorhanden ist“ versus „was vorhanden sein sollte“.

#2. Das zweite Problem, zu dessen Lösung Reconstruct beitragen kann, ist die Unterstützung der Bauleitung durch Fernüberwachung des Baufortschritts. Die Krise beschleunigte die Einführung der Fernüberwachung und zwang die Bauteams Entscheidungen zu treffen, ohne vor Ort zu sein.

Unsere Technologie integriert Realitätsmodelle, die mit 360-Grad-Kameras, Drohnenbildern oder Laserscan-Punktwolken erstellt wurden, mit BIM und stellt die entstehenden Digitalen Zwillinge in den Kontext des Projektzeitplans.

Diese Umgebung ermöglicht es den Anwendern zu sehen, „was vorhanden ist“ versus „was vorhanden sein sollte“, um Qualitätskontrollprüfungen sowie Fortschrittskontrollen durchzuführen und Projektrisiken zu identifizieren. Viele geschäftskritische Entscheidungen über das Standortkonzept, die Sicherheit, die Koordination von Auftragnehmern oder sogar O/A/C-Sitzungen können virtuell vorgenommen werden, ohne dass sich die Teams physisch treffen müssen.

2.    Wie verändert die Situation die Erwartungen und Beziehungen zwischen Bauherren, Generalunternehmern und Subunternehmern?

In absehbarer Zukunft kann es in der AEC/O-Branche zu erheblichen Störungen kommen, u. a. zu Ressourcenmangel (Material, Arbeitskräfte und Ausrüstung), zu Bauverzögerungen und zur Aussetzung oder zum Abbruch von Projekten aufgrund der Pandemie. Verträge im Baugewerbe sind vorausschauend und verfügen über Mechanismen zur Risikoverteilung und zur Anpassung der Projektzeitpläne, falls erforderlich. Zum Beispiel, wenn eine Partei aufgrund von Umständen, die sich ihrer Kontrolle entziehen (höhere Gewalt), nicht in der Lage ist, ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Nach wie vor versuchen alle herauszufinden, wie man mit aktuellen Fällen umgeht und wie man am besten plant, vertraglich und anderweitig.

In jedem Fall ist es besser, vertragliche Themen einmal beiseite gelassen, frühzeitig und proaktiv zu kommunizieren, anstatt bei laufenden Projekten verzögert zu reagieren. Jede Partei sollte ernsthaft erwägen, ihre Kommunikation mit allen anderen Projektbeteiligten zu verbessern, um mögliche negative Auswirkungen zu erörtern und einen Weg nach vorn zu bestimmen.

Technologie kann hierbei eine große Rolle spielen, um sicherzustellen, dass Bauherr, Auftragnehmer und Subunternehmer auf der gleichen Seite stehen, wenn es darum geht, wer welche Arbeiten an welchem Ort ausführen soll, wie viel Fortschritt erzielt wurde und wo die Projektrisiken liegen. Die proaktive Identifizierung und Kontrolle tatsächlicher und potenzieller Probleme kann viele dieser Herausforderungen angehen.

Das American Institute of Architects (AIA) und die Associated General Contractors of America (AGC) arbeiten ebenfalls an der Entwicklung und Verbesserung der Sprachen der wichtigsten Vertragsdokumente, um sie an die neue Normalität anzupassen. Wir dürfen eine Flut von Technologien und Vertragsdokumenten darüber erwarten, wie Kommunikation und Koordination verbessert werden können, um Pandemien in Zukunft zu begegnen.

3.    Welche langfristigen Veränderungen könnte die Covid-19-Situation Ihrer Meinung nach für das Bauprojektmanagement bringen?

Die neue Normalität hat viele Bauunternehmen und Bauherren gezwungen, technologische Lösungen sowohl kurzfristig als auch für die Zeit nach der Pandemie zu verwenden und anzupassen. Die neue Normalität hat auch dazu beigetragen, dass Auftragnehmer und Baumanagementfirmen die Vorteile effizienter und schneller Software-as-a-Service-Plattformen erkannt haben, während gleichzeitig weniger Arbeitskräfte auf den Baustellen zur Verfügung stehen und der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften anhält.

