Friday Nov 27, 2009

Sun Ray und ZFS - oder wie eine Desktop-Infrastruktur für Tausende von Benutzern sein sollte

(This blog entry is my German translation of my original blog entry on Sun Ray and ZFS at JavaOne 2009)

Was passieren kann, wenn man zwei beeindruckende Technologien auf intelligente Weise kombiniert, konnte man in diesem Jahr auf der JavaOne-Konferenz beobachten: Mehrere tausend Desktop-Umgebungen wurden mit einer Kombination aus Sun VDI Software 3, ZFS, Sun-Servern and Sun-Speichersystemen dargestellt. Hier einige bemerkenswerte Fakten: Es gab nur drei (statt mehrere tausend) verschiedene Betriebssystem-Installationen (Windows 7, Ubuntu 8.10 und OpenSolaris 2009.06)! Alle weitere Installationen waren nur Referenzen auf die originalen drei Installationen, deren Speicherplatz nur dann wuchs, wenn Benutzer ihren Desktop benutzten und Daten veränderten. Erreicht wurde das durch die spezifischen Copy-on-Write- und Snapshot-Eigenschaften von ZFS, wodurch das Klonen der Betriebssysteme nur einen Bruchteil des Speicherplatzes und auch nur einen Bruchteil der Zeit benötigte wie beim üblicherweise nötigen mehrfachen Kopieren der Betriebssysteme. Der gesamte Bedarf an Festplatten-Speicherplatz für die 6000 im Verlauf der JavaOne-Konferenz benutzten Betriebsysteme (jedes ca. 10 GB groß) sank dadurch von gewaltigen 60 TB auf gerade einmal 2 TB!

Nicht mehr als 200 Desktops auf etwas mehr als 150 Sun Ray-Terminals (400 bis 500 wären mit der dort eingesetzten Server-Infrastruktur möglich gewesen) wurden zu einer bestimmten Zeit gleichzeitig benutzt. Alle weiteren, inaktiven Desktops wurden in der Zwischenzeit zentral auf dem Festplattensystem gespeichert. Wie immer bei Sun Rays konnten die Benutzer ihre Java Card (die gleichzeitig auch ihre Konferenzkarte war) aus einem Terminal herausnehmen und zu einer beliebigen Zeit wieder in ein anderes Terminal hineinstecken, um kurz darauf ihre letzte Benutzerumgebung mit unverändertem Zustand am neuen Ort verwenden zu können. Eine Administration von PCs war natürlich durch die Verwendung von Sun Rays anstelle von PCs auch nicht erforderlich.

Wenn man an Schulen und Universitäten denkt, bei denen ebenfalls in vielen Fällen eine relativ geringe Zahl von Benutzern aus einer großen Anzahl von registrierten Benutzern gleichzeitig zu einer bestimmten Zeit ihre Desktops benutzt (z.B. in einem Informatik- oder PC-Lehrsaal), erscheint die auf der JavaOne 2009 eingesetzte SunRay-Lösung hervorragend für solche Umgebungen zu passen.

Auf dieser Internet-Seite (in englischer Sprache) kann man im zweiten Blog-Eintrag (bitte eine Seite nach unten blättern) die wesentlichen Eigenschaften dieser Lösung in einer Liste nachlesen.

Wenn Sie erfahren möchten, was Microsoft über die im eigenen Hause eingesetzte Sun Ray-Umgebung mitzuteilen hat, lesen Sie bitte in meinem letzten Blog-Eintrag nach.

Sun Ray thin clients and ZFS - or how a multi-thousand user, multi-desktop infrastructure should look like

This is what can happen if two great technologies are brought together: During this year's JavaOne back in June 2009, several thousand user desktops were handled by a combination of Sun VDI Software 3, ZFS, Sun Servers and Storage. Let me tell you about some remarkable aspects of that setup: There were just three (not thousands of) different operating system images (Windows 7, Ubuntu 8.10, OpenSolaris 2009.06). All other operating system desktops were just references to the original three images, growing only when a user changes data. See how ZFS comes into play? With its built-in copy-on-write and snapshot capabilities, cloning desktops requires just a fraction of the space and time required by traditional solutions. The total amount of storage for the 6000 desktops (each about 10 GB in size) used during the conference was just 2 TB instead of the otherwise needed 60 TB!

There were at most 200 desktops (400 to 500 were possible with that specific setup) in use at any given time, from about 150 Sun Ray terminals. All other (inactive) desktops were stored on disk in the meantime. As always with Sun Ray, users could take their Java Card (which was also their conference card) out of the current Sun Ray terminal and put it back to any other Sun Ray terminal later and would see the exact desktop they used last time. And, of course, no front end administration is necessary with Sun Rays.

Thinking of schools or universities, where often a limited number of users from a much higher number of total users access their desktops at any given time, the Sun Ray setup used at JavaOne 2009 looks like a perfect fit for those environments as well. In the second blog entry on this page (scroll down one page to get to the entry named "VDI 3 @ JavaOne - Summary"), you can see the the main features in one list.

Read what Microsoft says about their Sun Ray solution in my previous blog entry.

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