Bessere Innovation durch integrierte Produktdaten

André Guldi - Senior Principal Product Manager

Viele Innovationstools auf dem Markt unterstützen den Anwender mehr oder weniger gut beim Definieren der Anforderungen, Ausarbeiten der Konzepte und Planen einer Produktroadmap. Leider fehlt den meisten Tools heute die enge Anbindung an die Daten und Prozesse im PLM System. Ohne diese Anbindung ist die Suche nach Daten ausserhalb des PLM-Systems relativ aufwändig und die Daten müssen irgendwann dupliziert werden. Zusätzlich fehlt den Anwendern des PLM Systems der Einblick, wie sich z.B. die Systemarchitektur oder die Anforderungen  in der frühen Konzeptphase entwickelt haben und welches der aktuelle Stand ist (Traceability).  


Die Integration zwischen Innovationssystem und dem PLM System kann auch für folgende Beispiele äußerst hilfreich sein: 
  • Produktideen, die von Kunden oder Kollegen vorgeschlagen wurden, werden hinsichtlich ihrer Machbarkeit bewertet. Wäre es nicht hilfreich, diese mit den schon bekannten Produktproblemen und Änderungsvorschlägen im Qualitätsmanagementsystem in PLM zu verknüpfen und den Ideen damit mehr Gewicht zu geben bzw. sie zu bestätigen?
  • Die  grobe Struktur (Systemarchitektur) des neuen Produkts wird entwickelt. Würde es hier nicht helfen, gleichzeitig in die Produktdatenbank zu schauen, welche Eigenfertigungs- oder Zulieferteile bereits erfolgreich in anderen Produkten verwendet werden und somit auch in dem neuen Produkt wiederverwendet werden können?
  • Die Systemarchitektur steht und es wurden existierende Teile eingebaut sowie neue Komponenten definiert. Nachdem diese Architektur erfolgreich gegen die Anforderungen geprüft und per Simulation und einigen Prototypen getestet wurde, wäre es nicht sinnvoll, wenn man diese nun einfach per Mausklick in eine Stückliste überführen könnte?
  • Eine neue Produktversion wird im CAD System überarbeitet. Aber erfüllt man damit noch alle ursprünglichen Produktanforderungen, wenn man die Designstruktur ins PLM eincheckt und die Stückliste automatisch davon ableitet?
  • Die Produktroadmap wird im Rahmen der Produktstrategiediskussionen ausgearbeitet. Wäre es da nicht hilfreich, einen Einblick in die Produktmetriken (Gesamtkosten, Ressourcenbedarf etc.) der neuen Produktkonzepte sowie zusätzlich der aktuellen Entwicklungsprojekte und bereits im Verkauf befindlichen Produkte zu haben?

Natürlich könnte man die Daten über Schnittstellen zwischen den System austauschen. Es gibt ja mittlerweile genügend Standardformate in diesem Umfeld, die einem erlauben, Anforderungen (RegIF, RIF) und andere Produktdaten (STEP APs) auszutauschen. Aber wer möchte warten, bis die Daten aus einem System exportiert und in das andere System importiert und abgeglichen wurden? Idealerweise hat man einen Live-Zugriff von den Ideen, Anforderungen, der Systemarchitektur oder dem Produktportfolio auf die Produktdatenbank und umgekehrt. 

Mehr über diese Fusion Innovation Management Lösung finden Sie in dem PLM Blog über den Value Chain Summit von Oracle : https://blogs.oracle.com/PLM/entry/review_of_the_1st_european
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A cross industry discussion on ways to better manage product data and the entire product lifecycle from idea to end of life with special attention to the unique challenges faced by European companies.

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