Die Effektivität vieler Arbeitsabläufe wird sicherlich zu einem Anstieg der Nutzung führen, einschließlich der Fernüberwachung des Fortschritts und der Überarbeitung von Zeitplänen unter den heutigen Arbeitsbedingungen.
Sehen Sie sich ein On-Demand-Webcast mit dem Titel „How Technology is Supporting Social Distancing and Remote Management with Limited Resources“ an, in dem es darum geht, wie Oracle, Reconstruct und andere Engineering and Construction-Organisationen bei der Anpassung an neue Arbeitsweisen unterstützen.

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Atul Khanzode, Management Committee Member, DPR Construction
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1.    Wir sind alle aufgefordert, neue Probleme zu lösen, die sich aus Covid-19 ergeben. Welches ist ein solches Problem, mit dessen Lösung Ihre Organisation die Branche unterstützt?

Atul Khanzode (AK): Die Krise verlangte von uns eine genauere Betrachtung der Frage, wie wir die Baustellen funktionsfähig halten und gleichzeitig einen sicheren physischen Abstand für die Arbeiter und das Baustellenpersonal gewährleisten. Wir haben mit Handwerkern und Kunden zusammengearbeitet, um herauszufinden, wie viele Schichten wir arbeiten können, wie wir die Arbeit so planen können, dass vorgegebene Abstände gewährleistet sind, welche Art von PSA (persönliche Schutzausrüstung) wir brauchen, wenn eine Abstandshaltung nicht möglich ist, welche Art von Vorprüfungsprotokollen wir benötigen und vieles mehr.

Das Ergebnis zeigte sich in der Möglichkeit, Projekte online zu verfolgen und die Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu halten. Wir sind sehr stolz darauf, welche Aufmerksamkeit die Handwerker täglich der Sicherheit widmen.

Für andere Mitarbeiter auf der Baustelle lag der Nutzen der eingesetzten Technologie darin, bestimmen zu können, wer zu welcher Zeit vor Ort sein muss. Digitale und virtuelle Kooperationswerkzeuge sind unerlässlich geworden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

2.    Wie verändert die Situation die Erwartungen und Beziehungen zwischen Bauherren, Generalunternehmern und Subunternehmern?

AK: Es hat geholfen, dass alle Projektpartner im gleichen Boot sitzen. Wir wissen, dass Projekte nur dann erfolgreich sein können, wenn wir zusammenarbeiten. An den meisten Arbeitsplätzen werden Maßnahmen zur Gewährleistung der Arbeitnehmersicherheit ergriffen, so dass sich alle Beteiligten darauf einstellen, die notwendigen Instrumente zu nutzen, um so viel wie möglich aus der Ferne zu erledigen.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit war es jedoch, sicherzustellen, dass jeder Projektpartner versteht, wie wichtig es ist, zugesagte Gelder in Bewegung zu halten, vor allem, weil dadurch Subunternehmer finanziell entlastet werden. Es besteht ein echtes Risiko für die Gemeinschaft der Subunternehmer, wenn diese nicht rechtzeitig bezahlt werden können.

Die Industrie muss sich auf den gesamten Rechnungsstellungsprozess konzentrieren und dafür sorgen, dass dieser effizient und rechtzeitig funktioniert. Wir alle müssen dafür sorgen, dass jeder in den Erhalt der gesamten Baubranche investiert.

3.    Welche langfristigen Veränderungen könnte die Covid-19-Situation Ihrer Meinung nach für das Bauprojektmanagement bringen?

AK: In gewisser Weise hat die Krise den Anstoß gegeben, den wir brauchten, um die technologischen Werkzeuge zum Einsatz zu bringen. Unsere Industrie hat bislang sehr an der persönlichen Zusammenarbeit im Sinne „von Angesicht zu Angesicht“ festgehalten.

Auch wenn viele Bestandteile davon immer die bevorzugte Arbeitsweise sein werden, hat die Pandemie doch sehr dazu beigetragen, dass sich die Menschen mit virtueller und ferngesteuerter Arbeit anfreunden können.

Wir haben Beispiele für Inspektionen, die virtuell durchgeführt wurden. Wir sehen, wie zuverlässige virtuelle Planungs- und Konstruktionsprogramme (VDC) die Arbeit von verschiedenen Funktionen an mehr Orten ermöglichen.

VDC bedeutet mehr Möglichkeiten für digital gefertigte, mehrstufige Vorfertigung von Komponenten. Wir erwarten, dass Kosten- und Terminsicherheit für die Kunden eine noch höhere Priorität haben werden, wenn sich die Wirtschaft erholt.

Während wir uns weiterhin mit Covid-19 befassen, hilft die Vorfertigung dabei, einige Arbeiter von der Baustelle abzuziehen und lässt mehr Raum für die Distanz. Materialien können zu optimalen Zeiten beschafft werden, und die Arbeitskräfte können bei Verfügbarkeit eingesetzt werden, was dazu beiträgt, die benötigten Arbeitskräfte physisch besser zu verteilen und einen Mehrwert zu schaffen.

Mit starken VDC-Programmen und fortschrittlicheren Vorfertigungsmöglichkeiten als je zuvor, sollte dies bei jedem Projekt in Erwägung gezogen werden und wird unsere Art und Weise zu arbeiten vollkommen verändern. Insgesamt haben wir uns auf jede Art von Technologie konzentriert, die die Effizienz bei der Durchführung von Projekten verbessert – von der frühen Planung bis zur Inbetriebnahme.

Wir gehen davon aus, dass diese Lösungen nach der Pandemie eine noch höhere Priorität haben werden.

Watch the Webcast

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Dave Corcoran, Vice President, Graham Construction

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1.    Wir sind alle aufgefordert, neue Probleme zu lösen, die sich aus Covid-19 ergeben. Welches ist ein solches Problem, mit dessen Lösung Ihre Organisation die Branche unterstützt?

Dave Corcoran (DC): Die Aufrechterhaltung des Social Distancing an den Standorten war eine Herausforderung, mit der wir innovativ umgehen mussten. Eine Strategie, die wir bei unseren Hochhausbauprojekten anwandten, bestand darin, einige Treppenhäuser als „oben“ und andere als „unten“ zu bezeichnen.

2.    Wie verändert die Situation die Erwartungen und Beziehungen zwischen Bauherren, Generalunternehmern und Subunternehmern?

DC: Wir haben festgestellt, dass effektive Kommunikation noch nie so wichtig war wie heute. Die Eigentümer wollen wissen, wie ihre Projekte beeinflusst werden und was wir tun, um die geplante Produktivität auf sichere Art und Weise aufrechtzuerhalten.

Subunternehmer möchten wissen, dass die nötigen Vorkehrungen getroffen wurden, damit ihre Mitarbeiter sicher sind und dennoch relativ effektiv arbeiten können. Durch den Nachweis einer überzeugenden Planung ist es uns gelungen, diese Bedürfnisse zu befriedigen.

3.    Welche langfristigen Veränderungen könnte die Covid-19-Situation Ihrer Meinung nach für das Bauprojektmanagement bringen?

DC: Wir sehen, dass viele Menschen effektiv aus der Ferne arbeiten können, wenn sie über die richtige Technologie verfügen. Wir haben auch gelernt, dass wir weniger persönliche Besprechungen benötigen und die Reisetätigkeit erheblich reduzieren können.

Wir sehen den verstärkten Einsatz von Technologie als eine effektive Möglichkeit, die Art und Weise, wie wir Projekte durchführen, zu verbessern und gleichzeitig den Mitarbeitern mehr Flexibilität an ihrem Arbeitsort zu bieten.

Oracle Construction and Engineering, der weltweit führende Anbieter von Baumanagementsoftware und Projektportfoliomanagementlösungen, unterstützt Sie bei der Vernetzung Ihrer Teams, Prozesse und Daten über den gesamten Projekt- und Anlagenlebenszyklus hinweg. Steigern Sie die Effizienz und Kontrolle bei der Projektabwicklung mit bewährten Lösungen für Projektsteuerung, Bauplanung, Portfoliomanagement, BIM/CDE, Bauzahlungsmanagement und mehr.

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